Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Macca
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Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Macca »

Die Hauptpersonen des Romans:

Farye Sepheroa – Die Missionskommandantin bemüht sich, Unheil abzuwenden.
Tragalon-Breit – Der neue Taktmann der Farton-Phalanx träumt vom ewigen Ruhm.
Grokhan – Der Gharse freundet sich mit einem unliebsamen Auftrag an.
Shema Ghessow, Damar Feyerlant und Hogeslav Nir-Bu’up – Das Einsatzteam macht Maske.
Onontru-Duldsam – Die Stadtoberste fällt schwerwiegende Entscheidungen.

Sehr kurzer Spoiler:
Spoiler:
Die FENERIK-Truppen planen Großes in einem unbedeutenden Sonnensystem. Nicht nur ein kleindimensionierter Sextadimschirm gibt den Vorgeschmack auf das, was bald kommt.
Nicht ganz so kurz:
Spoiler:
Die FENERIK-Truppen planen Großes in einem unbedeutenden Sonnensystem. Nicht nur ein kleindimensionierter Sextadimschirm gibt den Vorgeschmack auf das, was bald kommt: die Kyro-Banken. Und dafür braucht es "Freiwillige" im Sextadimdienst.
Spoiler nach bekannter Macca-Art:
Spoiler:
Neulich in Cassiopeia, wir erinnern uns: Mit Soynte Abil und Farye Sepheroa-Rhodan halten zwei echte Powerfrauen die Stellung und bieten den in Diensten von FENERIK stehenden Chaoten Paroli.

Jetzt in Band 3170: Ein gewisser Tragalon-Breit kloppt sich mit einem ebenfalls gewissen Worfzuc. Es ist ein Schaukampf, so was wie "Schlag den wasweißich". Die beiden vom echsenähnlichen Volk der Armudana sind keine Feinde, sondern ziemlich beste Freunde. Es ist Tragalon-Breit, der den Kampf gewinnt.

Derweil halten die GOLD & THORIUM und die SILBER & SMARAGD, Raumer der in Cassiopeia verbliebenen gharsischen Flotte, die Stellung an einem Ort, an dem eine Kyro-Bank errichtet werden soll.

Wieder bei Tragalon und Worfzuc, seines Zeichens der Taktmann von Farton. Nach dem Kampf agieren beide zusammen gegen die Türmer von Pentu. Beide reden über eine gewisse Onontru-Duldsam, über die freundlichen Schweiflosen, deren Technologie es ermöglicht hat, dass das Volk von Worfzuc und Tragalon vorsichtigen Schrittens das Weltall erkunden konnte. Und wieder geht es in einen Wettstreit, bei dem ein Turm einstürzt.

An Bord der BJO BREISKOLL rekapituliert Farye Sepheroa zusammen mit von der LEUCHTKRAFT zugeschalteten Soynte Abil den Vorgänger-Roman. Da wird Rhodans Enkelin über die Ankunft der PETER SAUERWEIN (na so was: Ein Handwerker bei mir um die Ecke heißt so) vom Trojanischen Imperium informiert. Der Kurierraumer, genaujergesagt Lucy Sauerwein, überbringt eine Nachricht von Madshorin Luna Silvervägen: Ein Ornamentraumer ist in das Armuunsystem eingeflogen. Nur 14 Lj vom Fracersystem entfernt. Das Trojanische Imperium ist also unfreiwillig in den Fokus der Chaosmächte gerückt, zumal es im Armuunsystem einen Außenposten betreibt. Die Trojaner haben den dortigen Einheimischen Starthilfe Richtung Weltall gegeben, erfährt Farye.

Um nicht aufzufallen, stellt das TJ nahezu alle hyperenergetischen Aktivitäten weitgehend ein. Lucy Sauerwein hofft auf Unterstützung durch die LFG-Einheiten in Cassiopeia. Farye Sepheroa stellt ein Einsatzkommando zusammen, darunter Shema Ghessow, Damar Feyerlant und Hogeslav Nir-Bu’up. Letzterer ein Hasproner im Range eines Leutnants. Farye wird mit in den Einsatz gehen.

