Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
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Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Macca »

Sorry, diesmal kann ich keinen Spoiler liefern. Nächste Woche wieder.
Kritikaster
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kritikaster »

Macca hat geschrieben: 23. März 2022, 15:59 Sorry, diesmal kann ich keinen Spoiler liefern. Nächste Woche wieder.
Bin erst auf S.43
Aber bis hierhin ist dein spoiler ziemlich vollständig. 8-)
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Rebecca
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Rebecca »

Kritikaster hat geschrieben: 23. März 2022, 20:32
Macca hat geschrieben: 23. März 2022, 15:59 Sorry, diesmal kann ich keinen Spoiler liefern. Nächste Woche wieder.
Bin erst auf S.43
Aber bis hierhin ist dein spoiler ziemlich vollständig. 8-)
So leer? Hatte mich darauf gefreut, aber Kindle gibt den Roman immer erst um 0 Uhr heute Nacht frei.
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AushilfsMutant
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von AushilfsMutant »

Viel Fleisch ist jedenfalls nicht dran an dem Braten. Dafür gibts ein neues Spielzeug für den alten Beuteterraner.

Irgendwas was mit Sextadings - angeblich kann das Ding ÜBSEFs tarnen (aber nicht zu lange eingeschaltet lassen den sonst gibts nen Totalschaden an der eigenen ÜBSEF).
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
Zukunft1
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Zukunft1 »

genau das er wird blind für alle selbst Chaotarchen können das nicht brechen, selbst Gucky wird ihn in diesem Feld nicht finden ,nach 4 h muss er raus sonst hat er selbst Kopfschäden :st:
denke besser in Atlans als Perrys hand
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Kardec
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

Fand den Roman unterhaltsam zu lesen. Brauch nicht immer Krach, Zisch, Bumm :)

Das verbale Geplänkel zwischen den beiden Kammerfuzzis, ein wenig Kosmokratenknechteumfeld, plus ein
"Gudila" :P für Atlan von "Mu Sargai", das von keiner Chaotarchentechnik geknackt werden kann - hat gepasst.
Kritikaster
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kritikaster »

Kardec hat geschrieben: 24. März 2022, 16:17 ein wenig Kosmokratenknechteumfeld,
Hatte nur ich den Eindruck, dass hier eine direkte Parallele aufgestellt wurde? Was das Verweilen der Chaosagenten unter dem Nabel von Süßkost ist, das ist der Anblick des Angesichts von Kuh Sargai für die Kosmokratendiener. Das höchste Ziel des Lebens, dem alle anderen Dinge untergeordnet und nicht mehr hinterfragt werden. Horrible. 8-)
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ParaMag
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von ParaMag »

Kritikaster hat geschrieben: 24. März 2022, 18:10
Kardec hat geschrieben: 24. März 2022, 16:17 ein wenig Kosmokratenknechteumfeld,
Hatte nur ich den Eindruck, dass hier eine direkte Parallele aufgestellt wurde? Was das Verweilen der Chaosagenten unter dem Nabel von Süßkost ist, das ist der Anblick des Angesichts von Kuh Sargai für die Kosmokratendiener. Das höchste Ziel des Lebens, dem alle anderen Dinge untergeordnet und nicht mehr hinterfragt werden. Horrible. 8-)
Jepp, den Eindruck hatte ich auch das hier gleiches von der anderen Seite gezeigt werden soll. Hat mich nicht überzeugt, sooo lange Wartezeiten und keine Antworten? Geht eigentlich nur wenn derjenige konditioniert ist. Freiwillig? Nope!
Was es mit dem „Geschenk“ auf sich hat? Nur 4 Std. einsetzbar, auf die Aufklärung dieses Settings bin ich mal gespannt.
Achtung Satire!
Im Jahre Dreiundzwölfzig nach Gründung der Moralischen Autokratie wurde, nach Findung des 5. Geschlechts, von der real nicht existierenden Sprachpolizei festgelegt das Vornamen nicht mehr verwendet werden dürfen da für dieses neue Geschlecht nicht anwendbar. Infolgedessen sind diese aus den Dokumenten zu entfernen.
Als Anrede gilt die Identifikationsnummer, welche so monoton wie möglich ausgesprochen werden muß um keine Rückschlüsse auf ein etwaiges Geschlecht ziehen zu können.
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Kardec
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

