Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Fallada
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Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Fallada »

Diese Woche hätte ich sehr gern rezensiert aber leider fehlt mir die Zeit da ich von heute bis einschließlich Sonntag arbeiten muss.

Ich habe gerade nur Zeit um stückchenweise eine recht kurze Kurzgeschichte rund um die Lichtträger zu verfassen, die vermutlich kommenden Montag auf meinem Blog online gehen wird. Es ist der Teaser für eine längere Story von der schon das erste Kapitel seit 4.11. fast fertig ist.

Die Lichtträger sind für mich das spannendste Element im Zyklus :st: Nächsten Monat habe ich glücklicherweise jeden Donnerstag frei sodaß meine Zwangspause dann beendet ist.

Ein Kurzspoiler von Dir lieber @Stätter würde nich sehr freuen aber fühl dich bitte nicht unter Druck gesetzt. Liebe Grüße an Alle.
Zuletzt geändert von Tiberius am 23. November 2023, 21:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Poll hinzugefügt, Betreff repariert.
Auch 2024 geht der Irrsinn weiter: wie jedes Jahr ein GDL-Streik da man ja partout Tarifverträge nur für 12 Monate abschließen will :fg:

igadka.wordpress.com - Rezensionen der EA seit Sommer 2019 und eigene FanFiction. Spoilergefahr beim expliziten Aufrufen einer Rezension :unschuldig:
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Stätter
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Stätter »

Danke und herzliche Grüße an @Fallada!

Nicht alle Wünsche erfüllen sich!
Nicht immer kommt »Kurz«, wenn doch auch »Lang« geht. :D


Diesmal - aber gewiss und hoch und heilig versprochen, ganz ausnahmsweise und nur zur »Feier der Zyklusmitte«! - als Gimmick eine »Spoiler-Wirklichlangversion« und »Persönliche Meinung zum Roman«:


Die Transmitter-Entführung/Flucht des Trios Bina/Bonavero/las Orry erfolgt von der Venusfestung auf die MARILYN MONROE, einen zweieinhalb Kilometer großen »Entertainment-Kreuzfahrtraumer« (umgebautes Ultraschlachtschiff der GALAXIS-Klasse aus dem 25. Jahrhundert n. Chr.!), konzipiert für den ganz besonderen »Urlaub vom Ich« von ca. 20.000 »Illusionstouristen« pro Fahrt.

Die MARILYN ist erst vor 2 Tagen vom jüngsten galaktischen Trip für einen Zwischenstopp vorübergehend in die Nähe des Mars zurückgekehrt.

Dort folgen wir Leserinnen und Leser zunächst einer auf dem Boden ihrer privaten Vorgeschichte psychisch nicht ganz stabilen 27-jährigen Terranerin namens Pihla Khadem, die Marilyn Monroe-Fan ist und ihr schon in natura verdammt ähnlich sieht.

Ihr Vater, »ein Genie der humanen Gebrauchsgenetik«, hat seine Tochter als
»stets zu optimierendes«, beliebig veränderbares kommerzielles Vorzeigeobjekt vermarktet und für sie mit ständigem Massivdruck auch eine ehrgeizige universitäre Premiumausbildung vorangetrieben. Vor diesem langjährigen binnenfamiliären Erwartungsdruck- und Stressdesaster wie ebenso vor ihrer jüngst gescheiterten privaten Beziehung flüchtet die in ihrer Vita vorübergehend auch Aufputschdrogen anheimgefallene Pihla in den besagten ziemlich abgefahrenen Illusionsurlaub im All.

Die MARILYN M. ist eine exquisite Illusionswelt, wo Wirklichkeit und Meta-Maskerade/Holografie manchmal kaum noch unterscheidbar sind.
So »begegnet« Pihla z.B. der in der erfahrenen Lesercommunity noch geläufigen schrulligen Freie Piraten-Chefin Tipa Riordan und auch Atlan, natürlich sind das »nur« ziemlich echt wirkende Meta-Make-Up-Maskierte.

Sie selbst nimmt natürlich »Urlaub vom Ich« in Form ihres bereits langjährigen »alter Ego« Marilyn Monroe.
Aber Pihla ist nur eine, wenn auch besonders gute von etlichen Metaversionen dieser den Schiffsnamen gebenden Schauspielerin an Bord des Kreuzfahrtschiffs.

Meta-Make-Up besteht (nach groben Vortests!) nicht nur aus temporärer Biomolplast-Umwandlung der daran interessierten Kreuzfahrtgäste, es ist zudem sogar zeitgebunden wesensverändernd, also psychotrop, und man wird tatsächlich auch in seiner Persönlichkeitsstruktur zur angestrebten »Wunschperson des Urlaubs«. Zumindest partiell. Sozusagen eine »gezielt gesteuerte Schizophrenie« mit synthetischen Psychomustern seines verehrten persönlichen Idols, allerdings für maximal 4 Tage.

An Bord der MARILYN MONROE gibt es x-fach animateurseitige wie touristische Metamaskeraden in vielfacher Ausfertigung, auch beliebt in Form der uns wohlbekannten Unsterblichen wie z.B. Roi Danton, Reginald Bull, Ronald Tekener oder gar Perry Rhodan.

Im Schnitt transformieren sich neben den bordeigenen Animateuren ca. 10% der Passagiere per Meta-Make-Up zeitweilig in ihren jeweiligen persönlichen Traumstar.

Die jetzt beginnende Reise der MARILYN MONROE ist ein sog. »Flug ins Nichts« mit den Gästen zunächst nicht bekanntgegebenem Reiseziel.

»Mocresta« aka Aurelia begegnet »Marilyn« aka Pihla K. auf ihren Streifzügen durch das Illusionsschiff in der kultigen Monroe-Effekt-Szenerie aus dem Film »Das verflixte 7. Jahr«, in der die Schauspielerin Marilyn Monroe über einem U-Bahn-Lüftungsgitter steht und ihr Rock hochgeweht wird.

Dortselbst kommt es zu einem Angriff der schon erwähnten, anscheinend etwas durchgeknallten Pseudo-Tipa Riordan auf die Pseudo-Marilyn aka Pihla, wobei Bina als Pseudo-Mocresta die mit ihrem typischen Schocker-Gehstock arbeitende »Piratenchefin« per Dagorgriff ausschaltet.

Dabei gerät Mocresta/Aurelia Bina - wie von ihr sogar erhofft - in persönlichen Kontakt mit dem am Set anwesenden und von »Tipa« ebenfalls attackierten feschen »Maître de Plaisir« der MARILYN M. namens Sascha Borosi (ich halte den Vornahmen für eine Haensel-Anspielung auf das ZDF-Traumschiff und Sascha Hehn), von dem sie nach Vorbelauschung im Bordnetz mehr hintergründige Informationen erhofft.

