Spoiler 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Fallada
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Spoiler 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Fallada »

Meine Spoilerrezi wird heute abend online gehen.
Zuletzt geändert von Richard am 18. Januar 2024, 18:53, insgesamt 1-mal geändert.
Auch 2024 geht der Irrsinn weiter: wie jedes Jahr ein GDL-Streik da man ja partout Tarifverträge nur für 12 Monate abschließen will :fg:

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Heu
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Heu »

Ein rundum gelungener Roman und ein Fest für alle die (hyper)physikalisches Geschwurbel mögen. Ich leider nicht.

Das Heft lässt sich dennoch gut lesen und bietet solide Unterhaltung mit einigen Überraschungen am Ende.

Die Handlung nimmt Fahrt auf und der kosmologische Überbau der Serie wird um eine Komponente erweitert.

Was will man mehr.
Arisier
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Arisier »

Auch Leo in The Sky With Diamonds? Ich bin gespannt.
Worte sind ein Virus aus dem Weltall (WSB)
Gucky_Fan
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Gucky_Fan »

Ansprechender Roman. Sein bester in diesem Zyklus wie ich finde
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Stätter
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Stätter »

Nichts fasst das Ganze besser zusammen als
das Statement Penteschtes, der Varsaisch-Tochter und Kammerherrin Mu Sargais im anderen Universum (Seite 56):
»Wo die Zeit zerrüttet wird, da geht auch die Kausalität zugrunde.
Ohne Kausalität wird alles grundlos, und ohne Verankerung in der Kausalität tut sich das Nichts auf, die Leere.«


Das kann man sowohl inhaltlich für den Roman-Plot gelten lassen, als auch für das gesamte expokratische Zyklus-Setting.

Offenbar wird die Katachrone Zone als Geburtsstätte des Mu-Spezis Zou Skost gehandelt. Dieser ist als Chaotarch mutmaßlich nicht auf dem bekannten Weg Negative SI - Materiesenke entstanden, sondern direkt aus der Katachronie geboren.

Wer den biuniversalen katachronen Plot um die »Spezial-Sorgorin« Varsaisch und ihre Tochter Penteschte, die zur Kammerherrin Mu Sargais im Anderversum wird, wirklich ganz versteht, sollte zur Belohnung unmittelbar in die höchste Hierarchiestufe des Forums avancieren dürfen. :D Alternative Aufstiegswege sollten da ebenso offenstehen wie für Chaotarchen! :D :devil:

Mal sehen wie ab nächste Woche der in der Kammer Mu Sargais eigentlich erwartete »Kosmische Ordnungsfaktor« Atlan auch noch in das abgedrehte Setting gemixt wird! :D
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Fallada
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Fallada »

Guten Abend,

meine Rezi ist gerade online gegangen. Man findet sie bei Interesse hier:

https://igadka.wordpress.com/2024/01/18 ... leo-lukas/

Ich gebe dem Roman folgende Bewertung: 2-2-2 :) :) :)
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STDu1711
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

2-2-2.

Obwohl Bergexpeditionen normalerweise nicht mein Ding sind, hat mir das Heft gefallen. Es wurde bestätigt, was man sich ohnehin schon seit langem denken konnte, nämlich dass es nicht nur einen Weg der Evolution gibt, die zu einem Kosmokraten oder Chaotarchen führen. Dass die Realität in Abweichung vom Standard-Zwiebelschalenmodell der Evolution auf Ebene von SIs mehr Ausnahmen als Fälle der Standardevolution (= Vergeistigung eines Volkes) zu kennen scheint, war implizit ja schon immer in der Serie enthalten. Nun haben wir die Bestätigung, dass es auch auf Ebene der Hohen Mächte genauso ist.