ParaMag hat geschrieben: 24. März 2022, 18:30 ............................
Was es mit dem „Geschenk“ auf sich hat? Nur 4 Std. einsetzbar, auf die Aufklärung dieses Settings bin ich mal gespannt.
Band 3199, Seiten 48-59, wenn, unter Abschirmung durch das "Dingens", Atlan, Perry, Mulholland, Gucky + X in Fenerik eindringen, Bully rausholen, Zou Kost den Nabel verbrennen und Fenerik verscheuchen :D
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AushilfsMutant
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von AushilfsMutant »

Ob wir in diesem Zyklus noch erfahren werden was die KK Bretterbude für einen Sinn hat?

Wenn es nur um den Chaoporter geht ist der Zyklus Titel „Chaotarchen“ etwas über ambitioniert. Oder gibts noch eine längere Unterhaltung am und mit dem Nabel von Süßkost? :P
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
Kritikaster
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kritikaster »

Es gibt viele Romane in denen mich die penetrante Datenblattangabenwiederholung zum Wesen einer bestimmten Person stört - auch wenn ich natürlich einsehe, dass das für Gelegenheitsleser wohl notwendig ist.
Im vorliegenden Roman rätsele ich über eine gegenteilige Herangehensweise. Da wird Erantoar als Ich-Erzähler bemüht, dessen Erlebnisse dadurch plastischer werden. Aber logischerweise hält er sich nicht damit auf, sich selbst zu beschreiben. Er ist ein Irosgant, was mir in Bezug auf sein Aussehen auch nicht weiterhilft. Er hat drei Augen, mehrere Finger, einen Mund, einen Magen, Beine und scheint nicht sehr groß zu sein - ist sonst noch etwas bekannt? Merkwürdig so ein körperlich unbestimmter Page. 8-)
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich mag ja Ich-Erzählungen. Bei Atlan, zum Beispiel. Das liegt vermutlich daran, dass ich die Figur kenne und sie mir sympathisch ist.
Ich habe ein bisschen Schwierigkeiten damit, Romane aus einer Ich-Perspektive zu lesen, wenn mich die erzählende Figur nicht oder wenig interessiert.
Ich interessiere mich für eine Figur, wenn sie zuvor bereits in der Handlung Erwähnung fand (Stichwort: Perspektiv-Wechsel).
Ich tue mich schwer damit, Zugang zu einer Figur zu finden, bei der das nicht der Fall war.
Ich merke dann, dass ich beginne, mich von der Häufigkeit des Ichs aus dem Lesefluss reißen zu lassen.
Ich vermute, das ist mein Problem, wenn ich im Laufe der Zeit beginne, die Anzahl der Ichs zu zählen.
Ich habe den Roman erst einmal zur Seite gelegt.
Ich werde ihn dann später nochmal wagen.
Ich bin schließlich mutig.
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Askosan
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

Ce Rhioton hat geschrieben: 25. März 2022, 14:18 Ich interessiere mich für eine Figur, wenn sie zuvor bereits in der Handlung Erwähnung fand (Stichwort: Perspektiv-Wechsel).
Ich tue mich schwer damit, Zugang zu einer Figur zu finden, bei der das nicht der Fall war.
Das sehe ich auch so. Ich habe mich zwar in der Gesamtbewertung gut unterhalten gefühlt, aber es wäre noch mehr drin gewesen. Dass ist ja die Kunst beim Schreiben, an möglichst vielen „Stellschrauben“ mit einem feinen Händchen zu drehen, so dass das Produkt überzeugt. Eine Stellschraube ist die Wahl der Erzählperspektive, die meines Erachtens für diesen Roman nicht vorteilhaft ist.