Sowohl aus ihren beiläufigen wie gezielten Hintergrundortungen und Messroutinen auf dem Schiff zieht Aurelia Bina den Schluss, dass die MARILYN MONROE zumindest in Teilen über eine larvierte partielle technische Kompetenz verfügt, die gewiss deutlich über dem Level jedes üblichen Touristikschiffes liegt. Dazu gehören die aufgerüstete, autonom manövrierbare zentrale 500 m-Kugelzelle, ein atypisches Großbeiboot der OLYMP-Klasse und eine Ausweichzentrale. Vermutlich sind einige der 20.000 Passagiere und ein Teil der 5000-köpfigen Besatzung Angehörige des CdL.

Erstes Etappenziel der Reise ist Nott, ein einen Soltyp-Stern umlaufendes Black Hole in etwa 1.600 LJ Entfernung von Terra. Dort soll ein »Bordfest am Ereignishorizont« stattfinden.

Bonavero enthüllt Bina aka »Mocresta« auf ihre drängenden Nachfragen, dass es dem CdL darum gehe, der fragmentierten SI ES in ihrem desolaten Zustand der Schwäche das Geheimnis der Unsterblichkeit und ihre überlegene technologische Potenz zu entreißen.
Ziel ist also ein »Weg von« als willkürlich ausübbar gewerteter Kontrolle und Einsetzbarkeit der Galaktiker durch ein weit überlegenes und zudem kaum greifbares Geistwesen. Grundphilosophie und Ziel ist ein ein luziferischer Ansatz: »Non serviam« - »Ich werde nicht dienen«! Diese berühmten Worte stehen für den Widerwillen gegen Unterordnung und den stolzen Wunsch, sich selbst komplett nach seinen eigenen Vorstellungen regieren zu wollen.

Statt des »ewigen Dienerstatus« will sich der CdL die abgeschotteten Vorrechte und auch die technologische Überlegenheit der SI selbst aneignen. Mit der Fragmentierung ist diese einmalige Chance gekommen.

Wir kennen Ähnliches im Sinne des Nichtdienenwollens und Selbstherrschens bereits von den Alt-Thoogondu bzw. der Gilde des Gondus.
Geschildert vor 6 Jahren innerhalb des Genesis-Zyklus in Wim Vandemaans Roman PR Nr. 2937 »Das Zerwürfnis«.

Letztlich sind Bonavero und las Orry aber keine Führungsmitglieder der Organisation mit tiefgreifenderen Kenntnissen, haben nur die Aufgabe »Mocresta« an Höhere zu überstellen.

»Mocresta« trifft sich mit der offenbar im Rahmen des Meta-Make-Ups vom CdL hypnotisch beeinflussten und und seit ihrer Verteidigung gegen die Aggro-Pseudo-Tipa Riordan stark an sie anhänglichen Pihla, obwohl sie diese aber intern schon als seitens der Lichtträger beeinflusste Überwacherin vermutet.

Im Rahmen des Bordfestes am Doppelsystem »Gelber Stern-Schwarzes Loch Nott« manipuliert Bina die Datenströme für den Schiffsantrieb der MARILYN M., so dass es zu einem vorübergehenden gefährlich scheinenden Sturz des Raumers Richtung Event Horizon kommt. Ziel dieses im Kern diagnostischen Zugriffs ist es, aus den erfolgenden Reaktionen zu erschließen, welches der 4 Großbeiboote der MARILYN M. speziell zum CdL gehört.
Es ist die OPHILINE CHA.

Dabei wird die Posmi offenbar von einem Security-Programm ertappt und muss befürchten, dass ihre Mocresta-Tarnung auffliegt, da an ihrem Zugriffsstandort in die Schiffs-IT unvermeidlich Mikrospuren zurückgeblieben sein dürften.

Bina steuert nun die verdächtige Ausweichzentrale des Vergnügungsgroßraumers an, während von der Schiffsleitung bereits nach einem unbefugten Eindringling gesucht wird.

Dort paralysiert sie die fünf diensthabenden CdLer, die gerade per Videoschalte mit der den Lichtträgern zugehörigen MARILYN M.-Schiffskapitänin Yaa Wachtveitl, einer Baardhomerin, konferieren. Baardhomer sind ja ein Zweigvolk der Ertruser.

Auch Bonavero und las Orry waren diesem Videoconferencing des CdL zugeschaltet.
Bina sichert nun blitzschnell die vor Ort erreichbaren verschlüsselten Datensätze und schickt gleichzeitig dringliche Hyperfunknachricht an Cascard Holonder.

Die MONROE-Kapitänin Wachtveitl organisiert zunächst die schlagartige Flucht mehrerer hundert an Bord des Vergnügungsschiffs befindlicher CdLer mittels der »Beiboot«-Fregatte OPHILINE CHA, dann stößt die Baardhomerin mit Pihla als mitgeführter und mit Vibrodolch am Hals bedrohter Geisel persönlich gegen Bina vor.
Diese hatte tatsächlich unter Beeinflussung des Meta-Make-Up-Prozesses durch Bonavero indirekt als Spitzel gegen die Mocresta-Posmi gearbeitet und Infos über deren Bewegungsmuster im Schiff weitergegeben.

Wachtveitl greift Bina mittels Mikrorobotern aus einer kleinen mitgeführten »Würfelkaserne« an, die die biologische Mimikry-Hülle (Bio-Velamen) um den Posmi-Kern zerstören, die Mocresta-Tarnung fällt endgültig.
Letztlich erschießt Bina die CdL-Kapitänin. Pihla Khadem hingegen überlebt bewusstlos.

Die OPHILINE CHA mit dem Gros der CdLer entkommt dem rasch eintreffenden Verband der Solaren Flotte per Nottransition. Die wenigen Paralysierten der Ausweichzentrale werden festgenommen, die MARILYN MONROE gilt nun fast urplötzlich als »weitestgehend CdL-frei« (?) und der attraktive Sascha Borosi übernimmt das Kommando auf der Schiffsbrücke.
Der »Vergnügungsdampfer« setzt nach dieser »kleinen Störung« seine doch sehr spezielle galaktische Kreuzfahrt fort.

Die von Bina erbeuteten Daten zeigen zwar Klarnamen von einigen hundert Lichtträgern, aber ganz überwiegend leider nur von solchen, die an Bord der MARILYN MONROE gewesen waren und mit dem Beiboot entkommen sind. Über die Chefs der Organisation ist in den Files gar Nichts hinterlegt.