Vor Ort geht es mit einer ZALTERTEPE-Jet zum Planeten Tratuum, in dessen Nähe ein Ornamentraumer parkt. Das Einsatzteam, das über einen Spezial-SERUN den Einheimischen gleicht, erwartet eine brütende Hitze. Echsenwelt eben. Sie machen sich auf den Weg zum Trojanischen Stützpunkt, der sich als Rehaklinik tarnt. Ihr dortiger Kontaktmann ist ein gewisser Khaleb Bowland. Da erscheinen zwei fremde Raumschiffe im System.

Und weitere folgen, was auch Worfzuc und Tragalon nicht entgeht, da sich die Raumer inzwischen dem Planeten genähert haben. Ein gewisser Ebjozor, seines Zeichens Anführer der zu dieser Welt entsandten Meute der Munuam, verkündet das Entstehen einer Kyro-Bank: ein gespaltener Oktaeder (siehe Titelbild), rund 1,4 Kilometer hoch.

Unser Einsatzteam hält sich noch zurück. Dann gibt Farye das Signal: Let´s go! Zuerst nimmt Perrys Enkelin Kontakt zur Stadtobersten Onontru-Duldsam auf, der gegenüber sie ihre Maske fallen lässt und ihr Vertrauen gewinnt.

Inzwischen sind auf dem Mond Tachu des Planeten Trikuben gelandet, wo sie wohl einen Präliminaren Turm pflanzen. Hinzu kommt noch ein Plural-Relais. Zudem landen Tausende Gharsen auf dem Planeten. Ihr Ziel: Sie wollen die Einheimischen einwickeln, für FENERIKs Sache gewinnen und sorgen dabei für eindrucksvollen Budenzauber. Dem will unser Einsatzteam entgegenwirken. All zu viel passiert aber erst einmal nicht.

Dann greift Tragalon ins Geschehen ein, und gegenüber den Gharsen droht Faryes Enttarnung. Und die Präliminare Bastion auf Tachu projiziert den Prototyp des Schutzschirms, der bald ganz Cassiopeia umgeben wird.

Die Machtdemonstration der FENERIK-Leute wird abrupt von einem Bombenanschlag unterbrochen. Und Tragalon hat eine neue Aufgabe: ausgestellt als Trophäe in einer Gharsen-Sammlung.

To be continued.
Persönliche Meinung:
Spoiler:
Also das ist genau nicht mein Ding: Die ersten knapp sieben Seiten der Geschichte ver(sc)wendet, um einen Schaukampf zu beschreiben. Nur überflogen, wie so vieles in dieser, in die Länge gezogenen Geschichte. Und in diesem Zyklus. Aber vielleicht bin ich ja einfach nur zu ungeduldig.
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Klaus 1802
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Klaus 1802 »

Wieder einmal vielen Dank für den schnellen Spoiler
Zukunft1
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Zukunft1 »

danke :st:
jemo
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von jemo »

Mir isses diesmal zuviel Klein-Klein, also ellenlange Beschreibungen von technischen Dingen oder irgendwelchen obskuren Ringkämpfen um die Vorherrschaft über was auch immer. Sieht stark nach Zeilenschinderei aus.
Immerhin gibt es Hinweise auf das Warum der präliminaren Bastionen, was die Handlung etwas voran bringt.
kneti
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von kneti »

Wenn ich den Spoiler lese, habe ich auf den Roman diesmal gar keine Lust. :muede:
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Akronew
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Akronew »

Ein Grund warum manche keinen Spoiler lesen? :)
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von kneti »

Es stimmt schon, was Du da schreibst. Durch das Forum hier bekommt man Tibis, Titel, Untertitel und Spekulationen für die kommenden 4 Hefte frei Haus. Außerdem ist der Spoiler für die aktuelle Ausgabe schon immer Mittwoch drin. Für ungeduldige Naturen wie ich eine bin natürlich eine Möglichkeit der Handlung schon mal immer etwas voraus zu sein, bevor man das aktuelle Heft in Händen hält. Das nimmt mir allerdings doch mittlerweile ziemlich die Vorfreude auf den/die kommenden Romane. Ich werde also mal die Reißleine ziehen und mich hier im Forum deutlich weniger umschauen. Ciao :ciao:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Ce Rhioton »

Bei mir verhält es sich genau gegensätzlich: Je mehr ich von einem Roman im Vorfeld erfahre, desto gespannter bin ich auf den jeweiligen Romaninhalt.

