Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
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Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Macca »

Die Hauptpersonen des Romans:

Sichu Dorksteiger – Die Residentin will nicht zu 50 Prozent trauern.
Icho Tolot – Der Haluter begegnet einer flottierenden Raumsenke.
Dodua Silberroth – Die Oxtornerin hat einiges zu verarbeiten.
Ra-Gor-Rok – Das Dreigelege stößt auf ein Chronoartefakt.
Wyy-Chay – Die Sektorkommandantin erlebt eine unangenehme Überraschung.

Sehr kurzer Spoiler:
Spoiler:
Sichu Dorksteiger macht Bekanntschaft mit den Auswirkungen eines Chaofaktums - und rettet nebenbei Icho Tolots Leben.
Nicht ganz so kurz:
Spoiler:
Sichu Dorksteiger macht Bekanntschaft mit den Auswirkungen eines Chaofaktums: Mit einem THORA-Beiboot wird sie weit in die Zukunft geschleudert. Bei ihrer Rückkehr rettet sie nebenbei Icho Tolots Leben.
Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Neulich nahe M13, wir erinnern uns: Quintarch Farbaud hat seinen Gehilfen Ghalyb in die Vergangenheit, ins Jahr 2115 alter Zeitrechnung geschickt. Doch der Plan, in der Vergangenheit einige Maßnahmen zu ergreifen, um die Gegenwart zu verändern, schlugen fehl.

Jetzt in Band 3165: An Bord der THORA, die nach M 13 geflogen ist, muss Sichu Dorksteiger glauben, dass Atlan nicht nur die RAS TSCHUBAI, sondern auch ihren Gatten Perry Rhodan in die ewigen Jagdgründe geschickt hat. Oder doch nicht? War es vielleicht doch nur ein Bluff?

Mit an Bord ist Icho Tolot. Sichus Begegnung mit dem Arkoniden verläuft frostig. Doch Atlan gibt ihr zu verstehen, wie es tatsächlich abgelaufen ist. Sichu muss auf die Witwenrente also noch warten. Da alles geklärt ist, will Sichu die THORA wieder aus M 13 abziehen.

Auf dem Rückflug stößt die Oxtornerin Dodua Silberroth auf dem letzten Drittel zwischen M 13 und der Milchstraße auf ein unerklärliches Phänomen. 6800 Lichtjahre oberhalb der Milchstraße liegt eine schwerste gravitative Verwerfung vor. Sichu Dorksteiger gibt den Befehl, sich die Angelegenheit anzuschauen, allerdings mit der 240-Meter Erkundungsfregatte TOMISENKOW unter dem Kommando von Eosebio Shahin.

Bei der Gelegenheit erklärt Sichu auf entsprechende Nachfrage, was ihre Aufgabe als LFT- beziehungsweise LFG-Chefwissenschaftlerin war: Anderen in den Hintern treten. Gut, dass das endlich mal geklärt wurde.

Nahe der Anomalie angekommen wird schnell klar, dass es sich um ein hyperphysikalisches Artefakt handelt - das die TOMI unter seine Kontrolle bringt. Die Evakuierung der Fregatte misslingt. Von der THORA aus betrachtet verschwinden sowohl die Anomalie als auch die TOMI.

Als Sichu zu sich kommt, stellt sich schnell heraus: Die TOMI ist in der Zeit versetzt worden. Wahrscheinlich extrem weit in die Zukunft. Doch dann werden Topsider-Schiffe geortet. Eine durchaus freundliche Topsiderin identifiziert sich als Wyy-Cha, Sektorkommandatin des Sternenbrückenabschnitts Tchyrr der Sternenbrücke Soprophon. Und sie fragt, ob die TOMI aus der Versiegelten Zone stammt. Und dann versinkt die TOMI-Besatzung in Bewusstlosigkeit.

