Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Tiberius
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Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Tiberius »

Der Spoilerthread für Band 3248 "Die Frau aus dem Transmitter" von Michael Marcus Thurner.
Der Link zur hoffentlich bald erstellten Handlungszusammenfassung in der Perrypedia:
https://www.perrypedia.de/wiki/Die_Frau ... ransmitter
Gucky_Fan
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Gucky_Fan »

Ein fantastischer Roman.. wunderbar nach der Düsternis der letzten Bände
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Stätter
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Ein anfangs recht spannendes und in der Autorenschreibe gut ausgeführtes Setting, allerdings nur bis zur Seite 54 des Heftromans.

Die dann eingeschobene zeitliche Rüchblickerklärung - bis Seite 60 reichend - ist doch weniger geschickt angelegt und nimmt dem ganzen Roman kurz vor Ende reichlich Flair.

Besser man hätte das Ganze erst im Folgeroman Hubert Haensels »Der Tod ist nicht das Ende« aufgelöst.

Um es kurz zu machen:
Die ganze Story um die adlige Alt-Arkonidin Mocresta da Vasch ist eine gegen den CdL gerichtete Ultrageheimkabale eines kleinen, als hochvertrauenswürdig geltenden Zirkels um den LFG-Residenten Cascard Holonder, Aurelia Bina, Suyemi Taeb, die Mentalarchitektur-Prozessorträgerin Xenia Biefang, Gucky und den positronisch-wissenschaftlichen Berater in der Venusfestung Gideon Hallinger, der gleichzeitig ehemaliger Terranischer Liga-Dienst-Mitarbeiter war. Ziel: Herauslocken der Lichtträger aus der Reserve, Aufscheuchen von Maulwürfen in den Regierungsstrukturen und Installation einer »5. Kolonne« beim CdL.

Gideon Hallinger agiert als Positronikhistorienspezialist Gideon Hallinger, Suyemi Taeb als Mitspezialistin Ann Than und Aurelia Bina, die Hauptprotagonistin des Plans, in Ganzkörpermaske als Thoraverschnitt Mocresta da Vasch.

Die direkt Mitwirkenden werden persönlichkeitsstrukturverplombt, so dass sie sich ihrer selbst tatsächlich und ausschließlich als die darzustellenden Fakepersonen bewusst sind. Diese Siegel lösen sich erst zum Zeitpunkt höchster Gefahr.

Das Unternehmen wird unmittelbar nach den Ereignissen um den CdLer Bo Ingwersen geplant und 4 Monate später in Szene gesetzt.

Tatsächlich lockt man mit der lancierten Geschichte von der überraschenden Auffindung eines angeblich uralter ES-Technik entstammenden aktiven Doppelpermanenttransmitters tief im Untergrund der Venus-Positronik APHRODITE und der damit verbundenen Bergung der darin zeitkonservierten Arkonidin Mocresta da Vasch larviert agierende Angehörige des CdL in der Venusfestung auf den Plan.
Hierbei handelt es sich an der Spitze um einen gewissen Feyman Bonavero, venusischer Lobbyist, und vermutlich die weibliche akonische Transmitterkoryphäe Ampara los Orry.

Letztlich gelingt dem lokalen CdL die »Seitenwechsel-Überzeugung« und Arrangierung der Flucht der sich angeblich von ES um ihren Lebensinhalt betrogen fühlenden Mocresta da Vasch mit Hilfe eines Geheimtransmitters aus der Venusfestung.

Im Vorlauf gibt es schwere Kämpfe, leider auch mit Toten.
In dieser Gefahr erlöschen die »Bewusstseinsblockaden« Hallingers, Taebs und Binas, so dass sie sich ihres eigentlichen Auftrags
und der eigenen Persönlichkeit wieder bewusst werden.

Anmerkung:
Der zeitliche Rückblick auf die Planung und den Vorlauf des CdL-Infiltrationsunternehmens wirkt auf mich etwas wie »Aufklärung für Dummies«. Irgendwie nicht optimal von der Exposévorgabe oder in der Abstimmung der Autoren 3248/49 gelöst.