Und da mein persönlicher Geschmack der einzige ist, der für mich zählt, lasse ich mich nicht von anderen Meinungen beeinflussen. ;)

(Es sei denn, Gucky würde mal wieder gevoltzt. :unschuldig: )
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Akronew
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Akronew »

Das Forum hat ja viele Bereiche und man muss sich in manchen halt immer vor Augen halten,
das man dort eine ganz persönliche Meinung liest.
Noch mehr wenn es zu Emotionen beim Schreiber gekommen ist.

Fällt mir persönlich häufig auch schwer. :D

Um das zu vermeiden, kann man den "Blick in die Zukunft" meiden
und sich erst im Nachgang damit auseinander setzen. :rolleyes:

Ist jetzt nicht ganz so spannend, aber dafür hat man den Roman nur aus seiner Sicht gelesen
und ist auf Grund von Emotionen aus zweiter Hand nicht voreingenommen im Lesevergnügen. ;)

@Ce
Ce Rhioton hat geschrieben: 19. Mai 2022, 11:45 (Es sei denn, Gucky würde mal wieder gevoltzt. :unschuldig: )
8-) Etwas, was übrigens noch nie passiert ist, außer im Kopf von Lesern,
welche doch auf die Emotionen aus zweiter Hand gehört haben. ;)
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Klaus 1802
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Klaus 1802 »

kneti hat geschrieben: 19. Mai 2022, 07:13 Wenn ich den Spoiler lese, habe ich auf den Roman diesmal gar keine Lust. :muede:
Ich lese eigentlich immer Spoiler, vor allem
wenn ich im Urlaub bin. Bei 4-6 Wochen im Ausland
ist mir der Spoiler sehr wichtig. Aber wenn ich dann
nach Hause komme lese ich trotzdem die Romane.
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Macca
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Macca »

Ich sage immer: Die Entscheidung, den Roman (nicht) zu kaufen bzw. zu (nicht) lesen, bitte nicht vom Spoiler abhängig machen. Meine Spoiler sind immer subjektiv gefärbt, erst recht meine persönliche Meinung - ist ja logisch. Aber meine Meinung ist nur eine von vielen.
Kritikaster
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Kritikaster »

Ein Roman, der mich leider nicht wirklich begeistern konnte. Der Wettkampf der Echsen nimmt breiten Raum ein, dabei geht es um eine Scheindiskussion zum Thema "Zufall, Schicksal oder höhere Mächte - wodurch wird das Geschehen bestimmt?" wobei keine wirklich interessanten oder neuen Thesen gefunden werden, die katalonischen Menschentürme werden als extraterrestrische Kultur angeboten und eine Art Schachspiel wird dadurch entschieden, dass einer der Kontrahenten die neuesten Regeln nicht kennt. Nichts davon hat meine Phantasie angesprochen.
Bezüglich der Chaos-Bastion wird plötzlich als bekannt vorausgesetzt, dass es sich dabei um ein sechsdimensionlaes Schutzfeld um Valotio handelt, das mit der Galaxis wechselwirkt (was immer das meint). Unbestritten (ein merkwürdiger Begriff in diesem Zusammenhang) ist es, dass ein Audh dabei die Zentralfigur sei und dieser wiederum hat einen Dolmetscher, den Laichkangen Buunator. Wer das weiß und aus welcher Quelle, ist mir nicht klargeworden, mit dem Roman hat es jedenfalls nichts zu tun.
Wir erfahren auch einiges zu Definition und Abgrenzung von Singular-Relais und Plural-Relais. Auch hierbei wird mir die Quelle des Wissens und seine Verbreitung nicht deutlich, es scheint jedoch auch den Terranern zugänglich.
Wenn mich ein Roman nicht so fesselt, fallen mir verstärkt Kleinigkeiten auf. Wenn Hogeslav sich beispielsweise am Glacis von Farton aufhält, sagt mir das erstmal gar nichts. Mit Eis scheint es jedenfalls nichts zu tun zu haben. Und wenn auf S. 57 von "Schönwettepropaganda" die Rede ist, rätsele ich verzweifelt, welches Wettunternehmen damit gemeint sein kann.
Nun denn, ich lasse mich überraschen, wie der nächste Autor in der nächsten Woche mit dem Thema umgeht. 8-)
DoctorMabuse
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von DoctorMabuse »