Als Sichu zu sich kommt, bekommt sie von der Bordpositronik TOM die Info, dass sie, Dodua und Eosebio in Suspension versetzt wurden, damit sie vor den eindringenden Topsidern geschützt sind. Inzwischen wird vermutet, dass sie mit der TOMI auf einen Gravo-Transmitter gestoßen sind, hervorgerufen durch ein Chaofaktum FENERIKS. Die nächste Erkenntnis: Die TOMI befindet sich der Gewalt der Topsider. Und die haben über die TOMI Quarantäne verhängt: wegen eines Chronodefekts.

Da werden unsere drei Freunde auf ein Topsider-Trio namens Ra-Gor-Rok (RGR), Rok-Ra-Gor (RRG) und Gor-Ra-Rok (GRR) aufmerksam, das Dreigelege von Movord. Sammler von Wissen und Artefakten. Das Trio bringt die drei Fremden zu einem Mond namens Movord und damit in Sicherheit. Die drei Topsider scheinen nicht abgeneigt, den aus der Vergangenheit kommenden Galaktikern zu helfen, wenngleich RGR mutmaßt, dass sie sterben werden, so oder so.

An Bord der THORA sind seit dem Verschwunden der TOMI zwei Minuten vergangen, da erscheint die Fregatte auch schon wieder. Als Wrack, das auf keinen Funkspruch reagiert. Und das sich auflöst. Tolot startet unverzüglich eine Rettungsmission.

Das Kommando trifft auf eine TOMI, die jeden Moment vollends zu zerbröseln droht. Im Innern stoßen sie auf ein Chronofeld. Ein Test ergibt, dass alles, was sich diesem Feld nähert blitzschnell altert und zerfällt - auch Gegenstände. Dann entdeckt Tolot die ersten Leichen - augenscheinlich vor Urzeiten gestorben.

Von dem seltsamen Trio erfährt unser in der Zukunft weilendes Trio, dass die Milchstraße einen Raum-Zeit-Kokon darstellt, aus dem nur alle Schaltjahr was nach draußen dringt. Zudem weiß das Trio über die Kosmokraten bescheid, kennen den Namen Mu Sargei. Umgekehrt ist Sichu gerne bereit, dem Trio Infos aus ihrer Gegenwart zu geben. Und weiter geht es mit den Infos zur Gegenwart von RGR, RRG und GRR: Die Sternenbrücken sind von den Kosmoteken von Zain errichtet worden. Und unsere Freunde bekommen einen Blick auf die Milchstraße gestattet, eine Milchstraße mit mehr als 400 Milliarden Sternen. Unsere Freunde blicken auf die Jahrmmilionenkarte.

Derweil hat Tolot auf der TOMI noch immer keine Spur von Sichu Dorksteiger gefunden. Als es zu gefährlich wird, Stichwort Chronowolken, muss der Rückzug angetreten werden. Da merkt Tolot, dass eine der Chronowolken ihn gestreift hat.

Da die Jahrmillionenkarte interaktiv ist, kann sie zurückgedreht werden in die Gegenwart der in der Zeit gestrandeten Galaktiker. Zu erkennen ist der Kurs von FENERIK: Der Chaoporter fliegt Richtung Solsystem, das er streift, und dann weiter Richtung Yodor-Sphäre. FENERIK scheint der Spur eines anderen Chaoporters zu folgen. Oder einer hypergravitativen Trasse, gelegt von den Kosmokraten.

Da erscheint Wyy-Chay und berichtet von Raum-Zeit-Deformationen, ausgelöst durch den Zeitsprung der TOMI. Die TOMI soll und muss in ihre Zeit zurückkehren, um das Problem zu lösen. Zurückkehren mit dem Chaofaktum. Als Hilfsmittel soll ein Zeittresor dienen.

Tolot kehrt zur TAMI zurück, wo sich der Zerfall beschleunigt.

