Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
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Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Macca »

Wegen Urlaub im schönen Oberbayern kann ich diese und auch nächste Woche nicht spoilern! Weit und breit kein Kiosk, das PR schon am Mittwoch hat. Die PP-Zusammenfassung sollte aber klappen.
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ParaMag
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von ParaMag »

Dann mal schönen, erholsamen Urlaub! Hast Du Dir verdient, für Deinen unermüdlichen Einsatz hier im Forum.👍
Achtung Satire!
Im Jahre Dreiundzwölfzig nach Gründung der Moralischen Autokratie wurde, nach Findung des 5. Geschlechts, von der real nicht existierenden Sprachpolizei festgelegt das Vornamen nicht mehr verwendet werden dürfen da für dieses neue Geschlecht nicht anwendbar. Infolgedessen sind diese aus den Dokumenten zu entfernen.
Als Anrede gilt die Identifikationsnummer, welche so monoton wie möglich ausgesprochen werden muß um keine Rückschlüsse auf ein etwaiges Geschlecht ziehen zu können.
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Fallada
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Fallada »

Meine Rezension kommt leider auch später, da ich morgen wieder ins Krankenhaus muß.
Was ist das größte auf dem Planeten Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein :o Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: Die uns innewohnende Kraft der Hoffnung!

https://www.igadka.wordpress.com - Rezensionen der Hefte der EA seit Sommer 2019 und eigene Werke. Hinweis: Spoilergefahr nur beim expliziten Aufrufen einer aktuellen Rezension :unschuldig:
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Julian
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Julian »

Versuch macht klug: Spoilergefahr
Spoiler:
Nicht nur die Gastgeber der drei Deserteure von FENERIK dem Chaoporter, der inzwischen lt. Handlung auf die Milchstrasse zustürzt und dabei nicht nur das Solsystem streifen wird lt. der Jahrmillionenkarte in einer ungewissen Zukunft einsehbar bis zur Jetztzeit der Handlung, sehen bei den Terranern der Liga schon eine gewiss Paranoia gegenüber ihnen als Chaosabkömmlinge.

Vertrauen oder gegenseitige Achtung sind auch nicht unbedingt einzufordern, seitdem die Kastellane als sogenannte Siebenschläfer die Regierung der Freien Liga darstellen auch wenn eine Spitzenwissenschaftlerin wie Sichu Dorksteiger (Ehefrau momentan immer noch von Perry Rhoden, unserem Haupthelden und Verantwortlichen) des ehemaligen Regenten Bully (immer noch bester und ältester Freund von Rhodan seit den Zeiten der Dritten Macht) seinen Posten in der Regierung übernommen hat.
eine ganzen Spoiler zu schreiben wird mir wohl nie gelingen!

gr J, daher unbedingt bitte nur mit ganz kleinen Mosaiksteinchen nach mir werfen
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.

Kritik ist wie Schleifpapier- es kratzt, aber es kann zu mehr Glanz verhelfen.

Perry Rhodan ist so, wie wir gerne wären.
Reginald Bull ist so, wie wir sind.

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Kritikaster
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Kritikaster »

Ein Roman, der mir in Erinnerung bleiben wird - und das kann man schließlich nicht von jedem behaupten.
Eigentlich ist es eine Lebensgeschichte aber der Autor präsentiert sie als Familiengeschichte. Das ist sowohl originell als auch notwendig.
Ich fürchte allerdings, dass diese Art der Erzählung den Geschmack vieler PR-Leser verfehlt. Mich jedenfalls haben die Schuldgefühle von Apehei eigentlich nicht interessiert und das Auftreten einer Quintarchin sowie das Miterleben der Havarie mit der Leuchtkraft werden so nebenher abgehandelt, dass es mich auch nur gelangweilt hat.
Was also macht den überdauernden Reiz des Romans aus? Dass man nach dem Ende noch einmal alles aus dem neuen Blickwinkel überdenken kann und muss und dabei erkennt, dass alle die nebensächlichen und langweilenden Passagen gar nicht überflüssig waren sondern zu einem geschickten Romanaufbau gehörten.
Da hätte man aber auch drauf kommen können. (Bloß ich wieder nicht)
Allen die es noch vor sich haben: Viel Spaß bei der Lektüre.
Und dem Autor: Chapeau für die gelungene Umsetzung der Grundidee! 8-)
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Akronew
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Akronew »