Expokraten und Autoren schlagen, damit noch ein paar Pflöcke ein und entschärfen die Starrheit des Mahrschen oder Voltzschen Models.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Praetoria »

Im Beitrag, sorry im Werbebeitrag zu Band 3257 am 16.01.24 erwähnt KNF, dass die Terraner „ in Kontakt kommen mit einem kosmischen Geheimnis, und sie sind am Ende um einige Erkenntnisse reicher“.
Im Logbuch vom 17.01.24 wird zum gleichen Roman erwähnt, dass „ Perry Rhodan und seine Begleiter mehr über die kosmischen Hintergründe der ES-Fragmente erfahren. Es gibt Zusammenhänge, die den Terraner und seine Begleiter überraschen …“
>> Wenn ich nun dazu den Spoiler von Fallada heranziehe, erscheint dieses kosmisches etc, etc, Folgendes zu sein:
- Man hat ATLAN erwartet >> Warum denn ??
(PS: Seine Funktion als „erforderliche Ordnungsmacht“ ist weiterhin ein offener Punkt der Expokratie, der wie oftmals kaum gelöst werden wird, man kennt das ja von alten Herren )

- Die Erkenntnis, das EVENTUELL in dieser Sonderzone ein best. Chaortarch entstanden ist, ist ein kosmisches Geheimnis, vor Allem, wenn es im Konjunktiv dargestellt wird !!

- Und was hat das Ganze mit den ES-Fragmenten zu tun ??
Ergo, wie seit Jahren:
Man bewegt einem Autor dazu sich über 60 Seiten Text auszudenken, damit man darin einige Informationen für die Leser vermittelt, in der Art, hier hast Du wieder einige Brocken an evtl. relevanten Informationen für die nächsten Wochen BIS zur evtl., vielleicht kommenden Aufklärung ALLER offenen Themen ( bis Band 3299 ??? )
Bringt Einem der Roman in der Fortführung des Zyklus weiter ???
Weise ist, wer erkennt, dass die Vergangenheit die Zukunft bestimmt und das ein Feuer niemals erlischt
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Fallada
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Fallada »

"Man hat Atlan erwartet"...

Der hat im Gegensatz zu Perry bereits mit Madame Sargai getanzt :knuddel:
und hat eine intakte Ritteraura :st: Außerdem ist der Arkonide grundsätzlich viel cooler als Rhodan :o :D
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Stätter
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Stätter »

Praetoria hat geschrieben: 19. Januar 2024, 01:24 Bringt Einem der Roman in der Fortführung des Zyklus weiter ???
Ich spekuliere mal etwas:
Dass die Kosmokratin Mu Sargai und der FENERIK-Chaotarch Zou Skost eine Spezialrelation haben, wurde bereits zum Ende des Chaotarchen-Zyklus angedeutet und eine künftige diesbezügliche Entwicklung vom Chaoporter-BackUp-Chaotarchen Fenetay Rik prognostiziert.

Die Hohe Macht Mu Sargai tauchte erstmalig im Mythos-Zyklus auf, wurde dort im Lukas-Roman 3098 »Letzte Rast bei Mu Sargai« namentlich zu derjenigen Kosmokratin spezifiziert, die Atlan »hinter den Materiequellen« betreut hatte (William Voltz PR Nr. 982: »Der Auserwählte«).

Mu Sargai informierte Atlan in Nr. 3098 darüber, dass sein Zellaktivator und die Ritteraura dabei seien, zu »etwas Neuem« zu verschmelzen und er sich zu einem »Singulären Ordnungsfaktor« entwickeln würde und ein solcher auch »bald gebraucht werde«. Zudem werde Jemand versuchen, die Atlansche »Aura eines Ritters der Tiefe« abzuschälen.

Ich zitiere die PERRYPEDIA:
»Der Alt-Chaotarch Fenetay Rik gab im Jahre 2072 NGZ, in Bezug auf die Rettung Atlans auf FENERIK, zu Protokoll, dass der Arkonide von Mu Sargai noch gebraucht werden würde. Denn die Kosmokratin und der Chaotarch Zou Skost teilten eine Art gemeinsamen Ursprungs und beiden stünde noch ein »höchst eigentümlicher gemeinsamer Weg« bevor (PR 3199).«

Dazu kommt noch die Geschichte mit den »Hieroglyphen« Atlans und Perry Rhodans, letztere »korrumpiert und verändert«:
Das ging los in den Jenzeitigen Landen (M. M. Thurner PR Nr. 2866 »Die Finale Stadt - Turm«) mit den diesbezüglichen Infos Julian Tifflors an den Arkoniden und setzte sich in PR Nr. 3196
M. M. Thurner »Flucht der Kosmokratin« mit entsprechender Ansage Mu Sargais an Perry Rhodan fort.
Die Hieroglyphen trügen eine »omniversale Botschaft«: Mu Sargai vermutete, dass es etliche Kosmokraten und etliche Chaotarchen bräuchte, um die hieroglyphische Botschaft in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen.