Gewisse Schwierigkeiten habe ich mit den Zeitangaben:
Mal ist von 11.000, mal von 14.000 Jahren der angeblich von Mocresta da Vasch übersprungenen Zeit die Rede.

Auch im vorliegenden Roman wirkt der diesmal maßgebliche CdL-Mitarbeiter Bonavero nicht gerade wie in einen multigalaktischen Großplan eingebunden, sondern eher wie ein radikaler, zu Allem bereiter Opponent der ES-Politik der Regierung bzw. der ES-affinen Kreise um Perry Rhodan.

Der fragende Ausblick am Ende des Romans und der Titel von 3249 »Der Tod ist nicht das Ende« lässt mich nicht sehr optimistisch in Bezug auf einen Erfolg Aurelia Binas gegen den CdL zurück. Vielleicht dreht man sie gar um?!
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Arisier »

Treffliche Zusammenfassung. Ich empfand den Roman zwar als dicht geschrieben, aber letztlich ließ er mich ebenso ratlos zurück wie die Vorgänger. Wozu ist es gut?
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Carrasco
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Carrasco »

Letztlich sind derartige Fake-Geschichten (genau wie die Story um die angeblichen Hilfsvölker Thermiocs in 3239 oder um die nekrotische Eiris in 3241) ein Köder nicht nur für die jwlg. Gegenseite, sondern auch für die Leser. Bedeutungsschweres Herumwedeln mit großen Begriffen und alten Bekannten - und am Ende ist es wieder mal nur ein Trick. Ich komme mir allmählich etwas ver ... äppelt vor.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Praetoria »

Es wiederholt sich seit Wochen. Liest man die Hinweise von KNF zum PR 3248 in Redaktions-Blog ist 3248 wieder ein toller spannender Roman, der vor Allem KNF gut gefallen hat. Liest man nun am 16.11.23 im Forum unter Spoiler die ersten Kommentare, wird – wie so oft -der Roman in seinem strukturellen Aufbau und der Sinnfälligkeit des textlichen Inhaltes doch kritisch gesehen.
Momentan scheint der Roman nicht lohnenswert zu sein, ihn zu erwerben
Weise ist, wer erkennt, dass die Vergangenheit die Zukunft bestimmt und das ein Feuer niemals erlischt
RolfK
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von RolfK »

Einiges in dem Band erscheint mir nicht stimmig:
Altleser kennen die Venusfestung aus den Bänden 8 und 63; die hier gegebenen Impressionen aus der Frühzeit der Venusfestung weichen davon erheblich ab.
Auch erscheint es wenig überzeugend, dass selbst über 3000 Jahre nach der Übernahme der Festung durch die Dritte Macht, in Band 8, dort immer noch mit großem Aufwand Grundlagenforschung an der Positronik betrieben wird. Das müsste doch seit ebenso langer Zeit ein interaktives Museum über die ersten Schritte der Menschheit ins All und über die "Larsaf-Episode" der Geschichte des Solsystems sein, mit der Positronik als Chronist, und interaktiven Szenarien für Schulkinder.
Und kann man einer Posmi nicht zutrauen, dass sie auch ohne partielle Gedächtnislöschung in der Lage ist, jede beliebige Persona überzeugend darzustellen? Naja, damit der Leser im Dunkeln tappt, müssen es die Protagonisten auch.
Und schließlich könnte der geneigte Leser fragen, wie die 5-Personen-Geheimtruppe die Geheimkammer einschließlich zweier gekoppelter Transmitter mit getarnter Energieversorgung gebaut hat. DIY nach Feierabend, Bastelstunde mit Onkel Cascard nach der Bauanleitung von Obi?