Kritikaster hat geschrieben: 21. April 2022, 19:57 Da hätte man aber auch drauf kommen können. (Bloß ich wieder nicht)
Versteh ich nicht, scheinbar bist du ja doch draufgekommen, oder wie jetzt? :???:
_________________________________________________________________________________________________
Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Kritikaster »

Akronew hat geschrieben: 21. April 2022, 20:09
Kritikaster hat geschrieben: 21. April 2022, 19:57 Da hätte man aber auch drauf kommen können. (Bloß ich wieder nicht)
Versteh ich nicht, scheinbar bist du ja doch draufgekommen, oder wie jetzt? :???:
Wer den Roman Seite für Seite liest kommt zwangsläufig irgendwann drauf (nämlich zum Schluss). Während des Romans werden konsequent falsche Fährten gelegt, die das Ganze so langweilig und erwartbar in der Weiterentwicklung machen. Aber eben falsch sind. Das komische Gefühl, dass es anders sein müsste, kam bei mir zwar auf, ich habe es aber nicht ernst genommen. Erst in der Nachbetrachtung fällt mir dann auf, wie logisch alles auf das Ende hin zuläuft - nur eben anders als vordergründig geschildert. (Insbesondere, was mit Apehei los ist - und das hat ja auch Konsequenzen für die weitere Handlung) 8-)
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Troll Incorporation
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Troll Incorporation »

Puh, was für ein Roman.
Wenn ich das richtig verstanden habe, ergeben sich daraus zwei Erkenntnisse:
Spoiler:
Die Keji ist eine Schläferin im Auftrag von FENERIK.
Das kann ja heiter ... und spannend werden. :o
Spoiler:
Alaska ist dafür verantwortlich, dass unzählige Lebewesen gestorben sind, als er sich FENERIK in den Weg geworfen hat
Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
Zukunft1
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Zukunft1 »

mit AlaskA WAR DOCH KLAR IM Auftrag der Kosmokratin :st:
Kritikaster
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Kritikaster »

Troll Incorporation hat geschrieben: 22. April 2022, 17:48 Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
Genau. Beförderung nicht angeschnallter Passagiere. Das gibt ein saftiges Bußgeld. 8-)
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Rebecca
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Rebecca »

Troll Incorporation hat geschrieben: 22. April 2022, 17:48
Spoiler:
Alaska ist dafür verantwortlich, dass unzählige Lebewesen gestorben sind, als er sich FENERIK in den Weg geworfen hat
Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
Tatsächlich? Ohne den Roman gelesen zu haben, aber generell ...
Spoiler:
... dürfte wohl gelten, dass wenn zwei gewaltige Machtinstrumente der kosmischen Mächte aufeinandertreffen, Verluste an Leben entstehen. Tendenziell haben die chaotarchischen Kräfte mehr Lebenwesen Besatzung als die kosmokratischen Kräfte - Warum das so ist und ob das bisher nur Zufall in der Schilderung ist, lässt sich darüber spekulieren (auch über moralische Konsequenzen oder nicht). Aber nachdem klar war, dass FENERIK eher eine große Besatzung hat, war für mich klar, dass durch den Angriff der LEUCHTKRAFT es auf Seiten des Chaos wohl zu erheblichen Verlusten gekommen sein muss.
Man denke an ZENTAPHER zurück... da waren auch ganze Völker drin... d.h. wenn man das Chaosgefährt angreift, stoppen will, ist man beim Äquivalent von ganzen Sonnensystemen auszulöschen, was da an Bevölkerung drin war auf den verschiedenen Zeitebenen und so. - Es hätte mich eher irritiert, wenn diese Notmaßnahme um FENERIK zu stoppen, so kontrolliert hätte vonstatten gehen können, dass es keine Verluste an Leben gibt.
“Most people do not listen with the intent to understand; they listen with the intent to reply.” —Stephen R. Covey.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von AARN MUNRO »