Ein wenig schwer getan habe ich mich auch mit der Beschreibung der kosmokratischen Führungskräfte (Erantoar). Zum einen voller Zweifel, und zum anderen bemüht um etwas Souveränität, aber am Ende steht die Akzeptanz, sich doch wieder zurecht stutzen zu lassen. Wohingegen der chaotarchische Gegenspieler Farbaud auf mich wesentlich souveräner und von der Sache überzeugter wirkt. Die kosmokratische Hierarchie wirkt durch Kompetenzgerangel (Hafenmeister/Kammerherr) arg kleinkariert.

Atlan hat mir in gewissen Szenen leider nicht gefallen. Gewöhnlich lässt er sich nicht so ohne Weiteres abspeisen, aber auf Sholtoss stellt er weder relevante Fragen bezüglich des Zwecks der Kosmozitadelle noch des Sextadim-Camouflageprojektors. Es bahnt sich ein kolossaler Konflikt in der Milchstraße an und der Kammerherr übergibt ihm ein reines Defensivinstrument. Atlan fragt nicht einmal, was es denn für ein Sinn machen soll, die ÜBSEF-Konstante auszublenden. Diverse sinnhafte Fragen, die eigentlich auf der Hand liegen, werden nicht gestellt.

Weiter hat mich gestört, dass Atlan, als inoffizieller Vertreter der Milchstraßenvölker, wie es in der Vergangenheit leider öfter der Fall war, gegenüber „Kosmokratenknechten“ wie ein Bittsteller auftritt. Dabei hätte es diesmal anders laufen können, nämlich halbwegs auf Augenhöhe. Im letzten Zyklus wurden mit den Staubfürsten Wesenheiten geschildert, die in gewisser Weise in einer eigenen Klasse spielen. Perry hätte die Supertechnologie der Staubfürsten mitbringen können, so dass die Galaktiker bis zu einem gewissen Grad hätten auftrumpfen können. Einen Aspekt dieser Supertechnologie hätte Atlan in der Yodor-Sphäre einsetzen können, zum großen Erstaunen des Kammerherren. Aber leider wurde eine solche Konstellation versäumt, also haben wir auf der einen Seite wieder einseitig potente Mittel wie das „Vektorinverter-Feld“ und das „Weiße Carit“, und auf der anderen Seite den relativ unsterblichen Beuteterraner, der in Unterhosen dasteht. Diese Konstellation ist meines Erachtens nach mehr als 3100 Romanen nicht mehr angemessen. Und die Expokraten sollten sich da langsam mal was überlegen.
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich habe den Roman nun noch zu Ende gelesen. War dann doch recht unterhaltsam, gestehe ich.
Dennoch wollte sich das kosmische Flair, das ich früher etwa bei den Dienern der Materie oder den Cairol-Robotern empfand, hier nicht einstellen.
Was in erster Linie wohl daran lag, dass ich die beschriebenen Figuren merkwürdig uninteressant empfand. Womöglich liegt das an meinen hohen Erwartungen - beim Thema Kosmokraten und/oder Chaotarchen (und ihren Helfern) sind die vermutlich deswegen so hoch, da ich ständig Vergleiche mit früheren Schilderungen anstelle.
Und Kammerpagen etwa empfinde ich als wenig beeindruckend, vielleicht lag es auch daran, dass die Story bei mir nicht wirklich zündete.

3 / 3 / 3
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Kardec
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

Askosan hat geschrieben: 25. März 2022, 15:40 .........................also haben wir auf der einen Seite wieder einseitig potente Mittel wie das „Vektorinverter-Feld“ und das „Weiße Carit“, und auf der anderen Seite den relativ unsterblichen Beuteterraner, der in Unterhosen dasteht. Diese Konstellation ist meines Erachtens nach mehr als 3100 Romanen nicht mehr angemessen. Und die Expokraten sollten sich da langsam mal was überlegen.
:D Zu dem Thema war ja mein Spruch immer, daß Atlan das Universum im Schlafanzug retten muss.