Dazu kommt immerhin eine Sachinformation über die fünfteilige Kammer-Organisationsstruktur des CdL:
• Kammer »Verwaltung«
• Kammer »Öffentlichkeitsarbeit«
• Kammer »Kapital & Zinsen«
• Kammer »Technische Überwachung«
• Kammer »Personal«

Jeder Kammer steht ein »Kammerpräsident« vor, darüber thront als Oberster der »Clubpräsident«.

Offenbar bevorzugt man beim CdL irgendwie eine Anlehnung an das biedere deutsche Bürokratiehierarchiemodell. Es riecht ein bisschen nach Aktenordnern im Keller.

Die bei den Kämpfen »bloßgelegte« Aurelia Bina reflektiert in den Schlusszeilen des Romans über ein neues künftiges Bio-Velamen in Pihla Khadem-Gestalt.

———
Persönliche Meinung:

Als ich dieses finale Outcome des Romans gelesen habe, dachte ich, ich fall' vom Glauben ab!
Was soll das denn sein?

Sind wir hier bei den Hells Angels mit ihren Chapter/Charter-Präsidenten und bis 2022 auch mit »Sonny« Barger (✝︎) als universalem Oberboss an der weltweiten Spitze der Organisation … oder wesen wir hier gar bei der Industrie- und Handelskammer oder einem Karnevalsclub?

Bei den Angels gäb's ja noch die hierarchische Strukturgliederung in »Supporters«, »Hangarounds», »Prospects«, »Members« und »Road Captains«.

Neben dem »Piratenadministrator« Perry in Spaphu haben wir nun also auch noch einen »Clubpräsidenten« mit fünf unterstellten »Kammerpräsidenten« beim CdL.
Klingt irgendwie nicht sehr seriös, eher sogar etwas lächerlich.

Was soll der Romantitel »Der Tod ist nicht das Ende« in konkreter Relation zum Haensel-Werk überhaupt für eine Aussage und einen Sinn ergeben? Dieser recht kryptische, fast schon aphoristische Text flammte - leicht variiert - ja bereits mehrfach in diesem Zyklus auf.

Ich sehe hier im speziellen Fall einzig den natürlich sehr berechtigten Zusammenhang einer auch textlich ehrenden und pietätvollen Titelhommage an das letzte PR-Titelbild des am 1. November leider in jungen Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorbenen Künstlers Arndt Drechsler-Zakrzewski.

RIP! Wir vermissen Arndt sehr!

Das Setting eines Vergnügungsschiffs oder Event-/Vergnügungszentrums, haben wir in verschiedener Bespielung in der Serie schon x-fach erlebt.
Man denke nur an die BASIS, an das Habitat Gongolis oder zuletzt an die Szenerie auf dem privaten Asteroiden »Eisscholle« in Roman 3241.

So witzig und vordergründig bestechend die Idee mit der larvierten CdL-Aktionsplattform an Bord eines riesigen und zugleich dekadenten speziellen Kreuzfahrtschiffs auch ist, so bleiben doch etliche sehr praktische Fragen unbeantwortet:

Ein partieller Spezialumbau der eh vom uralten Ultraschlachtschiff des 25. Jahrhunderts zum Luxus-Entertainmentkreuzfahrtriesen aufgemöbelten MARILYN MONROE im Sinne des CdL? Etliche wichtigere Besatzungsmitglieder aus den Reihen der Lichtträger?
Was ist da mit der Reederei los, was mit der Werft, welche Geldflüsse und technischen Abnahmen für Behörden gab es? All solche Logiken fallen der netten Geschichte zum Opfer.

Die besondere Storyline der jungen Pihla Khadem trägt letztlich ebensowenig zu vernünftiger Handlung bei wie der Auftritt der durchgeknallten Meta-Make-Up »Tipa Riordan« oder die zum Schluss erschossene MARILYN M.-Kapitänin Wachtveitl und der Womanizer und »Maître de Plaisir« Sascha.

Szenerien des 19. und 20. Jahrhunderts sind bei Rhodan-Autoren erfahrungsgemäß besonders beliebt, so auch im Haensel-Roman mit klassischer Mafia, Raddampfer MARK TWAIN auf dem Pseudofluss im Ringwulst des ehemaligen Ultraschlachtschiffs und eben mit besagter Marilyn Monroe, die auch nach pi mal x 3700 Jahren noch Kultfigur zu sein scheint. Revolvercowboys waren diesmal nicht an Bord.

Wie der Name Sascha im Kontext vermutlich auf Traumschiff-Hehn anspielt, so setzt Hubert Haensel mit Wachtveitl vermutlich dem Star des Münchner ARD-Tatorts eine kleine Duftmarke in die PR-Serie.

Mit Sascha und dessen Konversion vom Chefvergnügungswart zum Kapitän persifliert der Autor offenbar die vergleichbare Erhebung des Traumschiff Chef-Stewards Victor zum Kapitän Victor Burger.

Dass die MARILYN MONROE nach den Vorfällen ihre dekadent-hedonistische Kreuzfahrt unter dem neuen Kapitän und vorherigen Maître de Plaisir Sascha Borosi »ungehindert fortsetzt«, kann aber dann eigentlich nur noch Satire sein.

Die Zentralkugel und die Ausweichzentrale des früheren Ultraschlachtschiffs sind doch hochgradige CdL-Umbauten mit vermutlich vielen Spuren. Das kann man gewiss nicht en passant mittels 100 Raumsoldaten und einigen Robotern mit an Bord nebenbei auf einer routinemäßig fortgesetzten Kreuzfahrt abklären.

Der aufwändige, in seiner Konzeption teils fast ans Absurde grenzende Geheimdiensteinsatz Binas scheitert, weil die Posmi im Vorfeld des eigentlich angestrebten Kontakts mit Entscheidungsträgern des CdL ihre Neugier in der vermutlich letztlich nicht in primärem Fokus stehenden MARILYN MONROE nicht im Zaum hält.

Diese IT-gestützte Schiffsantriebsbeeinflussung am Schwarzen Loch zur Aufdeckung technischer und personeller Strukturen des CdL an Bord der MARILYN M. war völlig überflüssig, den Raumer hätte man auch ziemlich leicht nach Binas abgeschlossenem Zutritt zum engeren Führungszirkel der Organisation unter irgendeinem anderen Vorwand festsetzen und durchchecken können.

Sehr gemischte Gefühle bei mir am Ende des Romans und der ersten Zyklushälfte!