Schon der zweite völlig unlogische Infiltrationsplan hintereinander. Die ganze ist ein Sammelsurium von Nonsense. Die Olympier betreiben eine REHA Klinik und verstecken sich dabei über Jahrzehnte in Kokonmasken? Fällt ja überhaupt nicht auf. Und Deflektorschirme funktionieren nicht, weil…. die Geschichte sonst nach 10 Seiten zu Ende ist. Kryobank ist so ähnlich wie Terranovaschirm? Die Einsatzleiterin nimmt an einer Talkshow mit dem gegnerischen Kommandeur teil? Alle wissen jetzt was diese Bastion ist, woher denn? Da gab es in einem vergleichbaren Szenario tolle Geschichte a la Sandal Tolk etc. Dazu diese gezwungene Komik wie Täuschen und Tarnen? Nö, das ist es für mich nichts. Die Handlungsebene hätte alles für schöne Geschichten, da hätte man Anden Schwarm oder Hangay anknüpfen können.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von AARN MUNRO »

Ein sehr witziger, aber nicht immer logischer Band.
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Ce Rhioton »

Ja also, ich mag ja Romane von Leo Lukas (wenn er nicht gerade Gucky meuchelt. ;) ). Allerdings muss ich da schon in der Stimmung sein, denn einfach loslesen ist bei einem LL nicht. Auf den doch unverwechselbaren Stil muss man sich einzulassen bereit sein.

Auch der aktuelle Roman las sich flott und unterhaltsam. Ganz zufrieden bin ich dieses Mal dennoch nicht. Wim Vandemaan meinte ja einmal, ein Zyklus sei wie eine Wanderung, bei der man auch Ereignisse am Wegesrand wahr- und mitnimmt.

Daran musste ich während dieser Story denken. Ich weiß, es gibt keine Füllromane, aber es gibt ausschmückende Romane wie diesen.

4 / 2 / 3
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Oceanlover
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Oceanlover »

Ich war wohl in der Stimmung für Leo Lukas, der offensichtlich seinen alten Humor wiedergefunden hat, den ich schon vermisst hatte. Mir hat deshalb das Lesen des Romans, angefangen von den teils speziellen Namen der Mitwirkenden bis zu den verschiedenen launigen Bemerkungen im Roman viel Spaß gemacht. :D

Aus meiner Sicht ein gut zu lesender unterhaltsamer Band. Mal schauen, wie es diese Woche weitergeht. Mit Kai Hirdt als Autor sicherlich gut strukturiert und spannend. Ich freue mich schon. :)
Nette Grüße
Oceanlover
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Pascal Gregory
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Pascal Gregory »

Mir hat der Roman anfangs noch mächtig Spaß gemacht, die Rangeleien zwischen Tragalon und Worfzuc, sowie die Schilderung ihres beliebten Sports, bei dem der Slogan "Höher, Schneller, Weiter!" so richtig Sinn macht.
Bei der Schilderung von Außerirdischen und ihren manchmal gar menschlichen Eigenheiten kann Leo Lukas bei mir immer punkten.

Im weiteren Verlauf - die Mission von Farye und ihres Teams, um sich wieder einmal direkt in die Höhle der Chaotarchen zu wagen und Fitzelchen von Informationen zu erlangen -, wirkt die Handlung aufgewärmt und die Teilnahme-Berechtigung von Damar und Shema irgendwie konstruiert.

Der Roman ist sehr dialogreich, und gegen Ende werden die eigentlich dramatischen Ereignisse nur beiläufig im Dialog erwähnt. Nachdem es ansatzweise sowohl bei Shema als auch bei der alten Zie... ähm, dem Haspron Hogeslav gefunkt hat, geht Shema doch recht professionell mit der traurigen Nachricht um.

Bei Leo Lukas macht sich immer mehr Inkonsistenz bei der Struktur seiner Romane bemerkbar. Einerseits sehr routiniert beschriebene Aktionen, andererseits recht ausufernde Dialoge, die ich nicht immer genießen kann, zumal sie auch immer wieder zwischen recht geschwollen und allzu lapidar pendeln. Was ich bei Leos allerersten Romanen als erfrischend und humorvoll empfunden hatte, beginnt sich leider etwas abzunutzen. Er schafft es nicht, mich "abzuholen" und mit den Hauptpersonen mitfiebern zu lassen.