Aber alldem zum Trotz bin ich mit dem Heft sehr zufrieden, weil hier endlich einmal die Protagonisten einen Plan schmieden und umsetzen, durch den sie den Antagonisten zumindest zunächst einen Schritt voraus sind. Aus mehr oder weniger erfolgreicher Defensive wird ein erster offensiver Schritt getan. Für mich ist das ein Fortschritt in der Zyklusentwicklung, und im übrigen gefällt mir die Serie so besser.
Atistippos
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Atistippos »

Carrasco hat geschrieben: 16. November 2023, 21:22 Letztlich sind derartige Fake-Geschichten (genau wie die Story um die angeblichen Hilfsvölker Thermiocs in 3239 oder um die nekrotische Eiris in 3241) ein Köder nicht nur für die jwlg. Gegenseite, sondern auch für die Leser. (...)
Ja, das ist wohl so. Mit Speck fängt man Mäuse und mir solchen Geschichten sammelt man Käufer.

Irgendwie ja legitim.

@Praitaoria
Vielleicht sollten wir bei KNF`s "schnell getippten" Blockeinträgen bedenken, dass er auch die Erstfassung des Romanes kennt. Das mag sein "Urteil" über die Endfassung ja beeinflussen.

Ansonsten:
Irgendwie liebe ich ja diese regelmäßig zumindest etwas wirren "Finten-Gegenfinten-Gegengegenfinten-Geschichten, diese Romanrelikte aus der Hochzeit des Kalten-Krieges, wo man sich Agentenarbeit noch so vorstellte.

Trash kann unterhaltsam sein.

In diesem Falle gilt, da schließe ic mich oben geäußerten Meinungen an, ganz gut geschrieben ist aber irgendwie doch, nun ja, sagen wir mal überdreht. Diese Scharbe ist lose.

Wie üblich keine Note, dafür noch zwei Punkte: Dass man sich als Leser, welchen Geschlechtes auch immer, mittlerweile fast schon gezwungen sieht, eine dichtere Schreibe zu betonen, sagt einiges.

Srollt man sich durch die Trilogie, ich habe es getan, rate es niemanden, dann merkt man, wie sehr auch dieser Roman abfällt.
Schade.

Andererseits wohnen wir derzeit unter Umständen gerade der Entstehung des schlechtesten Zyklus der Seriengeschichte bei, das hätte ja irgendwie auch wieder was.

Übrigens, Union Berlin hate eine neuen Trainer, eine Trainerin sogar, zumindest interimsweise. Ist doch interessant. ;)
Gucky_Fan
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Gucky_Fan »

Was diesen Roman für mich wohltuend abhebt von der anderen Handlungsebene, ist dass es einem Plan gibt, der durchdacht ist und dass die Figuren leben und nachvollziehbar sind. Dafür braucht es nicht mal einen Unsterblichen, sondern einfach ein durchdachtes Setting.
Atistippos
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Atistippos »

Da stimme ich dir zu. Nur wenn ich diesen Roman mit der Eröffnungstrilogie und dem dort aufgebauten Szenario vergleiche... - Dort wurde gezeigt, was und wie Perry Rhodan sein kann. Hier erleben wir jetzt, was die Verantwortlichen für angemessen halten.
Es hat auch hier eine Nivellierung nach unten stattgefunden, und ob die am Autor liegt, da mag jeder selber drüber nachdenken. ;)
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Stätter
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Die Grundidee der beiden Romane 3248 und 3249
ist nicht schlecht, wenn auch reichlich überkandidelt. Der Sinn der »Originalpersönlichkeitsverplombung« unserer drei hauptbeteiligten Protagonisten mit dem Konzept einer »Entsiegelung erst in höchster Gefahr« erschließt sich mir nicht.
Tatsächlich zerbröselt Binas Plombe allmählich als es bei den Kämpfen in der Venusfestung zu im originalen Plan wohl nicht vorgesehenen Toten kommt.

Der praktische Mehrwert des Konzepts »Die Agenten wissen weder etwas über ihre Originalpersönlichkeit noch ihren Auftrag« ist mehr als fraglich.

Offenbar so fraglich, dass der Autor Marcus Michael Turner dem Lesepublikum gegen Ende des Romans auf mehreren Seiten im Klartext erklären muss, was da eigentlich abgehen soll!