Immerhin kann man mitnehmen, dass es offenbar in der Handlungszeit des Romans Anfang August 2097 NGZ gar nicht so wenige »0815-Leute« gibt, die - ganz unabhängig von einer Zugehörigkeit zum CdL - einen Abschied der Milchstraße von ES favorisieren und die Kümmernis der Unsterblichenriege um die fragmentierte Superintelligenz als überflüssig, sinnlos teuer oder sogar als erheblich kontraproduktiv ansehen.
Hier hat offenbar der »CdL-Kammerpräsident des Chapters Öffentlichkeitsarbeit« bereits umfängliche Performance erzielt. Allerdings klingen diese Ansichten nicht mal zwingend nach externer Beeinflussung, man könnte durchaus selbst und ausschließlich im eigenen Köpfchen auf ähnliche Ideen kommen. Homebrew-CdLismus sozusagen.
:devil:

Wie wir Änliches erst vor kurzem in den beiden Romanen 3244/3245 mit der zwischen zwei Autoren differenten Darstellung der Boten der TEZEMDIA gesehen haben, ist auch der Namensabgleich der akonischen Transmitterspezialistin des CdL in den Bänden 3248/3249 zwischen Thurner und Haensel nicht stimmig gelungen.
Natürlich eine Petitesse, aber eine die sehr wohl dem »Controllingprozess« auffallen könnte:

Tja, was soll man da sagen:
Das zweite - neben dem Venusier Feyman Bonavero - an der »Entführung« der Pseudo-Alt-Arkonidin Mocresta da Vasch aka Aurelia Bina beteiligte Mitglied des CdL, die akonische Transmittersuperspezialistin las Orry, wechselt bei Hubert Haensel gegenüber Michael Marcus Thurner gleich mal ihren Vornamen im Endvokal und heißt in der »Namensversion 2.0« des aktuellen Romans jetzt durchgängig Ampare und nicht mehr Ampara wie in der Vorbeschreibung. Dort hieß sie übrigens auch nur von Seite 16 bis 19 des Hefts »las Orry« und ab Seite 20 dann »los Orry«.

Alles beckmesserischer Kleinkram, oder etwa doch nicht!?

Auf ein über den Roman hinaus Informationen durchstechendes Glossar hat man beim vorliegenden Roman wegen der Länge verzichtet. Schade eigentlich! Vielleicht wären da schon einige Details über die Kammerpräsidenten und den Clubvorsitzer des CdL dringestanden. Aus Spaphu sind wir inzwischen durch solche - teils sogar handlungsvorausgreifenden - Zusatzinfos der Glossare »verwöhnt«.
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Gucky_Fan
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Gucky_Fan »

Nett und kurzweilig geschrieben. Schade, dass er soo selten schreibt
Atistippos
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Atistippos »

Fallada hat geschrieben: 23. November 2023, 13:15
Auf deine Geschichte bn ich gespannt - und den Roman lese ich Sonntag oder Montag selber.
Vorher habe ich keine Zeit. ;)
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Richard
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Richard »

Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern, dass man sich seinerzeit - als man der Kosmischen Fabrik MATERIA eine falsche SOL als Köder "anbieten" wollte - sich extrem schwer tat, noch zwei halbwegs flugfaehige Ultraschlachtschiffe aufzutreiben.
Insofern wundert es mich, dass hier offenbar ein Ultraschlachtschiff des alten Solaren Imperiums als "Basis" für die MARILYN MONROE auftrieb und eben auch noch umbauen und für den Betrieb unter erhoehten HI Bedingungen umbauen konnte.
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Stätter
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Stätter »

Richard hat geschrieben: 23. November 2023, 22:45 Ich kann mich noch relativ gut daran erinnern, dass man sich seinerzeit - als man der Kosmischen Fabrik MATERIA eine falsche SOL als Köder "anbieten" wollte - sich extrem schwer tat, noch zwei halbwegs flugfaehige Ultraschlachtschiffe aufzutreiben.
Insofern wundert es mich, dass hier offenbar ein Ultraschlachtschiff des alten Solaren Imperiums als "Basis" für die MARILYN MONROE auftrieb und eben auch noch umbauen und für den Betrieb unter erhoehten HI Bedingungen umbauen konnte.
Das ist das Eine, das ist der aufwändige Basisumbau des Ultraschlachtschiffs zu einem zivilen Kreuzfahrtgroßraumer.

Das Andere ist der irgendwann erfolgte zusätzliche Spezialumbau der
500 m-Zentralkugel, des Großbeiboots der Olympklasse und der Nebenzentrale.

Das Alles muss doch auf Werften geschehen sein
und es muss dabei lange Ausfallzeiten des touristischen Betriebs und auch gesetzlich vorgeschriebene Abnahmen der Umbauten gegeben haben. Riesige Finanzflüsse zumal.
Was war mit der Reederei?

Nette Idee, das mit der Symbiose aus CdL-Schiff und Kreuzfahrt für spezielle Hedonisten.
In praxi kaum machbar, ohne dass das irgendwo auffällig wird. An solchen Projekten sind viel zu Viele beteiligt.
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Heu
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Heu »

Der Roman lässt mich etwas ratlos zurück.

Ich war davon ausgegangen, dass das Ziel des groß anlegenten Täuschungsmanöver darin bestand, jemanden in den inneren Zirkel der Lichttäger einzuschleusen. Dazu wäre es notwendig, die Tarnung bzw. die falsche Identität unter allen Umständen zu wahren und nicht leichtfertig aufs Spiel zu setzen.

Stattdessen spielt die Posmi aus nichtigem Anlass mit der Steuerung des Raumschiffs rum und wird natürlich prompt erwischt, mit dem Ergebnis, dass sich die ganze Ausbeute der aufwendigen Aktion auf eine Datei mit Namen von nachrangigen Chargen reduziert, von denen die meisten auch noch entkommen.

Apropo Entkommen: Dieses zum xten Male in allerletzter Sekunde Entfleuchen von CdL-Leuten empfinde ich langsam als nervend und albern.

Die Traumschiffparodie als Nebenhandlung mag gefallen, wem will, mir nicht.

Einzig positiv war der gefällige Schreibstil.

Schade, ich hatte mehr erwartet.
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Kardec
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Kardec »

Stätter hat geschrieben: 23. November 2023, 23:08 .......................................
.......................................

Das Alles muss doch auf Werften geschehen sein
und es muss dabei lange Ausfallzeiten des touristischen Betriebs und auch gesetzlich vorgeschriebene Abnahmen der Umbauten gegeben haben. Riesige Finanzflüsse zumal.
Was war mit der Reederei?

Nette Idee, das mit der Symbiose aus CdL-Schiff und Kreuzfahrt für spezielle Hedonisten.
In praxi kaum machbar, ohne dass das irgendwo auffällig wird. An solchen Projekten sind viel zu Viele beteiligt.
Oh Mann, phhhh.