Ein für mich immanent rundum gelungener Band ohne große inhaltliche Fehler, finde ich.(Bis auf einen sehr witzigen Sprachfehler). Dennoch halte ich es für überflüssig, sechzig Seiten dafür zu vergeuden, dass wir jetzt wissen, dass die "Überläufer" Schläfer sind, denen der "Trester" in die Sextadimzone ausgelagert wurde, so dass sie es nicht wissen, dass sie Doppelagenten sind.Wieso kann sich die Protagonistin dann eigentlich daran erinnern?
"Doc war Pazifist, was ihn nicht daran hinderte, realistisch zu denken!" (Robert A. Heinlein in "The moon is a harsh mistress")
AARNs PR- Artikel auf https://www.zauberspiegel-online.de
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cdroescher
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von cdroescher »

AARN MUNRO hat geschrieben: 23. April 2022, 09:17Wieso kann sich die Protagonistin dann eigentlich daran erinnern?
Die Erzählung wird zwar eingeleitet mit den Worten:
"Während sich nach einem Schluck Lamicox die schale Imitation des Geschmacks der Heimat in ihrem Mund ausbreitete, glitten ihre Gedanken zurück in die Vergangenheit",
aber es handelt sich trotzdem offensichtlich um eine Wiedergabe der damaligen Geschehnisse und nicht nur von Apeheis Erinnerung, denn erzählt wird ja aus der Sicht beider Protagonistinnen im Wechsel, zwar nicht in Ich-Perspektive, aber mit Innenansichten, die die jeweils andere wohl nicht kennen konnte.

Es sei denn, ein "Splitter" der einen sei am Ende auf die andere übergegangen. Eigentlich hatte ich mit so etwas gerechnet, aber die Schilderung spricht eigentlich klar dagegen.
Kritikaster
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Kritikaster »

AARN MUNRO hat geschrieben: 23. April 2022, 09:17 dass wir jetzt wissen, dass die "Überläufer" Schläfer sind,
Plural? 2? 3? Und das wissen wir? 8-)
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Fallada
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Fallada »

Rebecca hat geschrieben: 23. April 2022, 04:11
Troll Incorporation hat geschrieben: 22. April 2022, 17:48
Spoiler:
Alaska ist dafür verantwortlich, dass unzählige Lebewesen gestorben sind, als er sich FENERIK in den Weg geworfen hat
Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
Tatsächlich? Ohne den Roman gelesen zu haben, aber generell ...
Spoiler:
... dürfte wohl gelten, dass wenn zwei gewaltige Machtinstrumente der kosmischen Mächte aufeinandertreffen, Verluste an Leben entstehen. Tendenziell haben die chaotarchischen Kräfte mehr Lebenwesen Besatzung als die kosmokratischen Kräfte - Warum das so ist und ob das bisher nur Zufall in der Schilderung ist, lässt sich darüber spekulieren (auch über moralische Konsequenzen oder nicht). Aber nachdem klar war, dass FENERIK eher eine große Besatzung hat, war für mich klar, dass durch den Angriff der LEUCHTKRAFT es auf Seiten des Chaos wohl zu erheblichen Verlusten gekommen sein muss.
Man denke an ZENTAPHER zurück... da waren auch ganze Völker drin... d.h. wenn man das Chaosgefährt angreift, stoppen will, ist man beim Äquivalent von ganzen Sonnensystemen auszulöschen, was da an Bevölkerung drin war auf den verschiedenen Zeitebenen und so. - Es hätte mich eher irritiert, wenn diese Notmaßnahme um FENERIK zu stoppen, so kontrolliert hätte vonstatten gehen können, dass es keine Verluste an Leben gibt.
Spoiler:
Dem kann ich nur zustimmen. Kosmokraten und Chaotarchen befinden sich in einem schon lange währenden Krieg und wenn ich daran denke, wieviele unschuldige Opfer die Munuam und Gharsen in Valotio/Cassiopeia hinterlassen haben dann erscheint mir Alaskas Aktion gegen den Chaoporter als durchaus nicht schön aber als gerechtfertigt.