Jedenfalls haben Gideon Hallinger, Suyemi Taeb und Aurelia Bina zum Schluss alle ihre Originalpersönlichkeit wieder zurück, Letztgenannte natürlich noch in der Ganzkörpermaskerade der angeblichen altarkonidischen Adligen Mocresta da Vasch. Binas eigentlicher Einsatz beginnt ja erst im nachfolgenden Hubert Haensel-Roman, der die erste Hälfte des Fragmente-Zyklus beschließt.

Warum gerade eine Posmi nicht eh perfekt eine Maskenpersönlichkeit unter Erhalt der Eigendenke simulieren können sollte, erschließt sich mir nicht. Egal, zum Schluß hat sich Binas Plombe gelöst und der sog. »Schutz vor Erkennen des Originals« ist weg.

Soweit ich es weiß, haben wir bisher im Zyklus noch keinen einzigen Vertreter des CdL kennengelernt, der klar evtll. übergeordnete - d. h. über die Milchstraße hinausblickende - Ziele der Organisation von sich gab. Über Fragmentbefindlichkeiten in Gruelfin, Kondor und Wolf-Lundmark-Melotte scheint man bei den Lichtträgern Nichts zu wissen. Zumindest in den bisher bekannten Hierarchieniveaus nicht.

Zusammenhang mit dem »Irreführer« bis dato im Status »unklar«.

Auch Feyman Bonavero, der CdL-Protagonist des vorliegenden Romans, lässt keine Kenntnisse einer übergeordneten Steuerung der Lichträger durchblicken. Er argumentiert gegenüber Mocresta da Vasch einen politischen, ggf. radikal durchzusetzenden Zweck: Die Beendigung des jahrtausendealten Systems der ES-Affinität, das er als eines der Unterjochung und des Nachteils kennzeichnet.

Unabhängig vom in der Milchstraße noch unbekannten Terminus »Irreführer« taucht der Begriff »Irreführung« als Name der Parafähigkeit der im ersten Milchstraßenroman erschienenen, angeblich aus der Milchstraßensouthside stammenden Yaqana auf.
Die »Fehlfunktion« des Yaqanaschiffs, die es zum Solsystem führte, steht in irgendeinem Zusammenhang mit dem Nomadenschiff GUY FAWKES STRIKES AGAIN, das in der Nähe der Yaqanaheimat zerstört aufgefunden wird.

Der hochverdächtige Achill Maccao schlägt den den CdLer Bruno Boukarina als Kontaktperson zu diesem Insektenvolk vor.

Via Boukarina kommen »Geschenke« der Yaqana ins Solsystem: Zwei Bücher, ein Mamanq und eine mattschwarze Vase, die auch später im Zyklus erwähnt wird. Das Mamanq ist ein angeblicher Kultgegenstand der Yaqana, ein kranzähnlicher, möglicherweise in Maligne pervertierter »Wunschfetisch«. Ob das psychische Hörigkeit schaffende Amuscarcin Nording Gollokais mit Vase und Rose in Zusammenhang stehen: Unklar!

Beim Ende Boukarinas zerstrahlt dieser eine Scheibe mit einem Hologramm, das vermuten lässt, dass einer aus der Riege der Unsterblichen hinter dem CdL stehe.

Gollokai entwendet mit Hilfe des von Allan D. Mercant initiierten »Siegels des Großadministrators« die Wanderer-Akten, die angeblich eine vertikale temporale ES-Botschaft an spätere Jahrtausende enthalten.

Viele spätere Bemühungen des CdL zielen auf die Entschlüsselung dieser angenommenen kryptischen Message.

Teilweise spielt bei den ehemaligen Geschehnissen um die Zellduschen auf Wanderer ein seltsamer Roboter namens »Stätter« eine Rolle, der ein blaugoldenes (!) längliches Kopfsegment aufweist.
Zu dem Mutanten Tama Yokida sprach er auf Altjapanisch »Ich bin Stätter, und du bist nicht der Richtige. Also geh weiter.«
Van Moders wollte er vom Physiotron weglotsen
und murmelte monologisch »Die Maschinenstadt ist in gewisser Weise perforiert. Das gehört zur Verteidigungsstrategie. Sicher ist Ihnen, Moders, auch schon aufgefallen, dass es Dinge gibt, die zu klein sind, um zu zerbrechen. Selbst bei einem Sturz aus großer Höhe. Oder etwas in der Art.«

In Roman 3209 wird im Kontext der Schaffung des Siegels des Großadministrators erwähnt, dass von diesem gegen die CONDOS VASAC gerichteten Projekt damals in Detail und Gesamtheit nur Perry Rhodan, Reginald Bull und Allan D. Mercant wussten.