Wie viele industriell entwickelte galaktische Planeten gibt es im Perryversum?
Ich schätz mal 100.000 + X. Wie viele Tec-Firmen, wie viele Zahlungsdienstleister, wie viele Kreuzfahrtschiffe bieten ihre Dienste an?
Da fällt gar nix auf.

Aktuell sind die Geldflüsse nach Luxemburg, Cayman-I., Singapore u. Panama nicht transparent, aber die der Galaxis sollen es sein.
STDu1711
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von STDu1711 »

3-2-2. Solide Geschichte, gut erzählt.

Auf den ersten Blick hat der Einsatz nicht allzu viel gebracht, dazu wurde Aurelia wohl zu früh enttarnt. Mal schauen, auf das auf dem zweiten Blick so bleibt.
Atistippos
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Atistippos »

STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 02:30 3-2-2. Solide Geschichte, gut erzählt.

Auf den ersten Blick hat der Einsatz nicht allzu viel gebracht, dazu wurde Aurelia wohl zu früh enttarnt. Mal schauen, auf das auf dem zweiten Blick so bleibt.
Ein Urteil, ohne gelesen zu haben? So etwas machen doch nur Kritiker. :D
Ich warte, bis ich gelesen habe. ;)
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Stätter
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Stätter »

Kardec hat geschrieben: 24. November 2023, 02:13
Stätter hat geschrieben: 23. November 2023, 23:08 .......................................
.......................................

Das Alles muss doch auf Werften geschehen sein
und es muss dabei lange Ausfallzeiten des touristischen Betriebs und auch gesetzlich vorgeschriebene Abnahmen der Umbauten gegeben haben. Riesige Finanzflüsse zumal.
Was war mit der Reederei?

Nette Idee, das mit der Symbiose aus CdL-Schiff und Kreuzfahrt für spezielle Hedonisten.
In praxi kaum machbar, ohne dass das irgendwo auffällig wird. An solchen Projekten sind viel zu Viele beteiligt.
Oh Mann, phhhh.

Wie viele industriell entwickelte galaktische Planeten gibt es im Perryversum?
Ich schätz mal 100.000 + X. Wie viele Tec-Firmen, wie viele Zahlungsdienstleister, wie viele Kreuzfahrtschiffe bieten ihre Dienste an?
Da fällt gar nix auf.

Aktuell sind die Geldflüsse nach Luxemburg, Cayman-I., Singapore u. Panama nicht transparent, aber die der Galaxis sollen es sein.
Ich will nicht lange diskutieren, aber der hier im Roman dargestellte Umbau des ursprünglichen Ultraschlachtschiffs der verbesserten Iteration 2.0-GALAXIS-Klasse zu einem Kreuzfahrtraumer namens MARILYN MONROE gleicht einem Neubau oder geht darüber hinaus.

Was bleibt von der ursprünglichen Substanz des Schiffs nach der kompletten Aushülsung mit nachträglichem Einbau einer technisch hochgerüsteten herauslösbaren zentralen 500 m-Fluchtkugel?
Mit in diesen Zweck eingebundener neuer Separationsfähigkeit der Hemisphären des ehemaligen Ultrariesen!

Da sind die auf der Südhemisphäre neu verbauten und in den Ringwulst greifenden 4 äußeren Landebuchten für die 240 m-Fregatten der OLYMP-Klasse noch ein Klacks dagegen.

Man nehme die Beschreibungen der Serie zum GALAXIS-Typ und die Risszeichnung der GALAXIS-Klasse von Rudolf Zengerle aus PR 421!

Eine solche komplett strukturverändernde »Grundsanierung« ist nahezu sinnlos und übersteigt gewiss die Kosten eines Neubaus.
Sie ist zudem absolut keine Routine, eher ein Unikum. Ungefähr so als ob man nachträglich einen älteren Flugzeugträger der Nimitz-Klasse zweihälftig aufklappbar macht und zentral getarnt im Schiffsbauch ein herauslösbares Atom-U-Boot der Ohio-Klasse verbaut, das zudem im Routinebetrieb als »normale Schiffszentrale« dient.

Pffff!

Wer macht so etwas unterhalb wirklich jeglichen denkbaren Wahrnehmungsradars?

Eine nette gedankliche Konstruktion für den Haensel-Roman, halbwegs in eine umsetzbare Realität gedacht, … leider völlig absurd!

Fragt sich nur, wer sich diese wilde MARILYN M.-Idee mit dem Verschnitt von ZDF-Traumschiff mit Terrorgruppenoperationsbasis als Grundkonzept ausgedacht hat!?
Die Expokraten oder gar der Autor selbst?

Vielleicht weiß es ja der »Clubpräsident« der CdLer. Bescheuert klingender Titel übrigens!
Kölle Alaaf! :devil:
Dem Club der Leuchter fehlt tatsächlich im Verein zumindest noch ein »Kammerpräsident de Plaisir« wie z.B. Sascha!

Etwas namentlich umfrisiert heißt es im Nina Hagen-Song über den vergessenen Farbfilm:
»Sascha, mein Sascha, und Alles tut so weh
Tu das noch einmal, Sascha, und ich geh«.
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STDu1711
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von STDu1711 »

Atistippos hat geschrieben: 24. November 2023, 08:17
STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 02:30 3-2-2. Solide Geschichte, gut erzählt.

Auf den ersten Blick hat der Einsatz nicht allzu viel gebracht, dazu wurde Aurelia wohl zu früh enttarnt. Mal schauen, auf das auf dem zweiten Blick so bleibt.
Ein Urteil, ohne gelesen zu haben? So etwas machen doch nur Kritiker. :D
Ich warte, bis ich gelesen habe. ;)
Stöhn. :rolleyes:

Das Urteil fiel nach Lesen des Romans.

Nimmt man die komplexe und verlustreiche Vorbereitung des Einsatzes, dann fällt das Ergebnis doch erst mal recht mager aus. Offenbar was Aurelia zu leichtsinnig beim Datenspionieren und ließ sich erwischen.

Ob es andernfalls erfolgreicher gelaufen wäre, sie die diversen zu erwartenden Überprüfungen überstanden hätte und in die Organisation der Lichtlümmel hätte eindringen können - who knows. Auch ob man aus den gesicherten Daten nicht noch mehr herausziehen kann.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von RolfK »

Das Ergebnis musste mager sein - schließlich wollen weitere 50 Bände geschrieben werden. Da käme ein durchschlagender Erfolg schon zur Halbzeit des Zyklus zu früh.
Die literarische Spielerei mit dem "Traumschiff" mag gefallen; als Nichtkenner der benannten Fernsehserie ist sie mir entgangen.