Sichu Dorksteiger erwacht im Zeittresor, in dem sich weitere TOMI-Besatzungsmitglieder befinden. Von außen schlägt jemand an die Tür, doch von innen lässt diese sich nicht öffnen. Mit seinen Mitteln öffnet Tolot den Tresor, aus dem ihm zu seiner Erleichterung nicht nur Sichu entgegen gepurzelt kommt. Inzwischen drängt die Zeit. Die TOMI steht vor der endgültigen Auflösung.

Jetzt bekommt Tolot die Auswirkungen des Kontakt mit der Chronowolke zu spüren. Ein von Sichu verabreichtes Aspirin sorgt dafür, dass Tolot der Serie erhalten bleibt. Alle erreichen wohlbehalten die THORA. Dort sehen sie, dass sich die TOMI und das Chaofaktum verschränkt haben. Löst sich die TOMI auf, löst sich vielleicht auch das Chaofaktum auf.

Und genau so geschieht es denn auch.

To be continued.
Persönliche Meinung:
Spoiler:
Dieser Roman hat mich wirklich positiv überrascht. Interessante Einblicke in eine weite (mögliche) Zukunft.
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Ce Rhioton »

So enorm viele Infos in einen spannenden Spoiler zu verpacken ist eine Kunst - wenn einem so viel Macca widerfährt, ist das ein dickes Danke wert. :st:

Die Handlung scheint nicht gerade unkomplexer zu werden, meine Güte.
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Fünfte Kolonne
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Fünfte Kolonne »

Aha. Jo ne, is klar.
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Macca
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Macca »

Ce Rhioton hat geschrieben: 12. April 2022, 16:13 So enorm viele Infos in einen spannenden Spoiler zu verpacken ist eine Kunst - wenn einem so viel Macca widerfährt, ist das ein dickes Danke wert. :st:

Die Handlung scheint nicht gerade unkomplexer zu werden, meine Güte.
Und meinerseits Danke für das positive Feedback!
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AushilfsMutant
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von AushilfsMutant »

Huch - super Spoiler! Danke Macca!
„...der Gastgeber fragt in die Runde, was den jeder gerne zu trinken hätte. Der Kosmokrat reagiert verwirrt, man kann mehr als nur Wasser trinken? Der Chaotarch, der gleich neben an sitzt, fragt sich ob es auch genug Tee/Wasser/Kaffee....Arten im Angebot gibt. Darauf hin, kommt es zum Streit zwischen den Beiden, was den nun die richtige Flüssigkeit zum Trinken sei...“

Auszug auf dem Buch: Die Hohen Mächte und der Moralische Code (Band 14, Seite 345, Absatz 2)
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Klaus 1802
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Klaus 1802 »

Vielen Dank für den schnellen Spoiler.
Diese Woche sogar einen Tag früher.
Zukunft1
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Zukunft1 »

Einfach Danke Macca :st:
Kritikaster
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Im Abspann heißt es: "Die Folgen von Sichu Dorksteigers Entdeckung sind noch unabsehbar. Aber sie sollten erheblich sein."
Und ich frage: "Welche Entdeckung denn?" Weiß das irgendwer?
Der Roman brachte mir die Erkenntnis, dass es auch in einer der möglichen fernen Zukünfte noch ein Fähnlein Fieselschweif geben wird, mit Tick, Trick und Track. Aber das war vermutlich gar nicht die Kernaussage des Romans. 8-)
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Atlantis
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Atlantis »

Habe heute den Roman bekommen und in einen Rutsch gelesen. Einer der besten des Zyklus. :st: :clap:
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Rebecca
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Rebecca »

Hach ja... mich hat der Roman enttäuscht. Die Idee einen Blick in eine ferne (alternative) Zukunft fand ich gut. Aber die ganzen Abenteuer in der Jetztzeit hätte man sich (für mich) sparen können... habe ich eher quer gelesen. Die Einblicke in die Zukunft hätten für mich genauer sein können. eine Chronik was passiert ist, mehr über die Strukturen. Etwas mehr als Zain-Namedropping (ich will seit Ewigkeiten gerne mehr über die ZAIN-Konstrukte erfahren... aber entweder habe ich die Romane verpasst oder wir wissen immer noch so gut wie nichts über diese Wesen, obwohl sie nun schon seit Jahrhunderten in der Serien-Handlung sind).