In Band 3241 »Facetten aus Eis« kommt neben den Galactic Guardians und der Sentenza auch wieder die CONDOS VASAC in die Diskussion.

Allan D. Mercant gilt seit dem Jahr 2909 als tot, in ES aufgegangen. Im April 1291 NGZ wurde er allerdings von der SI kurzzeitig freigesetzt.

Muss man in den Überlegungen (vielleicht als lokalen Statthalter und Sachwalter einer noch unbekannten kosmischen Entität?) auch den verblichenen Allan Donald Mercant ins Visier nehmen, der natürlich zur Riege der Unsterblichen gehörte und über immense geheimdienstliche Erfahrung verfügte?!
Der CdL arbeitet ja meist in einer geheimdienstartig infiltrativen Manier.
Der Versuch der Ausschaltung Monkeys als Chef der mächtigsten unabhängigen Geheimdienstorganisation der Milchstraße würde da durchaus mit ins Bild passen.
Zuletzt geändert von Stätter am 17. November 2023, 12:09, insgesamt 1-mal geändert.
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AARN MUNRO
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von AARN MUNRO »

Ich lese den Band gerade noch aber Folgendes: ich glaube mich erinnern zu können, dass in einem der sehr frühen Bände (so um Band 100 herum) stand, dass die Venuspositronik als Grundlage von NATHAN auf den Mond (Luna gebracht worden wäre. Also auf der Venus eigentlich nicht mehr existiert.Was ist da dran?

Außerdem wollte ich bis zur Seite 10 bereits dreimal korrigieren, weil mir Sätze zu kurz erschienen oder die falsche Wortwahl auffiel. Auch das gewollt originell wirkend Sollende mit gerauchten Pilzen wirkt nicht.Das war schon besser.

Der damals angelegte Plan der VP war auch sehr simpel. Eine Zentrale mit der P mittig , darum ein kreisförmiger Gang, von dem Außengänge strahlenförmig weggingen mit Seitenräumen.Das Ganze auf mehreren Stockwerken, Thora suchte ja schließlich damals ein Interstellarschiff, was sie nicht fand. Also eine architektonisch eher einfach angelegte Anlage.Warum sollte die sich so verändern wollen/sollen? Nur, weil die Autoren oder Expokraten von heute Schnickschnack schreiben wollen und alles bereits Geschriebene umkrempeln müssen auf pseudooriginelle Art???

PS: ich bin außerdem für eine neue Miniserie mit Action, Raumschlachten, Kommandounternehmen und Planetenoberflächenkämpfen im Mil-Jargon, mit Atlan und Robert Corvus als Autor bzw. Macher :devil: .
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Heu »

Die hier geäußerte Kritik an dem Roman kann ich nur sehr bedingt nachvollziehen und scheint mir etwas kleinkariert.
Zumindest ich wurde gut unterhalten, MMT versteht es, eine Geschichte zunehmend spannend aufzubauen.

Spätestens ab Seite 48 war klar, dass es sich um eine Finte handelte, um jemanden In der Club der Lichtträger einzuschleusen.
Die Rückblende fand ich ok. Irgendwie musste der Hintergrund ja für den Leser transparent dargestellt und die wahre Identität der Personen enthüllt werden.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung. Immerhin wechselt das handelnde Element vom CdL zur terranischen Führung.