Was mir nicht entgangen ist: Erst mimt Bina die distanziert-arrogante Arkonidin, die die terranischen Narren gerne aus der Luftschleuse werfen würde, dann mischt sie sich auf eigene Gefahr in die Auseinandersetzung zwischen selbigen Narren ein. In jedem KHS-Heft wäre sie durch diese Szene als Fake enttarnt worden.
Und im Schlusszweikampf verzichtet sie darauf, den angesichts ihrer robotischen Reaktionsschnelligkeit langsam in ihre Richtung schwebenden Würfel zu zerstrahlen/desintegrieren, oder ihn mit einem Prallschirm abzuwehren. Immerhin kann sie etliche Mikroroboter mit ihren Traktorstrahlern zerquetschen, obwohl ihr nicht einfiel, die das Meser führende Hand der Kapitänin mit selbigen Traktorstrahlen zu fixieren. Das verstehe, wer will.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von STDu1711 »

RolfK hat geschrieben: 24. November 2023, 11:15 Das Ergebnis musste mager sein - schließlich wollen weitere 50 Bände geschrieben werden. Da käme ein durchschlagender Erfolg schon zur Halbzeit des Zyklus zu früh.

Es gilt ja noch zwei Fragmente zu bergen und dann alle zusammenzusetzen. Die Milchstrassenebene beginnt in meinen Augen etwas im Leerlauf zu drehen. Aber warten wir ab.

In Spaphu scheint derzeit mehr los zu sein.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Gucky_Fan »

Wieviele Galaxis-Klasse-Schiffe kann es denn noch geben. Das Imperium ist seit 2200 Jahren vergangen.

Ich kann mir schwer vorstellen, dass es davon noch viele gibt, da ich glaube, dass es die in imperialer Zeit nur in der Flotte gab, aber da kann ich mich auch irren
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Fallada »

@Stätter
Vielen lieben Dank für den ausführlichen Spoiler :st:.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Atistippos »

Gucky_Fan hat geschrieben: 24. November 2023, 12:59 Wieviele Galaxis-Klasse-Schiffe kann es denn noch geben. Das Imperium ist seit 2200 Jahren vergangen.
Ähnlich viele, wie Karthagische Kriegsgaleeren heute. ;)
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von AARN MUNRO »

Der Roman überzeugt - nur das Ergebnis nicht.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von George »

AARN MUNRO hat geschrieben: 24. November 2023, 14:14 Der Roman überzeugt
Womit überzeugt er? Ein paar Details wären schon schön.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Stätter »

STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 11:32 Es gilt ja noch zwei Fragmente zu bergen und dann alle zusammenzusetzen. Die Milchstrassenebene beginnt in meinen Augen etwas im Leerlauf zu drehen. Aber warten wir ab.
In Spaphu scheint derzeit mehr los zu sein.
Das Gruelfin-Fragment wurde nur weitestgehend geborgen, nicht komplett! Und, ob es gesichert in den Händen der Galaktiker ist, wird sich weisen! Vermutlich nicht!

Das Rhodan-Trio arbeitet an der Aufspürung der Spaphu-Komponente, die aktuell vermutlich auf der TEZEMDIA ist, aber auch von der LEUCHTKRAFT gesucht wird. Die TEZEMDIA wurde vom Irreführer beauftragt: Wenn diese Allianz noch besteht, für wen arbeiten dann Soynte Abil, Vetris-Molaud und der Bordrechner DAN?

Wolf-Lundmark-Melotte ist als benannter Fragmentstandort noch gar nicht im Fokus angekommen.

In der Milchstraße muss ein im Amt als LFG-Resident völlig überfordert wirkender Cascard Holonder das ganze Tohuwabohu mit den CdLern regeln. Vertrauen kann er strenggenommen fast Niemandem mehr. Die Lage ist undurchsichtig, die Erfolge gegen die Leuchter sind bescheiden.

Man weiß auch nicht, ob die sichergestellte ES-Mentalprozessor-Unit das eigentliche und einzige Milchstraßenfragment ist oder lediglich eine Steuerungseinheit der Zusammenfügung. Es gab Andeutungen, dass der Prozessor in Xenia Biefang nicht das eigentliche Fragment sein könnte.

Wer ist der ebenfalls angedeutete Unsterbliche hinter dem CdL, also der »Clubpräsident« der 5
»Kammerpräsidenten«?
Hat er Bezug zum Irreführer oder nutzt er nur separat eine entstandene Situation?

Wer kommt als «Unsterblicher« in Betracht?

Zunächst die beiden Maghane, wobei Molauds Aktivator bei Alaska Saedelaere ist und er bezüglich des Überlebens vorläufig an die LEUCHTKRAFT gebunden bleibt.

Bull? Unwahrscheinlich, er muss serientechnisch am Ende des Tages zu den Guten gehören! Er käme - wenn auch hochunwahrscheinlich - in Betracht, wenn FENERIK schnell wieder eingebunden würde.

Adams??? Das würde bedeuten, dass die Todesquälerei nur Fake gewesen wäre! Pervers!

Tifflor? Würde das Thez-Thema wieder deutlich auf den Plan rufen. Unwahrscheinlich!

Mercant? Er hätte die Fähigkeiten der geheimdienstlichen Organisation des CdL, wäre dann als in die SI Aufgegangener irgendwie aus der ES-Integration entkommen.

Alle anderen Unsterblichen kommen quasi nicht in Betracht.

Bei Molaud könnte der vom CdL angestrebte Zugriff auf die Unsterblichkeitsgeheimnisse von ES ein Hinweis sein, der etwas rassistische Denkansatz des CdL hin zu einer Vorherrschaft der Post-Lemurer war Molaud immer inne, zudem war er ein Gegner der Blues.

Molaud hätte hohe Organisationsfähigkeit von Untergrundorganisationen und Geheimdiensten, vielleicht auch weiterhin Zugriff auf technisch-wissenschaftliche Kapazitäten der Tefroder und der von ihm mitfavorisierten Akonen.

Molaud käme bei näherer Betrachtung gut in Betracht, wer weiß, was er seit dem Chaotarchenzyklus so Alles getrieben hat.
Soynte Abil könnte ihn als Kumpeline vorerst
unterstützen.
Dann wäre im Ergebnis die Doppelspirale als Symbol der Meister der Insel in einem ersten Schritt erfüllt. Die weitere Planung des sog. »Rats der Sechs«, dem Soynte angehörte, sah ja die Machtzusammenfassung der Milchstraße und Andromedas nur als Beginn der lemurischen Vorherrschaft in der ganzen lokalen Gruppe vor. Da würde ES bloß stören.