Im nämlichen Roman erhielt Rhodan von der Kosmokratin die Info über die gescheiterte ES-Fragmentierung und die sog. Obsidiandatei mit Standortdaten wurde übergeben.
Mu Sargai war also von Anfang an in die ES-Fragmentierungsabläufe eingebunden, wenn diese auch »mit den Kosmokraten unabgestimmt« war und »irregeführt« wurde.

Ich vermute mal, dass am Ende des Zyklus eine Verschmelzung Mu Sargais mit Zou Skost oder eine »positive Finalisierung« des Chaotarchen steht. ES könnte dabei eine Kitt- oder Katalyse-Rolle spielen oder zugewiesen bekommen.

Ob im laufenden Zyklus auch noch die große Sargai-Gegnerin, die Kandidatin Phaatom, eine Rolle spielen wird, ist eher zweifelhaft, es sei denn, die scheidenden Expotarchen planten das ganz große »Schlussreinemachen«.

Ein neuer Aspekt wird im Glossar erwähnt:
Dort spricht man von» chaotarchischen und kosmokratischen Zonen« FENERIKs. Der Chaoporter wurde ja schlussendlich »neutralisiert«. Die Weiterexistenz dezidiert invers ausgerichteter Zonen in FENERIK war bisher noch nicht Kenntnisstand der Dinge.

Also insgesamt hängt das Alles irgendwo und irgendwie zusammen.
Mal sehen wie Atlans Zeitsalto im kommenden Heft den »singulären kosmischen Ordnungsfaktor« einbindet!?!
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STDu1711
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

Praetoria hat geschrieben: 19. Januar 2024, 01:24
>> Wenn ich nun dazu den Spoiler von Fallada heranziehe,
Du solltest dazu das Heft heranziehen und nicht den Spoiler. Dieses gelesen zu haben ist durchaus hilfreich bei der Bewertung des Inhalts.

Im übrigen ist das letzte Logbuch auf der Homepage vom 10.1. Ein Logbuch vom 17.1. gibt es gar nicht. Möglicherweise beziehst Du Dich auf das Logbuch vom 8.1., aber das weißt wahrscheinlich nur du selbst.

Aber um dir die Mühe zu ersparen das Heft zu lesen und zu verstehen:
- Perry erhält Informationen (Koordinaten), wo sich das Schiff mit dem geborgenen ES-Fragment befindet.
- Perry erfährt, dass Chaotarchen nicht zwangsläufig aus Materiesenken entstehen müssen. Die zwangsläufige Evolutionslaufbahn im ursprünglichen Zwiebelschalenmodell wird also (endlich) ad Acta gelegt.

Letzteres ist meiner Meinung nach das wichtigste Update der Perry-Rhodan-Kosmologie seit mehr als sechs Jahren.
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Richard
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Richard »

Fallada hat geschrieben: 19. Januar 2024, 07:41 "Man hat Atlan erwartet"...

Der hat im Gegensatz zu Perry bereits mit Madame Sargai getanzt :knuddel:
und hat eine intakte Ritteraura :st: Außerdem ist der Arkonide grundsätzlich viel cooler als Rhodan :o :D
Im Gegensatz zu Atlan hatte Perry schon mal Mu Sargai in sich ( ;) ). Sprich eine gewisse Intimität zwischen Perry Und Mu Sargai gabs auch schon.
Btw: Zumindest in der EA hat Perry auch schon deutlich mehr Kinder als Atlan.
DerBert
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von DerBert »