Kleiner Hinweis: 11.000 arkonidische Jahre = 14.000 terranische Jahre.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von AARN MUNRO »

Warum sagt ein altarkonidischer Roboter "Sapperlot"? Gibt es diesen Begriff überhaupt noch - und wieso dann auf derVenus?Und weiß der P-Forscher, was damit gemeint ist? Er ist ja kein Forscher für altterranische Regionaldialekte ... oder sollen wir als Leser diesen Begriff analog kreativ in die Rhodansche Erzählzeit übersetzen? Er könnte wenigstens die She'Huan erwähnen ...
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Richard »

Stätter hat geschrieben: 17. November 2023, 12:04 .....

Der praktische Mehrwert des Konzepts »Die Agenten wissen weder etwas über ihre Originalpersönlichkeit noch ihren Auftrag« ist mehr als fraglich.
Auch das ist jetzt kein neues Konzept. Ein gewisser Ovaron wusste auch nicht recht über seinen Auftrag bescheid noch wer er wirklich war, bis er seinen "Zeitbruder" traf . Sprich dieses "Konzept" hat bereits "Gruendervater" KHS eingesetzt.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Richard hat geschrieben: 17. November 2023, 13:24
Stätter hat geschrieben: 17. November 2023, 12:04 .....

Der praktische Mehrwert des Konzepts »Die Agenten wissen weder etwas über ihre Originalpersönlichkeit noch ihren Auftrag« ist mehr als fraglich.
Auch das ist jetzt kein neues Konzept. Ein gewisser Ovaron wusste auch nicht recht über seinen Auftrag bescheid noch wer er wirklich war, bis er seinen "Zeitbruder" traf . Sprich dieses "Konzept" hat bereits "Gruendervater" KHS eingesetzt.
Na ja, trotz fast schon musealer Historie in der Serie ist dieser Kniff recht ineffektiv.

Ich habe diese Unwissenheitstaktik (die ja großanteilig auch in Echt unzureichendem Wissen und nicht Fake entsprach!) bis zu einem bestimmten Punkt noch bei den Negasphären-Retroversionsplänen gegenüber KOLTOROC verstanden. Aber im diesem aktuellen Kontext nicht so wirklich.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Richard »

Ovaron hat da auf "Takerer" gemacht, insofern war da wohl bis auf den Namen der ganze Lebenslauf "gefaked".
Man darf da nicht vergessen: Ovaraon war da sogar mal Chef des Geheimdienst und die Position hätte er nicht bekommen, wenn er da angegeben hätte, dass er eigentlich Ganjase ist ...

Wenn man absolut keine Ahnung davon hat, dass man beispielsweise kein TLD oder USO Agent ist wird man sich wohl in der Hinsicht ziemlich unverfänglich verhalten. Das ist der Vorteil, den ich sehe. Nicht wirklich mehr, aber auch nicht weniger.

Etwas ratlos lässt mich der Gedanke zurück: Sollten nun die CdL Leute auch bei potentiellen Verbündeten mal zur Überprüfung Folter einsetzen, die lebensbedrohlich ist, kommt das Wissen um die eigentliche Persönlichkeit zurück und man könnte dann eventuell doch was verraten. Sprich ... da ist diese "Absicherung", dass man bei lebensbedrohlichen Situationen die Erinnerung - wenn auch nicht auf einen Schlag - zurückerhält, eher nicht ideal wie ich finde.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Askosan »

Heu hat geschrieben: 17. November 2023, 13:09 Kleiner Hinweis: 11.000 arkonidische Jahre = 14.000 terranische Jahre.
Ein Arkonjahr entspricht 1,182 Erdjahren. Das ergibt dann 13.002 Erdjahre.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Atistippos »

Stätter hat geschrieben: 17. November 2023, 12:04 Die Grundidee der beiden Romane 3248 und 3249
ist nicht schlecht, wenn auch reichlich überkandidelt. Der Sinn der »Originalpersönlichkeitsverplombung«(...)d passen.
Dürfte Philip K, Dick geschuldet sein. Zweimal verfilmt. Stichwort: Total Racall. ;)
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Heu »