Bei den Galornen gab es früher das Shifting - gegen aggressive/kriegerische Völker wurde das eingesetzt, diese wurden dann friedlich aber verloren 50% ihrer Lebensspanne dadurch.

Aber natürlich kann ich mir auch noch friedlichere Mittel vorstellen, z.B. das man Teile des Chaoporters/Völker in stabile Raumzeitfalten o.ä. einsperrt statt sie zu vernichten. Ich stochere hier etwas im Nebel da ich den Roman noch nicht gelesen habe :unschuldig:
Was ist das größte auf dem Planeten Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein :o Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: Die uns innewohnende Kraft der Hoffnung!

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wepe
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von wepe »

Tja, in meinen Augen ein irgendwie nur befriedigender Roman. Eine mittelspannende Familiengeschichte, die mich an die gerne miterzählten Hintergrund-Problemstories von Tatort-Kommissar:innen erinnert, sorry ... :fg: Durchaus mit viel Empathie geschrieben.
Der Sinn des Romans besteht wohl darin, uns auf die künftigen Paragaben der Keji einzustimmen, die vermutlich bald zum Einsatz kommen könnten. Mir ist die Erzählperspektive auch nicht so ganz klar. Meiner Interpretation nach hat sich die Erinnerungsschatulle noch nicht geöffnet, demnach wissen wir Leser aktuell mehr als Apehei, die Nachbenannte, selbst.
Es ist natürlich eine starke Paragabe, die vom Chaos dort im Zentrum der galaktischen Hauptmacht platziert wurde. Wenn die Paragabe auch bei mentalstabilisierten Regierungsmitgliedern funktioniert (und davon gehe ich mal aus), dann hat FENERIK einen direkten Zugriff auf die hohen Entscheidungsebenen. Achja, und Perry kommt ja auch gerade zeitlich passend nach Hause ... :D
Von drei "Schläfern" gehe ich allerdings nicht aus, diese eine in der Gruppe dürfte reichen. Interessanter ist für mich, wie die Chaoten konkrete Aufträge an ihre Agentin bringen wollen, denn die Frage, wie mit den "Deserteuren" nach gelungener Flucht umgegangen werden würde, war ja wohl vorher bei der Planung des Einsatzes nicht berechenbar.

:unschuldig: Hm, eigentlich kann FENERIK doch ganz gut vorplanen: Terraner schleppen alles Unbekannte, ob fremdes Artefakt oder geheimnisvolle Figuren, zunächst mal mitten ins Solsystem, wo sich dann die Spitzenkräfte von Mutanten, Wissenschaftlern, Rhodans Familienangehörige und Regierungsmitglieder persönlich um das Gefahrenpotential kümmern. :devil:
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Askosan
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Askosan »

wepe hat geschrieben: 24. April 2022, 00:18 Durchaus mit viel Empathie geschrieben.
Der Sinn des Romans besteht wohl darin, uns auf die künftigen Paragaben der Keji einzustimmen, die vermutlich bald zum Einsatz kommen könnten.
Fand die emotionale Ebene auch sehr gut dargestellt.