Was habe ich da gekauft?
Mal wie vor allem plumpe Blödeleien die mich schon in meiner Jugend, in der ich die Albernheiten von Ewers und Ernsting durchaus zu goutieren wusste, das Heft kopfschüttelnd und ratlos hätten weglegen lassen. Dazwischen schlecht (wenn auch nicht ganz so schlecht wie meist) eingefügte Datenblöcke. Insofern also die übliche Lukasiade. Auf den letzten ca. drei Seiten dann ein paar Sätze zu großen kosmischen Zusammenhängen (bei denen ich Perrys Ausführungen zur Sorgorin und ihrem Töchterchen nicht ganz folgen mag). In der Summe ein eher zu schlechtes Heft für mein zu gutes Geld. Nachdem das Jahr für mich nun also mit einem mäßigen Corvus und zwei veritablen aber erwartbaren Ausfällen begonnen hat, hoffe ich mal, dass Uwe Anton den Monat retten wird.

Grüßle, DerBert
uhumatrix
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von uhumatrix »

Wenn ich die letzten drei Hefte mal kurz zusammenfasse in einer kleinen Abwandlung von William Shakespeare: Viel Lärm um fast Nichts.
Hope is the last one to die.
patulli
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von patulli »

Richard hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:58 Btw: Zumindest in der EA hat Perry auch schon deutlich mehr Kinder als Atlan.
Ja, die bekannten :unschuldig:
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Askosan
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Askosan »

STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:34 Perry erfährt, dass Chaotarchen nicht zwangsläufig aus Materiesenken entstehen müssen. Die zwangsläufige Evolutionslaufbahn im ursprünglichen Zwiebelschalenmodell wird also (endlich) ad Acta gelegt.
Das wurde schon im "Terranova-Zyklus" ad Acta gelegt. Dort wurde bestätigt, dass V'Aupertir zu einem Chaotarchen geworden war. Im "Chronofossilien-Zyklus" war es noch unklar, ob V'Aupertir ein Chaotarch oder eine negative Superintelligenz ist. Aber im Band 2351 wurde das nachträglich geklärt:

"Um eine Reparatur des Moralischen Kodes zu verhindern und eine Ausweitung der Wirkung der Negasphäre zu erzielen, baute V'Aupertir als Herr der Elemente den Dekalog der Elemente auf und wurde zu einer Macht des Chaos , einem Chaotarchen."

Also kann man festhalten, dass "Zonen des Chaos" wie Negasphären und Katachrone Zonen negativen Superintelligenzen als evolutionäres Sprungbrett dienen können.
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Fallada
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Fallada »

Richard hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:58
Fallada hat geschrieben: 19. Januar 2024, 07:41 "Man hat Atlan erwartet"...

(...) Außerdem ist der Arkonide grundsätzlich viel cooler als Rhodan :o :D
Btw: Zumindest in der EA hat Perry auch schon deutlich mehr Kinder als Atlan.
Letzteres bezweifle ich da Atlan älter ist (trotz der langen Schlafphasen) als Perry. Rhodan hat wohl definitiv mehr eheliche Kinder :o.
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Atistippos
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Atistippos »

STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:34 (...)Die zwangsläufige Evolutionslaufbahn im ursprünglichen Zwiebelschalenmodell wird also (endlich) ad Acta gelegt.
(Hervorhebung von mir.)

Mal wieder schlecht gelaunt und im morgendlichen Quengelmodus ums auf Touren zu kommen? :D

Nicht mein Problem aber(Lato-Modus) wärest du so nett und würdest Begriffe korrekt kontextualisieren (herrliches Wort).
Zwangsläufig gibt es bei Evolution schon einmal gleich gar nicht.
Ansonsten, ich habe schon einmal versucht, dir das zu erklären, hat die Entstehung der "hohen Mächte" in der Serie mit Evolution nicht szu tun.

Hier noch einmal die Kurzfassung
Evolution, natürliche Zuchtwahl., so Darwin: es gibt bei jeder neuen Generation Variationen in den Genen; und es gibt ständig Änderungen in der Umwelt. Da kann es dann mal passieren, dass die veränderten Gene mit den veränderten Umwelten besser klar kommen, was dann zu einer besseren Reproduktionsrate führt.