Angenommen Molaud ist der Kopf, der Clubpräsident hinter dem CdL, Vieles spricht dafür, wie ist dann seine Relation zum Irreführer? Mit LEUCHTKRAFT und TEZEMDIA stünden sie nicht auf der selben Seite.

Allerdings kann man auch nicht ausschließen, dass Irreführer und CdL unabhängig voneinander agieren.
Momentan - und auch im vorliegenden Roman - wirkt der CdL eher wie eine milchstraßenlokale radikale, zweifelhaft politisch hinterlegte Organisation und nicht wie in einen multigalaktischen Großplan einer höheren Macht eingebunden.

Nichts ist ausgeschlossen und ich persönlich halte den Irreführer nicht für die oberste Instanz der Fragmentpläne.

Möglicherweise rühren ganz unterschiedliche Köche den Brei und irgendeiner Hintergrundmacht kommt das zupass!

Wenn man mal die verbrecherischen Aktivitäten des CdL außen vor lässt, klingen die politischen Begründungen der Clubberer nicht wirklich unplausibel.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von STDu1711 »

Atistippos hat geschrieben: 24. November 2023, 14:03
Gucky_Fan hat geschrieben: 24. November 2023, 12:59 Wieviele Galaxis-Klasse-Schiffe kann es denn noch geben. Das Imperium ist seit 2200 Jahren vergangen.
Ähnlich viele, wie Karthagische Kriegsgaleeren heute. ;)
Das dürfte falsch sein. Eine karthagische Kriegsgaleere hatte ohne jährliche Grundüberholung an Land nur eine sehr begrenzte Lebensdauer. Holz verfällt halt schnell. Das gilt für Terkonit nicht. Da können schon ein paar Jahrtausende zusammenkommen, bevor so etwas verfällt. Die meisten Galaxis-Klasse Schiffe dürften entweder durch Kampfhandlungen zerstört oder aktiv abgewrackt worden sein.
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Richard
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Richard »

Stätter hat geschrieben: 24. November 2023, 15:07
STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 11:32 Es gilt ja noch zwei Fragmente zu bergen und dann alle zusammenzusetzen. Die Milchstrassenebene beginnt in meinen Augen etwas im Leerlauf zu drehen. Aber warten wir ab.
In Spaphu scheint derzeit mehr los zu sein.
Das Gruelfin-Fragment wurde nur weitestgehend geborgen, nicht komplett! Und, ob es gesichert in den Händen der Galaktiker ist, wird sich weisen! Vermutlich nicht!
Es war im Sinn des Fragments bzw. von ES, dass ein kleiner Teil zurückbleibt, damit die Verhältnisse von Gruelfin nicht instabil werden. Und woher nimmst du Deine Vermutung, dass die "Goldis" bzw. das mit dieser Flotte transportierte Fragment nicht in die Hände der "Pro ES" Fraktion fällt?
Stätter hat geschrieben: 24. November 2023, 15:07 Das Rhodan-Trio arbeitet an der Aufspürung der Spaphu-Komponente, die aktuell vermutlich auf der TEZEMDIA ist, aber auch von der LEUCHTKRAFT gesucht wird. Die TEZEMDIA wurde vom Irreführer beauftragt: Wenn diese Allianz noch besteht, für wen arbeiten dann Soynte Abil, Vetris-Molaud und der Bordrechner DAN?
Ich denke, dass die beiden (Soynte Abil und Vetris Molaud) auf eigene Faust das Fragment bergen wollen um sich mit ES gut zu stellen. DAN spielt da mE eine eher untergeordnete Rolle, der Bordrechner akzeptiert in dem Fall die Anweisungen jener Person, die er zum Kommandaten/zur Kommandantion gewählt hat.

Stätter hat geschrieben: 24. November 2023, 15:07 Wolf-Lundmark-Melotte ist als benannter Fragmentstandort noch gar nicht im Fokus angekommen.

In der Milchstraße muss ein im Amt als LFG-Resident völlig überfordert wirkender Cascard Holonder das ganze Tohuwabohu mit den CdLern regeln. Vertrauen kann er strenggenommen fast Niemandem mehr. Die Lage ist undurchsichtig, die Erfolge gegen die Leuchter sind bescheiden.
Du trägst hier im Brustton der Überzeugung vor, dass Cascard Holonder "völlig überfordert" wirkt.
Er arbeitet - wie wir im letzten Band erfahren haben - mit den dafür zuständigen Behörden bzw. deren Vertretern zusammen um was gegen den CdL zu unternehmen. Er selbst ist aufgrund seines Amtseher nicht so prädestiniert persönlich in die Auseinandersetzungen einzugreifen, er hat wohl genügend andere Agenden, um die er sich kümmern muss. Jemand an seiner Position muss auch delegieren, sonst ist könnte man von einer Fehlbesetzung sprechen. Und er delegiert auch...
Stätter hat geschrieben: 24. November 2023, 15:07 Man weiß auch nicht, ob die sichergestellte ES-Mentalprozessor-Unit das eigentliche und einzige Milchstraßenfragment ist oder lediglich eine Steuerungseinheit der Zusammenfügung. Es gab Andeutungen, dass der Prozessor in Xenia Biefang nicht das eigentliche Fragment sein könnte.
Sehe ich nicht so und solche Andeutungen wären mir nicht aufgefallen. Allerdings war es klar, dass es mehrere Fragmente bedarf um ES wieder zu defragmentieren.
Stätter hat geschrieben: 24. November 2023, 15:07 Wer ist der ebenfalls angedeutete Unsterbliche hinter dem CdL, also der »Clubpräsident« der 5
»Kammerpräsidenten«?
Hat er Bezug zum Irreführer oder nutzt er nur separat eine entstandene Situation?

Wer kommt als «Unsterblicher« in Betracht?

....

Zunächst die beiden Maghane, wobei Molauds Aktivator bei Alaska Saedelaere ist und er bezüglich des Überlebens vorläufig an die LEUCHTKRAFT gebunden bleibt.

Bull? Unwahrscheinlich, er muss serientechnisch am Ende des Tages zu den Guten gehören! Er käme - wenn auch hochunwahrscheinlich - in Betracht, wenn FENERIK schnell wieder eingebunden würde.

Adams??? Das würde bedeuten, dass die Todesquälerei nur Fake gewesen wäre! Pervers!

Tifflor? Würde das Thez-Thema wieder deutlich auf den Plan rufen. Unwahrscheinlich!

Mercant? Er hätte die Fähigkeiten der geheimdienstlichen Organisation des CdL, wäre dann als in die SI Aufgegangener irgendwie aus der ES-Integration entkommen.

Alle anderen Unsterblichen kommen quasi nicht in Betracht.