Aber jetzt willst du die Entwicklung nicht wahrnehmen.
Atlan hat jetzt nicht nur ein ÜBSEF-Tarnspielzeug, dem die CTs nix entgegensetzen können, sondern neuerdings eine Sextadim-Kapsel.
Seine Orbiter :lol:, so bezeichne ich die Kastellane mal ganz forsch, sind auch "ausgestattet".

Alsoooooo - Schlafanzug war gestern.
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Ce Rhioton »

Das ist zwar richtig, aber wie lange wird Atlan über solche "Spielzeuge" verfügen? Vermutlich bis zum Ende des Zyklus - und danach sind diese Werkzeuge wieder passe.

Das ist doch das Unbefriedigende für zwei solch doch kosmische Figuren wie Atlan und Perry. Mir ist schon bewusst, dass das aus Spannungsgründen wohl so sein muss. Aber dennoch sind unsere Helden meist Getriebene und zum Zyklusbeginn geht alles wieder auf Start.
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Askosan
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

Kardec hat geschrieben: 25. März 2022, 17:54Aber jetzt willst du die Entwicklung nicht wahrnehmen.
Aktuell sehe ich kein realistisches Szenario wie die Galaktiker irgendetwas gegen FENERIK ausrichten können. Die Sextadim-Kapseln sind der galaktischen Technologie klar überlegen, aber nicht der Technologie der Hohen Mächte. Da sie nicht in die Yodor-Sphäre eindringen können, ist das doch offensichtlich.

Acht Sextadim-Kapseln werden einen Chaoporter nicht beeindrucken können. Den Hilfsvölkern werden die Sextadim-Kapseln hier und da zusetzen können, aber das war's dann auch schon. FENERIK selbst werden sich die Sextadim-Kapseln weder unbemerkt nähern können, geschweige denn dessen Abwehrsysteme überwinden können. Das würde ich definitiv als völlig abwegig empfinden.

Die ÜBSEF-Tarnkappe ist technologisch überlegen, aber ich sehe derzeit keinen plausiblen Weg damit unbemerkt an Bord eines Chaoporters zu gelangen. Und schon gar nicht dort irgendeinen nennenswerten Schaden zu verursachen, wenn man nicht einmal den Aufbau des Chaoporters versteht.

Eben deshalb wäre mir die Technologie der Staubfürsten lieber gewesen. Deren Technologie hätte auch kein Chaoporter auf dem Schirm.
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Richard
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Richard »

Ich denke, die Staubfuersten hätten ihre Technologie auch nicht einfach Perry übergeben, dazu haben sie sich trotz allem zu sehr nach "kosmischer Macht" "angefuehlt".
Das letzte Mal als Perry "richtige" High-Tech bekommen hat hat sie leider unser lieber Reginald geschrottet. Davor hat er schon mal seinen ZA etwas in der Funktion gestoert und er wurde daher Aphiliker ....
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Eventhorizon
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Eventhorizon »

Christian Montillon wollte, soviel scheint mir aus dem Roman ablesbar zu sein, einiges, ja vieles anders machen. Jenes von Willi Voltz begründete und dann von Robert Feldhoff nochmal übersteigerte Romanthema, nämlich die Begegnung mit bedeutenden kosmischen Figuren, die ebenso pompös und wichtigkeitsheischend auftreten, aber ebenso sparsam bis gar nicht ausformuliert werden hinter ihrer Fassade. Dieses Thema mag sich insbesondere für Altleser erschöpft haben. Dauernd liest man im Forum Beiträge, in denen die Beschreibungen der Autoren kritisiert werden: Warum die Protagonisten „nicht nachgefragt“ hätten, warum sie „nicht stärker auf den Busch geklopft“ hätten? Die Antwort kennen die Beschwerdeführer vermutlich auswendig: Logischerweise aus dramaturgischen Gründen, denn wenn Mu Sargai in Band 3100 den Terranern ein ausführliches Dossier zur kosmopolitischen Lage übermittelt hätte, wäre der Zyklus vermutlich keine zehn Bände alt geworden. Von solchen Elementen wie „Spannung“, die in einem Unterhaltungsroman nicht ganz unwesentlich sind, mal ganz abgesehen.