Ich frage mich auch welche große Erkenntnis diese Jahrmillionenkarte nun gebracht hat. Ok, aus irgendwelchen Gründen haben wohl Kosmokraten schon einen Weg genommen, der wichtige zentrale Punkte der Milchstraße kreuzt/berührt und zur Yodor-Sphäre führt. Ich habe so viele Ideen, warum das so sein könnte und so wenig Infos, welche davon wahrscheinlicher ist, dass es mir an Erkenntnisgewinn leider null bringt. Ich kann nicht mal sinnvoll spekulieren. Dazu ist es zu beliebig.

Die Tatsache, dass FENERIK eine Gefahr nicht nur für das Kosmokraten-Projekt, sondern auch die politischen Mächte der Milchstraße ist und FENERIK diese nicht ignorieren wird, war mir eh schon klar, da brauche ich keine Bedrohung, dass FENERIK direkt das SOL-System passieren wird. Ob er nun eine Flotte schickt, um eine Einmischung von dort zu verhindern, oder persönlich vorbeischaut... beides ist gleichermaßen existenzbedrohend (nur das mit der Flotte hätte ich lieber gelesen, weil ich mir da eine erfolgreiche Abwehrschlacht mit den Mitteln der Liga hätte vorstellen können).

Alles in allem hat mich der Roman eher enttäuscht zurückgelassen, was aber auch ein wenig an der Erwartung lag, den der Mini-Spoiler und die persönliche Meinung von Macca in mir geweckt hatten (die lese ich häufig vorher, bevor ich entscheide, ob der Roman was wohl für mich ist, oder ich mit der Zusammenfassung leben kann).

Aber Geschmäcker sind halt verschieden! ;)
“Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply.” —Stephen R. Covey.
jemo
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von jemo »

Die ersten paar Seiten war mir etwas zuviel Rosamunde Pilcher, aber ansonsten ein guter Roman. Ich hoffe ja immer noch, daß der Zyklus verlängert wird, bzw. das Thema Chaotarchen nicht mit dem nächsten Jubiläumsband erledigt ist...
Kritikaster hat geschrieben: 13. April 2022, 22:07 Im Abspann heißt es: "Die Folgen von Sichu Dorksteigers Entdeckung sind noch unabsehbar. Aber sie sollten erheblich sein."
Und ich frage: "Welche Entdeckung denn?" Weiß das irgendwer?
Na ja, sie konnten die Route sehen, die der Chaoporter nehmen wird und zudem, das die Milchstraße in Zukunft quasi gesperrt ist. Letzteres würde ich aber als erzählerischen Trick der Expokraten sehen, da man ja ansonsten etwas von der zukünftigen Milchstraße hätte preisgeben müssen und das will/kann niemand.
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ParaMag
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von ParaMag »