Was Apeheis Paragabe anbelangt, sehe ich kein großes Gefahrenpotential. An Bord des Chaoporters, wo zur Identifikation die ÜBSEF-Konstante gemessen wird, ist diese Paragabe beachtlich. Aber die galaktischen Völker, die technologisch unterlegen sind, verwenden in Sicherheitsbereichen primär immer noch den DNS-Abgleich.

Gewisse Parameter des Zuckermannspektrums können ergänzend zwar auch erfasst werden, aber nur diese Parameter zu täuschen bringt nichts.

Im „Genesis-Zyklus“ hatte sich Rhodan II bei einem von Perrys Bankkonten bedient. Das hatte funktionert, weil der DNS-Ableich positiv ausgefallen war.
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Julian
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Julian »

Das frühere DNS ist also heute die ÜBSEF.

Bisher wurde jeder Schläfer noch umgedreht...also hat Feneriks Herrschende einen fatalen Fehler begannen...indem diese Chaos Mutantin dem Rhodan zugespielt wurde...alles nur Speku
Neugier, Trailer, Spoiler - der Weg zur dunklen Seite sie sind.

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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Casaloki »

Rebecca hat geschrieben: 23. April 2022, 04:11
Troll Incorporation hat geschrieben: 22. April 2022, 17:48
Spoiler:
Alaska ist dafür verantwortlich, dass unzählige Lebewesen gestorben sind, als er sich FENERIK in den Weg geworfen hat
Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
Tatsächlich? Ohne den Roman gelesen zu haben, aber generell ...
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... dürfte wohl gelten, dass wenn zwei gewaltige Machtinstrumente der kosmischen Mächte aufeinandertreffen, Verluste an Leben entstehen. Tendenziell haben die chaotarchischen Kräfte mehr Lebenwesen Besatzung als die kosmokratischen Kräfte - Warum das so ist und ob das bisher nur Zufall in der Schilderung ist, lässt sich darüber spekulieren (auch über moralische Konsequenzen oder nicht). Aber nachdem klar war, dass FENERIK eher eine große Besatzung hat, war für mich klar, dass durch den Angriff der LEUCHTKRAFT es auf Seiten des Chaos wohl zu erheblichen Verlusten gekommen sein muss.
Man denke an ZENTAPHER zurück... da waren auch ganze Völker drin... d.h. wenn man das Chaosgefährt angreift, stoppen will, ist man beim Äquivalent von ganzen Sonnensystemen auszulöschen, was da an Bevölkerung drin war auf den verschiedenen Zeitebenen und so. - Es hätte mich eher irritiert, wenn diese Notmaßnahme um FENERIK zu stoppen, so kontrolliert hätte vonstatten gehen können, dass es keine Verluste an Leben gibt.
Es gab mal diese Rechtfertigung für "Kollateralschäden": Es geht ihnen um die Sache. Und für die Sache der Ordnung oder des Chaos ist vollkommen wumpe, ob irgendwo im Multiversum ein paar Milliarden Lebewesen sterben. Die Ordner hatten ja eh schon ein Problem damit, dass das Leben an sich überhand nimmt. Und die Chaoten: Naja, wenn ich an die Strukturen in der Terminalen Kolonne denke, da ging es immer nur darum, dass Leben sich ständig ersetzt, sag ich mal vorsichtig. Und der Ersetzte blieb auf der Strecke. Darwin eben. Oder: Pech, wenn man im Weg steht.
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„Ich habe Dinge gesehen, die ihr Menschen niemals glauben würdet. Gigantische Schiffe, die brannten, draußen vor der Schulter des Orion. Und ich habe C-Beams gesehen, glitzernd im Dunkeln, nahe dem Tannhäuser Tor. All diese Momente werden verloren sein in der Zeit, so wie Tränen im Regen. Zeit zu sterben.“ Blade Runner, Roy Batty (gespielt von Rutger Hauer).
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Gucky_Fan »