Christian Montillon kennt diese immergleichen Debatten oder genauer Rituale wohl zur Genüge. Er dreht mit Band 3162 den Spieß um und macht dieses Unbehagen zum Thema seines Romans. Mehr noch, der kosmokratische Beauftragte selbst ist der am Sinn seiner Aufträge Zweifelnde und von der Informationsverweigerung seiner Vorgesetzten Frustrierte. Der „Kammerpage der Kosmokratin“ ist in seiner bescheidenen, aufrichtigen und selbstkritischen Weltsicht eine Ausnahmeerscheinung unter all den eitlen, unnahbaren und von hierarchischem Denken geprägten „Kosmokratenknechten“, um mal mit den Chaoten zu reden. Mit dem „Hafenmeister“ tritt als Kontrastfigur ein fast schon überpointiert gezeichneter Vertreter dieser Gattung auf.

Natürlich steht dieser Roman, der die kosmokratische Seite neu beleuchten möchte, in einem übergreifenden Zusammenhang zu den Romanen um Farbaud und dem Chaoporter, die Ähnliches mit dem bisher sehr einseitigen Bild der Chaosmächte versuchen. Das ist allem im allem ein sehr vielversprechendes Unterfangen, auch wenn am Ende die Begegnung mit dem Kammerherrn und der Übergabe der „Tarnkappe“ wieder entlang bekannter Pfade verlief.

Christian Montillons Versuch fand ich nicht nur interessant vom Ansatz her, sondern auch in der Ausführung alles in allem gut gelungen und unterhaltsam.
RolfK
Oxtorner
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von RolfK »

@eventhorizen
chapeau! Ein sehr lesenswerter und guter Kommentar zum Heft, dem ich zustimme, und der mich einigermaßen mit dem Heft versöhnt hat.

Trotzdem fühle ich mich durch einen Umstand nach wie vor veräppelt: Einen Beauftragten der Kosmokratin "Kammerpage" (bzw. "Kammerherr") zu nennen, suggeriert dem Leser, dass hier eine Figur vorgestellt wird, die in einer besonders engen, geradezu intimen, Beziehung zu seiner Auftraggeberin steht, denn genau das impliziert der Begriff. Einen x-beliebigen Feldagenten ohne jeden Kontakt, ohne jede Nähe, zur Auftraggeberin so zu nennen, weckt beim Leser vor der Lektüre - absichtlich - Erwartungen, die sich durch die Lektüre als falsch herausstellen.
Kritikaster
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kritikaster »

Eventhorizon hat geschrieben: 26. März 2022, 15:08 Natürlich steht dieser Roman, der die kosmokratische Seite neu beleuchten möchte, in einem übergreifenden Zusammenhang zu den Romanen um Farbaud und dem Chaoporter, die Ähnliches mit dem bisher sehr einseitigen Bild der Chaosmächte versuchen. Das ist allem im allem ein sehr vielversprechendes Unterfangen,
Weg von der Schwarz-Weiß-Malerei ist eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.
Ich bin allerdings weder Philosoph noch Hindu.
Deshalb liegen meine Sympathien eindeutig auf der Seite der Kosmokraten und ich würde eine weitgehende Gleichsetzung der Hohen Mächte gedanklich nicht mitgehen können.
Es ist nämlich aus meiner Sicht ein gewaltiger Unterschied, ob ich durch das Schaffen und Erhalten einer gewissen Ordnung versuche, den vorhandenen Kosmos so gut wie möglich zu gestalten oder ob ich Neues schaffen will, ohne zu wissen, ob es besser ist und dennoch all das Leid und Elend rein spielerisch in Kauf nehme, dass bei der Abschaffung des Bestehenden inklusive des Lebens notwendigerweise erzeugt wird. 8-)
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Fallada »

Da stimme ich dir zu 100% zu :st:
Was ist das größte auf dem Planeten Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein :o Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: Die uns innewohnende Kraft der Hoffnung!