@Macca, Dank für Deine Mühe

Der Roman ist flott und gut zu lesen, Pluspunkt.👍
Wieder eine Zeitreise, Minuspunkt. Geschwurbel, gut verpackt zwar, erzeugt aber keine Spannung bei mir. Welche Zukunft wird gezeigt?
Das Thema Abschottung der MS wird aufgegriffen und erweitert, Pluspunkt. MU SARGAI wird erwähnt und ist den Topsider Nachkommen bekannt. Ob die Kosmokratin M*** gebaut hat/ die Geschichte gewollt ist oder von FENERIK korrumpiert wurde ist offen.
Die Randgebiete der MS arbeiten mit Andromeda und Zain zusammen. Es wurde schon von anderen erwähnt wer oder was sind die Zain Konstrukte und wo kommen diese her? Ich kann mir nicht vorstellen das die Völker der MS das nicht zumindest versucht haben herauszufinden so lange wie diese nun schon bekannt sind, Minuspunkt.
Frage zum warum, welchen Grund hat FENERIK ein Chaofaktum auf seinem Weg durch die MS zurückzulassen? Sind die Chaosteile Massenware?
Das FENERIK das Solsystem besucht dürfte dem Serieninternen Mittelpunkt des Universums geschuldet sein. „Uraltes Interesse“ MU SARGAIS, naja irgendwann ist Uralt kein Renner mehr.
Mal sehen welche Infos und Daten Sichu und das Teil der Oxtornerin denn nun wirklich mit in die Gegenwart gebracht haben und ob der Chef der Yodoren damit konfrontiert wird.
Ich habe meine Zweifel ob „alles“ bis zum Zyklusende geklärt ist oder ob es im nächsten weitergeht. Hoffentlich keine Hauruck Aktion zum Schluss!
Es gäbe noch einiges zu schreiben zu diesem Teil aber nu is gut!
Achtung Satire!
Im Jahre Dreiundzwölfzig nach Gründung der Moralischen Autokratie wurde, nach Findung des 5. Geschlechts, von der real nicht existierenden Sprachpolizei festgelegt das Vornamen nicht mehr verwendet werden dürfen da für dieses neue Geschlecht nicht anwendbar. Infolgedessen sind diese aus den Dokumenten zu entfernen.
Als Anrede gilt die Identifikationsnummer, welche so monoton wie möglich ausgesprochen werden muß um keine Rückschlüsse auf ein etwaiges Geschlecht ziehen zu können.
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von RolfK »

Erkenntnisfortschritte:
Erstens: Auch wenn Jahrtausende vergangen sind, die Schiffe anders aussehen, und auch eine andere, weit fortgeschrittene Technologie in ihnen verbaut ist, weiß die kundige Ator trotzdem sofort, dass sie es mit Topsidern zu tun hat.
Zweitens: Gegen die von chaofaktisch geprägten Hyper-Schwurbel- Dingsda - Feldern ausgelöste Degeneration von Materie hilft die Einnahme von Aspirin, oder etwas ähnlichem.
Ansonsten: Nett lesbar war das Heft schon.
kneti
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von kneti »

Warum musste ich beim Lesen immer an Chronofossilien denken ? :gruebel:
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Verkutzon
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Verkutzon »

Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen! :st:
Topsider sind in einem PR-Heft immer willkommen... Da fällt mir ein: wo bleibt eigentlich der gute alte Kroko? :gruebel: Der könnte mal wieder auf der Bildfläche erscheinen.
Verkutzon sah eine endlose Schwärze. Ein nie gekanntes Schwindelgefühl erfasste ihn. Ungläubig liess er Laires Auge sinken. Aus: PR-Heft 1120
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Starfox »

Verkutzon hat geschrieben: 15. April 2022, 15:43 wo bleibt eigentlich der gute alte Kroko? :gruebel: Der könnte mal wieder auf der Bildfläche erscheinen.
Den hat's doch bei einem Ausseneinsatz in Cassiopeia erwischt... :(
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von kneti »

Nun erscheint auch der unverständliche Vorgängerband in einem anderen Licht. Auch wenn ich noch immer nicht alle Aspekte verstanden habe.
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Fünfte Kolonne
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Fünfte Kolonne »

Uh, in welchem denn, kannst du mal den Zusammenhang erklären? :nixweis:
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Akronew
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Akronew »

Starfox hat geschrieben: 15. April 2022, 18:16
Verkutzon hat geschrieben: 15. April 2022, 15:43 wo bleibt eigentlich der gute alte Kroko? :gruebel: Der könnte mal wieder auf der Bildfläche erscheinen.
Den hat's doch bei einem Ausseneinsatz in Cassiopeia erwischt... :(
https://www.perrypedia.de/wiki/Hroch-Tar_Kroko hat geschrieben:Kroko wurde an Bord der BJO BREISKOLL gebracht. Dort wurde festgestellt, dass er mit einer Substanz vergiftet wurde, die Ricodin enthielt. Aus diesem Grund musste er zunächst in Sicherheitsverwahrung bleiben. (PR 3121)
_________________________________________________________________________________________________
Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Ce Rhioton »

kneti hat geschrieben: 15. April 2022, 18:17 Nun erscheint auch der unverständliche Vorgängerband in einem anderen Licht.
Stimmt, Band 3164 ist jetzt nicht mehr der einzige Roman, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
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Askosan
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