Eine schöne Lebesgeschichte mit einem überraschenden Ende.. nett.. leider geht's ja jetzt wieder mit den Kastellanen weiter
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Troll Incorporation
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Troll Incorporation »

Casaloki hat geschrieben: 24. April 2022, 10:17
Rebecca hat geschrieben: 23. April 2022, 04:11
Troll Incorporation hat geschrieben: 22. April 2022, 17:48
Spoiler:
Alaska ist dafür verantwortlich, dass unzählige Lebewesen gestorben sind, als er sich FENERIK in den Weg geworfen hat
Das lässt diese Aktion in einem moralischen neuen Licht erscheinen :o
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... dürfte wohl gelten, dass wenn zwei gewaltige Machtinstrumente der kosmischen Mächte aufeinandertreffen, Verluste an Leben entstehen. Tendenziell haben die chaotarchischen Kräfte mehr Lebenwesen Besatzung als die kosmokratischen Kräfte - Warum das so ist und ob das bisher nur Zufall in der Schilderung ist, lässt sich darüber spekulieren (auch über moralische Konsequenzen oder nicht). Aber nachdem klar war, dass FENERIK eher eine große Besatzung hat, war für mich klar, dass durch den Angriff der LEUCHTKRAFT es auf Seiten des Chaos wohl zu erheblichen Verlusten gekommen sein muss.
Man denke an ZENTAPHER zurück... da waren auch ganze Völker drin... d.h. wenn man das Chaosgefährt angreift, stoppen will, ist man beim Äquivalent von ganzen Sonnensystemen auszulöschen, was da an Bevölkerung drin war auf den verschiedenen Zeitebenen und so. - Es hätte mich eher irritiert, wenn diese Notmaßnahme um FENERIK zu stoppen, so kontrolliert hätte vonstatten gehen können, dass es keine Verluste an Leben gibt.
Es gab mal diese Rechtfertigung für "Kollateralschäden": Es geht ihnen um die Sache. Und für die Sache der Ordnung oder des Chaos ist vollkommen wumpe, ob irgendwo im Multiversum ein paar Milliarden Lebewesen sterben. Die Ordner hatten ja eh schon ein Problem damit, dass das Leben an sich überhand nimmt. Und die Chaoten: Naja, wenn ich an die Strukturen in der Terminalen Kolonne denke, da ging es immer nur darum, dass Leben sich ständig ersetzt, sag ich mal vorsichtig. Und der Ersetzte blieb auf der Strecke. Darwin eben. Oder: Pech, wenn man im Weg steht.
Mir ging es in der Bemerkung oben darum, dass mir da erst richtig bewusst geworden ist, dass die "Guten" in dem Fall auch Dreck am Stecken haben (können).
Man stelle sich mal vor:
Die "Dachvereingung alternder Chaoten" (FENERIK) macht - einschließlich (Ehe)partern und Kinder - mit dem Bus eine Tour durch Europa ... mal hier mal da, "wo uns die Nase hinführt".
Da wirft sich ihnen Herr A. von der "kosmokratischen Fraktion streng ordungsliebender Patrioten" mit seinem SUV in den Weg. Der Bus macht nen Unfall mit Verletzten und sogar Toten.
Diese Kollateralschäden aufseiten der Chaosfraktion hatte ich bisher ausgeblendet.
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Kardec
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Kardec »

:) :D :lol: :rofl: Darauf muss man erst mal kommen. Eine chaotarchische Kaffeefahrt!
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ATLAN4255
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von ATLAN4255 »

4-
sorry grausam.laangweiig.belangloses blabla
Kann ich nix mit anfangen.nicht mein ding

4/4/4
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Ce Rhioton »

Ich mag ja Lebensgeschichten. Vor allem, wenn die Figur mein Interesse weckt. Wenn das nicht der Fall ist ... weniger. :D

Die Romane von Oliver Fröhlich sind speziell. Nicht ganz so speziell wie die von Wim Vandemaan, aber man muss als Leser schon bereit sein, sich auf solche Erzählungen einzulassen.