https://www.igadka.wordpress.com - Rezensionen der Hefte der EA seit Sommer 2019 und eigene Werke. Hinweis: Spoilergefahr nur beim expliziten Aufrufen einer aktuellen Rezension :unschuldig:
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Kardec
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Kardec »

Kritikaster hat geschrieben: 26. März 2022, 20:54 ...........................
Weg von der Schwarz-Weiß-Malerei ist eine Entwicklung, die ich sehr begrüße.
Ich bin allerdings weder Philosoph noch Hindu.
Deshalb liegen meine Sympathien eindeutig auf der Seite der Kosmokraten und ich würde eine weitgehende Gleichsetzung der Hohen Mächte gedanklich nicht mitgehen können.
...........................
Gott "VISHNU" und all seine Avatare stimmen dir zu :D
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Askosan
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Askosan »

RolfK hat geschrieben: 26. März 2022, 18:30Trotzdem fühle ich mich durch einen Umstand nach wie vor veräppelt...
Dabei hätte man das ohne Weiteres sinnvoller schildern können. Mu Sargai war in tiefster Vergangenheit eine Superintelligenz. Das „Kernvolk“, aus dem die Superintelligenz hervorgegangen ist, hat sich aber nicht vollständig vergeistigt. Eine gewisse Anzahl Individuen sind in physischer Form verblieben, und wurden von der Superintelligenz in Stasis versetzt.

Über die Äonen hinweg wurden von der Superintelligenz, späteren Materiequelle und danach Kosmokratin einzelne Individuen geweckt und als Bevollmächtigte eingesetzt. Spateese, der Kammerherr, wäre eines dieser Individuen und seit einer „kleinen Ewigkeit“ für Mu Sargai tätig.

Erantoar ist aber erst vor ein paar tausend Jahren aus der Stasis geholt worden, aber als zukünftiger Kammerherr vorgesehen. Daher wird er in der Gegenwart als „Kammerpage“ bezeichnet.

Auch eine Entität wie Mu Sargai könnte eine Form von Sentimentalität pflegen. Aus dieser Konstellation heraus würden die Begriffe „Kammerpage“ und „Kammerherr“ für mich mehr Sinn machen.
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Oceanlover
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Re: Spoiler 3162: Der Kammerpage der Kosmokratin, von Christian Montillon

Beitrag von Oceanlover »

Der Roman, verfasst von einem Expokraten, ist wahrscheinlich als ein Ausdruck der Quintessenz der Serie gedacht.

Ehrlich gesagt, konnte ich damit nicht viel anfangen, auch wenn ich ansonsten auch anspruchsvolleren Romanen gegenüber aufgeschlossen bin. Aber was hier bei Null Handlung geschildert wurde, war für mich - sorry - schwer zu lesen, schwierig vorzustellen (Kopfkino), langweilig und letztlich vollkommen uninteressant.

Ich hab dann während des Lesens bei meinem Sohn gejammert, der selber einige Zeit Neo gelesen hat. Er sagte mir, Papa, beschwere Dich nicht, das ist doch der Kern der Perry Rhodan Serie, für das sie bekannt ist. Da hat er recht.

Das wird sich nicht ändern. Die Frage, die sich mir dadurch stellt ist, wie gehe ich damit um? Dieser Roman, wie gesagt von einem der Macher, hat mir aufgezeigt, dass ich in der Perry Rhodan Serie vielleicht doch nicht so "zuhause" bin, wie ich das immer gedacht habe. Ich mag nicht die Vorstellung, dass es irgendwelche extremen unvorstellbaren "hohen Mächte" gibt, die da ihre Strippen ziehen. Und genau das scheint ins Zentrum der Handlung zu rücken. ES war ja noch okay. Aber das ist jetzt nicht mein Ding. :sad:

Es freut mich für alle, die von dem Roman und dem Setting begeistert sind. Aber Menschen und Geschmäcker sind sind bekanntlich sehr unterschiedlich.

Ein kleiner Lichtblick ist jetzt vielleicht noch der Robert Corvus Roman in der nächsten Woche. Den werde ich mir nicht entgehen lassen.
Nette Grüße
Oceanlover
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