Ce Rhioton hat geschrieben: 15. April 2022, 19:15
kneti hat geschrieben: 15. April 2022, 18:17 Nun erscheint auch der unverständliche Vorgängerband in einem anderen Licht.
Stimmt, Band 3164 ist jetzt nicht mehr der einzige Roman, der mehr Fragen aufwirft als beantwortet.
Vermutlich meint „kneti“, dass das Chaofaktum aus dem Vorgängerroman, durch seine Bindung an Ghalyp und dessen Tod, außer Kontrolle geraten ist und eine „Brücke“ in eine (potentielle) Zukunft geschlagen hat.

Ausserdem scheint der Roman einen Bogen zum Band 3138 zu schlagen, wo die Yodoren im Zusammenhang mit der Kosmozitadelle von einer kosmischen Katastrophe sprechen. Dass die zukünftige Milchstraße in einen Raum-Zeit-Kokon gehüllt ist, könnte mit dieser kosmischen Katastrophe zusammenhängen. Es gibt auch einen Bezug zum Band 2771, denn der Raum-Zeit-Kokon im aktuellen Roman wird auch als „Versiegelte Zone“ bezeichnet und diesen Begriff hatte auch das Bewusstsein einer "Ordischen Stele" im genannten Band verwendet:

"Es war Kreaturen der Unzeit begegnet, die, in den Panzern ihrer Eigenzeit, durch die versiegelten Zonen gedriftet waren, unwiderruflich eingekehrt in die erbeigene Abwesenheit."


Interessant ist auch die „Ewige Patrouille“, die wohl im Auftrag von Mu Sargai die „Versiegelte Zone“ überwacht. Es scheint so, als ob sogar die Kosmokraten gegen diese kosmische Katastrophe machtlos waren, und die Folgen nur verwalten können.

Sichu hat mir in diesem Roman sehr gut gefallen, aber irritiert hat mich die Bemerkung der Positronik TOM, dass sie „besonders gut mentalstabilisiert“ ist. Dass es bei der Mentalstabilisierung Qualitätsunterschiede gibt, ist mir jetzt neu.

Amüsant fande ich, dass die Autorin Tolot einen SERUN verpasst hat. Ist sein roter Kampfanzug in der Reinigung? ;)
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Askosan hat geschrieben: 15. April 2022, 19:46 Es gibt auch einen Bezug zum Band 2771, denn der Raum-Zeit-Kokon im aktuellen Roman wird auch als „Versiegelte Zone“ bezeichnet und diesen Begriff hatte auch das Bewusstsein einer "Ordischen Stele" im genannten Band verwendet:
Dieser Bezug scheint mir zu weit hergeholt zu sein. "Versiegelte Zone" ist doch eher ein etwas vager Begriff, der viele Phänomene bezeichnen kann.
Mir fällt im vorliegenden Roman vor allem auf, dass wieder einmal wie schon bei den drei identischen Städten im Chaoporter eine Zukunft erwähnt wird, die es den Zeitreisenden aus der Jetztzeit ermöglicht, zurückzublicken in ihre eigene Zeit und deren kurz bevorstehende Entwicklungen. Diese Schilderungen lese ich mit äußerstem Missbehagen. Sie bedeuten nämlich, dass die handelnden Personen über gar keine Entscheidungsfreiheit verfügen, da die Ereignisse ja auf einer geradlinigen Zeitlinie ohne Abweichungsmöglichkeiten bereits festgelegt sind. Eine absolut deprimierende Vorstellung. Ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie die Expokraten dies Dilemma wieder auflösen wollen. (Alles fake, gilt nur für Chaofakten oder wie?) 8-)
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von ParaMag »