Aber heute zu einem verregneten Sonntag passt die Geschichte ja wieder. :unschuldig:

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Eventhorizon
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Re: Spoiler 3166: Der Genetische Algorithmus, von Oliver Fröhlich

Beitrag von Eventhorizon »

Endlich wieder ein Roman von Oliver Fröhlich, der an seine Beiträge zu den beiden Triologien anknüpft, die uns die Verhältnisse im Chaoporter nahebrachten. Nicht zuletzt die kurze Episode bei den Navakan verbindet diesen Roman mit seinen Vorgängern.

Der Roman hat drei Ebenen:

1)Er liefert erstmal einen Hintergrund zu einem der drei “Überläufer” aus dem Chaoporter, die uns seit Band 3100 begleiten, aber zwischenzeitlich sehr in den Hintergrund gerückt sind. Wir als Leser wissen nach diesem Band mehr als die Terraner im Solsystem und vermutlich sogar mehr als die betroffene Person selbst. Hier dürfte es kommende Woche nahtlos weitergehen.

2) Oliver Fröhlich entwirft ein psychologisch sehr fein durchgezeichnetes Familiendrama, welches nicht Typen, sondern Individuen zeichnet. Recht komplex entfaltet sich eine Geschichte von verschwiegener Schuld. Sehr schön die Parallelführung von innerem und äußerem Drama. Die Heldin als Absorberin “verschluckt” den inneren Ballast ihrer Klienten ebenso wie ihre moralische Schuld. Beides will, muss nach außen, sonst verbrennt es sie von innen. Genau darauf läuft der Roman zu.
Natürlich befinden wir uns in einem Unterhaltungsroman von sechzig Seiten, so dass es kein Wunder ist, dass die Verhaltensweise der Außerirdischen im Kern sehr irdisch anmuten. Ist das ein Makel? Nein, sondern genretypisch. Vor diesem maßstabgebenden Hintergrund hat mir die Qualität des Textes sehr gefallen.

3) Im Hinter- oder genauer eigentlich im Vordergrund stehen ganz andere Fragen, die vermutlich eines der Grundthemen dies Zyklus überhaupt umreißen. Wie lebt der Einzelne, das Individuum unter der Herrschaft höherer Mächte? Welche Entfaltungsmöglichkeiten hat er für seine persönlichen Wünsche und Ziele? Welche Gesellschaftformen entstehen im Zeichen von Ordnung und Chaos? Wie hängen Person und Gesellschaft zusammen? Was wissen die Einzelnen eigentlich über die sie beeinflussenden Mächte? Hier zeichnet Oliver Fröhlich geradezu exemplarisch das Bild einer Gesellschaft, die vom Gedankengut des Chaoportes verändert, geformt und maipuliert wird, ohne dass ihr dass vollkomen bewusst, aber andererseits auch nicht ganz unbekannt ist. Einer Gesellschaft, in der keineswegs alle in die gleiche Richtung gehen, wie es die arg vereinfachenden PR-Romane der 1960er Jahre oft bei der Zeichnung totalitaristischer Gesellschaften voraussetzten.

Daneben steht unter dem Oberbegriff der “Loyalität” auch die Frage nach den Angepassten, den Zweifelnden, den unsicheren Kanonisten, bis hin zu den Verrätern und Überläufern. Der Roman fügt den Biografien des zweifelnden Kammerpagen der Kosmokratin, des unsicheren Kantonisten Bully und des Überläufers Ossan Bak einen neuen und originellen Aspekt hinzu. Den Ausgang werden wir wohl nächste Woche erleben.
Alles in allem: Ein thematisch reicher Roman und zudem spannend. Und das ohne Geballer. Eine sehr gute Arbeit von Oliver Fröhlich, die sich in die Reihe guter und abwechslungsreicher Romane der letzten Wochen einreiht.
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