3/3/3
fenny
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von fenny »

Ich fand die Geschichte seltsam unausgewogen. Am Anfang lernen wir sehr ausführlich Tragalon und Worfzuc kennen, ihren seltsamen Schaukampf und diese Turmbaugeschichte. Dann gibt es einen langen Mittelteil aus Rekapitulation und Missionsvorbereitung. Und als es am Ende endlich zur Sache geht, wird die Handlung rund um den Hypersender in wenigen Sätzen zusammengefaßt, so dass man kaum mitbekommt, was jetzt eigentlich passiert ist.
Da hätte ich mir gewünscht, dass diese Aktion ebenso ausführlich und aus der Sicht der beiden Planetarier geschildert worden wäre, wie der Anfang, und man den Mittelteil vielleicht etwas gekürzt hätte.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von AARN MUNRO »

fenny hat geschrieben: 23. Mai 2022, 09:07 Ich fand die Geschichte seltsam unausgewogen. Am Anfang lernen wir sehr ausführlich Tragalon und Worfzuc kennen, ihren seltsamen Schaukampf und diese Turmbaugeschichte. Dann gibt es einen langen Mittelteil aus Rekapitulation und Missionsvorbereitung. Und als es am Ende endlich zur Sache geht, wird die Handlung rund um den Hypersender in wenigen Sätzen zusammengefaßt, so dass man kaum mitbekommt, was jetzt eigentlich passiert ist.
Da hätte ich mir gewünscht, dass diese Aktion ebenso ausführlich und aus der Sicht der beiden Planetarier geschildert worden wäre, wie der Anfang, und man den Mittelteil vielleicht etwas gekürzt hätte.
Das ist eben Leo und das ist jezzt nicht despektierlich gemeint:er fängt eben stark an und lässt dann oft zum Ende hin stark nach.Vielleicht hatte er nicht mehr genug Seiten oder der Perspektivwechsel kam nicht ganz rund herüber ... oder er langweilte sich einfach beim Rest der Handlung und schrieb es dann rasch herunter.Das ist nicht das erste Mal, das dieses Thema bei ihm so kritisiert werden muss.Erst zu langer Aufbau - und dann husch-husch zum Schlusch.(=Schluss,weil sichs reimt).
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Eventhorizon
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Eventhorizon »

Wenn ich meinen Leseeindruck der ersten Hälfte des Romans mit den hier gleich zu Beginn vorherrschenden negativen Stellungnahmen vergleiche, dann kann ich für mich nur den Schluss ziehen, dass es anscheinend sehr unterschiedliche Erwartungshaltungen an Perry-Rhodan-Romane gibt. Und: Alle Spoiler und Forenbeiträge können die eigene Lektüre des ganzen Romantextes nicht ersetzen. Soweit die abermals bestätigten Binsenweisheiten.

Mir hat Leo Lukas Entwurf der Gesellschaft von Tratuum gut gefallen. Das war plastisch und lebendig geschrieben und vor allem auch hintergründig auf das Gesamtthema motivisch bezogen. Ich habe darin wieder einmal eine ironisch verdrehte Spiegelung von Perry Rhodans eigener Geschichte aus den Anfangstagen der Dritten Macht erkannt. Tragalon fühlt sich zum Anführer berufen, um sein Volk zu neuen Ufern zu führen, hinaus aus den ewigen kleinkarierten Kämpfen der Städte untereinander. Genau in dieser Situation kommt es zu Ankunft von überlegenen außerirdischen Intelligenzen. Doch wie anders sind die Absichten der Munuam und Gharsen verglichen mit denen der Arkoniden unter Thora und Crest. Wie gering die Chancen von Tragalon in Angesicht der Macht von FENERIK. Da wird einem erstmal wieder klar, wieviel Glück die Menschheit in den ersten Jahren der Dritten Macht gehabt hat. Wie leicht hätten der Robotregent, die Springer oder die Topsider eine eigenständige Entwicklung der Menschheit schon zu Beginn verhindern können und sie für fremde Ziele einspannen können.
Und die Trojaner als wohlmeinende Götter, Gönner und Förderer, gleicht ihre Rolle nicht etwas der von Atlan als langjährigem Förderer der menschlichen Entwicklung?