Bei Molaud könnte der vom CdL angestrebte Zugriff auf die Unsterblichkeitsgeheimnisse von ES ein Hinweis sein, der etwas rassistische Denkansatz des CdL hin zu einer Vorherrschaft der Post-Lemurer war Molaud immer inne, zudem war er ein Gegner der Blues.

Molaud hätte hohe Organisationsfähigkeit von Untergrundorganisationen und Geheimdiensten, vielleicht auch weiterhin Zugriff auf technisch-wissenschaftliche Kapazitäten der Tefroder und der von ihm mitfavorisierten Akonen.

Molaud käme bei näherer Betrachtung gut in Betracht, wer weiß, was er seit dem Chaotarchenzyklus so Alles getrieben hat.
Soynte Abil könnte ihn als Kumpeline vorerst
unterstützen.
Dann wäre im Ergebnis die Doppelspirale als Symbol der Meister der Insel in einem ersten Schritt erfüllt. Die weitere Planung des sog. »Rats der Sechs«, dem Soynte angehörte, sah ja die Machtzusammenfassung der Milchstraße und Andromedas nur als Beginn der lemurischen Vorherrschaft in der ganzen lokalen Gruppe vor. Da würde ES bloß stören.

Angenommen Molaud ist der Kopf, der Clubpräsident hinter dem CdL, Vieles spricht dafür, wie ist dann seine Relation zum Irreführer? Mit LEUCHTKRAFT und TEZEMDIA stünden sie nicht auf der selben Seite.

Allerdings kann man auch nicht ausschließen, dass Irreführer und CdL unabhängig voneinander agieren.
Momentan - und auch im vorliegenden Roman - wirkt der CdL eher wie eine milchstraßenlokale radikale, zweifelhaft politisch hinterlegte Organisation und nicht wie in einen multigalaktischen Großplan einer höheren Macht eingebunden.

Nichts ist ausgeschlossen und ich persönlich halte den Irreführer nicht für die oberste Instanz der Fragmentpläne.

Möglicherweise rühren ganz unterschiedliche Köche den Brei und irgendeiner Hintergrundmacht kommt das zupass!

Wenn man mal die verbrecherischen Aktivitäten des CdL außen vor lässt, klingen die politischen Begründungen der Clubberer nicht wirklich unplausibel.
Mercant ist schon vor etlichen Jahrzehnten Realzeit den Serientod gestorben und wurde nur in Rückblenden "wiederbelebt".
Tiff hat als Atope keinen Zugriff mehr auf das "Perryversum". Das wurde mE schon sehr klar ausgesagt.

VM hat mE nicht die Zeit, sich derart instensiv um die Gründung des CdL zu kümmern. Es wäre mE auch eher untypisch für ihn sich so sehr auf terranische Verbündete zu verlassen.

Und sowohl beide (Vetris Molaud und auch Soynte Abil) wissen, dass über kurz oder lang - sollte ES "ausfallen" wieder eine andere SI um die Lokale Gruppe kümmern würde. Dann hätten sie es mit einer anderen SI zu tun...

Es gibt da beispielsweise auch noch Levian Paronn als ZA Träger, über den wir schon ewig (wie es sich für einen ZA Träger gehört ;) ) nichts mehr gelesen/gehört haben.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Stätter »

Richard hat geschrieben: 24. November 2023, 16:35 • Und woher nimmst du Deine Vermutung, dass die "Goldis" bzw. das mit dieser Flotte transportierte Fragment nicht in die Hände der
"Pro ES" Fraktion fällt?

• Du trägst hier im Brustton der Überzeugung vor, dass Cascard Holonder "völlig überfordert" wirkt.

• Es gibt da beispielsweise auch noch Levian Paronn als ZA Träger, über den wir schon ewig (wie es sich für einen ZA Träger gehört ;) ) nichts mehr gelesen/gehört haben.
• Atlan spekuliert selbst auf dem Rückflug mit den Blaugoldis über eine mögliche Gefahr für die Milchstraße (Nr. 3240).
Die Mrynjade Trochod wirkt nicht vertrauenswürdig.

• Cascard Hollonder hadert in verschiedenen Romanen immer wieder tiefgreifend mit seinem Job als LFG-Resident. Vielleicht ist »überfordert« das falsche Wort, nach Außen nicht, aber glücklich mit seinen Aufgaben ist Holonder nicht, sie sind im Grunde nicht sein Ding. Eine »innere Überforderung«.

• Levian Paronn kam nach meiner Erinnerung in der Hauptserie nicht vor. Das wäre arg an den Haaren herbeigezogen.
Zuletzt geändert von Stätter am 24. November 2023, 17:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von Atistippos »

STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 15:11
Das dürfte falsch sein. (...)
Dass du mir grundsätzlich immer widersprechen musst. Das bringt doch nichts.
Auf einen Punkt hat Richard doch ganz weit oben schon hingewiesen: Schon zu Zeiten MATERIAS waren diese Kugeln selten.
Ansonsten habe ich doch nicht davon gesprochen, dass es um eine funktionsfähige Galeere gehen soll. Die Haltbarkeit einer gesunkenen, womöglich auch noch mit Sedimenten bedeckten Galeere dürfte hoch sein.
Es ist aber nicht wahrscheinlich, dass es allzu viele davon gibt, resp., ma diese findet. Nämliches für diese Riesenkugeln gelten. ;)
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Re: Spoiler 3249: Der Tod ist nicht das Ende, von Hubert Haensel

Beitrag von STDu1711 »

Atistippos hat geschrieben: 24. November 2023, 17:24
STDu1711 hat geschrieben: 24. November 2023, 15:11
Das dürfte falsch sein. (...)
Dass du mir grundsätzlich immer widersprechen musst. Das bringt doch nichts.
Auf einen Punkt hat Richard doch ganz weit oben schon hingewiesen: Schon zu Zeiten MATERIAS waren diese Kugeln selten.
Ansonsten habe ich doch nicht davon gesprochen, dass es um eine funktionsfähige Galeere gehen soll. Die Haltbarkeit einer gesunkenen, womöglich auch noch mit Sedimenten bedeckten Galeere dürfte hoch sein.
Es ist aber nicht wahrscheinlich, dass es allzu viele davon gibt, resp., ma diese findet. Nämliches für diese Riesenkugeln gelten. ;)
Ohne Wartung dürfte ein karthagisches Schiff schon nach einem oder zwei Jahren sinken. Außer es war ein Kriegsschiff. Die waren schon beim Stapellauf nicht seetüchtig.

Wie viele Schiffe aus dieser Zeit heute in Museen stehen, weiß ich nicht. Ich habe mir bisher zwei karthagische Schiffe angeschaut und drei oder vier römische.
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