Es ging mir darum, die beiden Zeitangaben zu erklären. Im Text heißt es ja eigentlich mehr als 11.000 Jahre. Die Angaben sind trotzdem terranisch und arkonidisch und entsprechen sich.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Askosan hat geschrieben: 17. November 2023, 14:18
Heu hat geschrieben: 17. November 2023, 13:09 Kleiner Hinweis: 11.000 arkonidische Jahre = 14.000 terranische Jahre.
Ein Arkonjahr entspricht 1,182 Erdjahren. Das ergibt dann 13.002 Erdjahre.
Ich hatte dies vor meinem »Kerninhaltsspoiler« auch durchgerechnet, aber auf 14.000 Jahre bzw. umgekehrt 11.000 Jahre kommt man keinesfalls,
egal ob man Arkonjahre, Terrajahre oder Venusjahre zugrundelegt.

Wenn ich richtig rechne, befinden wir uns in der Handlung momentan im Jahr 5684 AD (3587+2097).
Vor 14.000 Jahren wäre also 8316 BC.

Das später so genannte Solsystem wurde im Jahre 8009 BC von einem Forschungskreuzer Kerlons unter dem Kommando von Larsaf entdeckt und in der Folge Larsaf-System genannt. Zunächst wurde die Venus (arkonidisch: Larsa) besiedelt.

Das geht also mit dem Verpacken der Pseudoaltarkonidin Mocresta in den Permanenttransmitter zeitlich nicht auf.

Legt man 11.000 Arkonidenjahre aka 13.002 Erdjahre zugrunde, landet man im Jahr 7318 BC, also 691 Jahre nach der Entdeckung des Larsaf-Systems. Das passt schon eher.
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STDu1711
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

2-2-2

Sehr schöner Roman. Bei der Storyline habe ich zwischen 3 und 2 geschwankt, da sie etwas vorhersagbar war. Dass das Geschehen ein Fake war und dahinter ein Versuch steckte, sich bei den Lichtlümmeln einzuschleichen, war irgendwie von Anfang an klar. Ebenso wie ich Aurelia von Anfang an in Verdacht hatte, die Arkonidin zu sein.
STDu1711
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

RolfK hat geschrieben: 17. November 2023, 01:17
Auch erscheint es wenig überzeugend, dass selbst über 3000 Jahre nach der Übernahme der Festung durch die Dritte Macht, in Band 8, dort immer noch mit großem Aufwand Grundlagenforschung an der Positronik betrieben wird.
Es wird historische Forschung getrieben. Wahrscheinlich eine Art Computerarchäologie. Es dürfte nicht ohne Interesse sein, was aus einer Positronik im Laufe von Jahrtausenden wird.
STDu1711
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

AARN MUNRO hat geschrieben: 17. November 2023, 12:42 Ich lese den Band gerade noch aber Folgendes: ich glaube mich erinnern zu können, dass in einem der sehr frühen Bände (so um Band 100 herum) stand, dass die Venuspositronik als Grundlage von NATHAN auf den Mond (Luna gebracht worden wäre. Also auf der Venus eigentlich nicht mehr existiert.Was ist da dran?

NATHAN gibt es doch erst seit Heft 150. Und zwischen 149 und 150 liegt ein Zeitsprung von rund 200 Jahren. Daher kann es eigentlich nicht sein, dass um Heft 100 so was stand.
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Re: Spoiler 3248: Die Frau aus dem Transmitter, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

Stätter hat geschrieben: 16. November 2023, 18:59
..,
Anmerkung:
Der zeitliche Rückblick auf die Planung und den Vorlauf des CdL-Infiltrationsunternehmens wirkt auf mich etwas wie »Aufklärung für Dummies«. Irgendwie nicht optimal von der Exposévorgabe oder in der Abstimmung der Autoren 3248/49 gelöst.

Naja, ich schreib jetzt mal etwas, was den einen oder anderen Leser auf die Palme bringen wird: nachdem im Mythos-Zyklus ein Teil der Leser ernsthaft glaubte, dass Gucky tot wäre, und in ihren Reaktionen teilweise aus der Rolle fiel, neige ich nicht mehr dazu, die Leserschaft intellektuell zu überschätzen. Daher sind solche Erklärungen wohl notwendig.
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