Leo Lukas spielt viele Aspekte des Zyklus im kleinen durch: Selbstbestimmung gegenüber Fremdbestimmung, Wohlmeinender Kolonialismus gegen neutrale Beobachtung, Loyalität gegen Illoyalität, Höhere Mächte und einfache Lebewesen. Er deutet den schmalen Grad zwischen hochfliegenden Plänen und Anmaßung an, indem er den geplanten Zwölferturm scheitern lässt wie den Turmbau zu Babel. Jedoch ist es nicht der Zorn Gottes oder eine anderen höheren Wesens, sondern die Ankunft der Gharsen und Munuam, die Verwirrung stiften. Und ob deren Turmbau, die Präliminare Bastion, nicht weitaus anmaßender ist als der Turmbauversuch Tragalons, sei mal dahingestellt.

Meine Einwände gegen den Romans gründen weder im Szenario noch im Schreibstil von Leo Lukas, sondern in der unausgewogenen Komposition. Gegen Ende wird nicht nur verkürzt, sondern geradezu im Telegrammstil durch die eigentlich „Haupthandlung“ gerast, dass man sich fragt, was da passiert sein mag. Ob Leo Lukas einfach beim Abfassen zu spät gemerkt hat, dass er für seine Geschichte zehn Seiten mehr braucht? Zeit- und Raumnot? Wie auch immer, ein runderes Ende hätte den Roman sicher sehr aufgewertet. Trotzdem: Ich habe die Geschichte insgesamt gerne gelesen.
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Richard
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Richard »

Ich hatte eher mal das Gefühl, einen "typischen" ersten Band eines Doppelbands zu lesen, bei dem erst Mal die Stimmung für Band zwei aufgebaut wird.
Geschuldet ist das wohl dem vergleichsweise langen Teil, in dem die Tratuumer vorgestellt werden.
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Akronew
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Akronew »

Eine gute Eröffnung dieser Doppelgeschichte.
Gut das Shema nicht mehr wirren Gedanken zu Damar anhängt.
Der letzte Lukas Roman hatte mir aber besser gefallen. :D
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Kai Hirdt
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Kai Hirdt »

Richard hat geschrieben: 26. Mai 2022, 14:59 Ich hatte eher mal das Gefühl, einen "typischen" ersten Band eines Doppelbands zu lesen, bei dem erst Mal die Stimmung für Band zwei aufgebaut wird.
Geschuldet ist das wohl dem vergleichsweise langen Teil, in dem die Tratuumer vorgestellt werden.
Das ist nah an der Wahrheit. Leo und haben uns beim Schreiben sehr eng abgestimmt, und er hat eine Menge gesät, das im nächsten Band ernte.
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ATLAN4255
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von ATLAN4255 »

3-
etwas unterdurchschnittlich.keine glanznummer war ja auch zu erwarten. LL ist nicht gerade mein lieblingsautor.
Wie bereits von hydorgol richtig bemerkt gehört dieser Roman unter die nummer 3107 und nicht erst 3170.
lange passiert nix erst wieder am Ende Wie schon öfter

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Fallada
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Re: Spoiler 3170: Die Türmer von Tratuum, von Leo Lukas

Beitrag von Fallada »

Womöglich haben die beiden Expokraten ja doch nichts aus den Defiziten der beiden Vorgängerzyklen gelernt? Die gegenteilige Meinung wird ja ab und zu mal hier vertreten aber ich glaube, daß sich das durch die letzten 15 Hefte ad absurdum geführt hat. Ein paar Knalleffekte um Band 3150 herum und dann wieder kaugummiartige Dramaturgie. Ich hab mir deshalb eine Lesepause verordnet und steig erst wieder mit den Robert-Corvus-Romanen ab nächster Woche ein.
Was ist das größte auf dem Planeten Erde? Die menschliche Dummheit! Und da schließe ich mich selbst mit ein :o Zum Glück gibt es aber auch noch etwas anderes: Die uns innewohnende Kraft der Hoffnung!

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