Kritikaster hat geschrieben: 15. April 2022, 22:26
Askosan hat geschrieben: 15. April 2022, 19:46 Es gibt auch einen Bezug zum Band 2771, denn der Raum-Zeit-Kokon im aktuellen Roman wird auch als „Versiegelte Zone“ bezeichnet und diesen Begriff hatte auch das Bewusstsein einer "Ordischen Stele" im genannten Band verwendet:
Dieser Bezug scheint mir zu weit hergeholt zu sein. "Versiegelte Zone" ist doch eher ein etwas vager Begriff, der viele Phänomene bezeichnen kann.
……
Versiegelte Zonen waren doch die Gebiete im Universum zu denen die HM keinen Zugriff hatten.
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Als Anrede gilt die Identifikationsnummer, welche so monoton wie möglich ausgesprochen werden muß um keine Rückschlüsse auf ein etwaiges Geschlecht ziehen zu können.
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

Kritikaster hat geschrieben: 15. April 2022, 22:26 "Versiegelte Zone" ist doch eher ein etwas vager Begriff, der viele Phänomene bezeichnen kann.
Der Begriff an sich ist vage, aber aus zwei Gründen sehe ich trotzdem einen Bezug zum aktuellen Roman.

Erstens die Formulierung "Panzer ihrer Eigenzeit". Das könnte bedeuten, dass sich diese Kreaturen mit ihrem Panzer vor temporalen Einflüssen in dieser "Versiegelten Zone" schützen. Bei der Milchstraße als "Versiegelte Zone" scheinen temporale Einflüsse ebenfalls eine Rolle zu spielen.

Der zweite Grund ist der Autor von Band 2771 und das ist Wim Vandemaan. Als Exposéautor könnte er gewisse Begrifflichkeiten platziert haben, die erst viel später eine Rolle spielen werden.
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Re: Spoiler 3165: Die Jahrmillionenkarte, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

ParaMag hat geschrieben: 16. April 2022, 00:22Versiegelte Zonen waren doch die Gebiete im Universum zu denen die HM keinen Zugriff hatten. Stichwort Sayporaner
Dachte ich auch erst. Aber die Sayporaner verwenden den Begriff „Versiegelte Regionen“. Sagt inhaltlich eigentlich das Gleiche aus und es gibt auch einen Bezug zum aktuellen Roman, nämlich die „Sternenbrücken“. Im Band 2675 berichtete der Sayporaner Choursterc darüber:

Wir waren jung, als wir die erste Sternenbrücke nach Gonvayr schlugen und von Gonvayr aus weiter nach U'tray und noch weiter nach Voccaur
...
Wir waren auf unserem Weg über die Sternenbrücken in Regionen jenseits des Siegels vorgedrungen, und wir waren zweimal den Leichen solcher Metasubjekte begegnet. In einem Fall haben unsere Wissenschaftler sogar das Sterben einer Superintelligenz beobachtet.


Andererseits werden die Expokraten wohl absichtlich den Begriff „Versiegelte Zone“ und nicht „Versiegelte Region“ gewählt haben. Rein faktisch gesehen, wenn es stimmt, was Homunk ausgesagt hat, dann ist die Milchstraße der Gegenwart schon eine Versiegelte Region. Wegen der Proto-Eiris kann keine Superintelligenz Fuss fassen.

Laut Choursterc wurde seine Heimatgalaxis Ayr von den „Zeitgefährten“ versiegelt. Welche Mittel sie dazu eingesetzt haben, ist unbekannt.

Was sich die Expokraten konkret unter einer „Versiegelten Zone“ vorstellen, werden wir sicher erfahren. Aber ein temporaler Faktor scheint eine wichtige Rolle zu spielen.
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