Dass das unter Umständen sehr viel schneller passiert, als Darwin dacht und dass es wesentlich komplizierter ist, weil betimmte vorhandene Programme nur unter bestimmten Bedingungen starten, das haben wir in den letzten Dekaden gelernt.

Die Entstehung einer "hohen macht hat mit Evolution aber nichts zu tun.

Hier geht es um Entwicklung, also um kurz- oder langfristige Veränderungsprozesse, die durchaus auch einer Selbststeuerung unterliegen können. Bei uns Menschen zum Beispiel.

Und nein, das Zwiebelschalenmodell ist nicht ad acta gelegt, es ist um eine Variante erweitert worden. Mehr nicht.
Letzteres ist meiner Meinung nach das wichtigste Update der Perry-Rhodan-Kosmologie seit mehr als sechs Jahren.
Und so überflüssig, wie ein Kropf.





War da noch was?

Ach ja, der Roman.
Also ich habe mich köstlich amüsiert.

Eine wilde Gruppenreisegeschichte, diesmal ins Gebirge. Warum nicht.
Ich frage mich da allerdings sehr interessiert, was die Verantwortlichen da so für Reiseerfahrungen gemacht haben.
Überraschende Wendungen und zum Ende hin kryptische Informationen über Zeit und Kausalität. Das hatte was.

Aber mal eine Frage: Wieviel hat Zeit eigentlich mit Kausalität zu tun? Oder verwechselt da jemand Entropie mit Zeit?
Unwichtig. Wer interessiert sich ine einer Science Fiction Serie schon für Science?

Ich war nach dieser Thez-Katastrophe nicht der Meinung, dass das nicht zu toppen sein würde,. Das Gegenteil war der Fall; denn das hatte mich die Erfahrung gelehrt, dass Menschen dann, wen sie gescheitert sind, erst einmal mehr vom selben Schlechten produzieren, bis es dann endgültig schief geht oder sie ausgetauscht werden. Oft hängt beides miteinander zusammen.
Wie aber schon bei Thez, habe ich wieder den Eindruck, dass die Verantwortlichen gar nicht überblicken, was sie da machen.
Das verspricht noch ein spannender Zyklus zu werden.

Ich gebe ja keine Noten, wenn ich es täte, bekäme Leo wohl eine drei plus, weil es gute Stellen gibt, die Datenblätter aber besser hätten eingepasst werden können.
Story und Zyklus? Mangelhaft.
PS
Fallada schrieb am Ende seiner Spoilers, dass bei ihm Retro-Gefühle aufkämmen. Das kann ich verstehen, und vielleicht könnte ich das sogar goutieren, wenn der Verdacht nicht so groß wäre, dass das sehr bewusst gemacht wird, um die Geschichte eben nicht zu entwickeln, sondern um an eine ganz bestimmte Lesergruppe zu appellieren.
Keine Ahnung, ob das stimmt. Ich zumindest hatte meinen Spaß. ;)
STDu1711
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

Askosan hat geschrieben: 19. Januar 2024, 10:41
STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:34 Perry erfährt, dass Chaotarchen nicht zwangsläufig aus Materiesenken entstehen müssen. Die zwangsläufige Evolutionslaufbahn im ursprünglichen Zwiebelschalenmodell wird also (endlich) ad Acta gelegt.
Das wurde schon im "Terranova-Zyklus" ad Acta gelegt. Dort wurde bestätigt, dass V'Aupertir zu einem Chaotarchen geworden war. Im "Chronofossilien-Zyklus" war es noch unklar, ob V'Aupertir ein Chaotarch oder eine negative Superintelligenz ist. Aber im Band 2351 wurde das nachträglich geklärt:

"Um eine Reparatur des Moralischen Kodes zu verhindern und eine Ausweitung der Wirkung der Negasphäre zu erzielen, baute V'Aupertir als Herr der Elemente den Dekalog der Elemente auf und wurde zu einer Macht des Chaos , einem Chaotarchen."

Also kann man festhalten, dass "Zonen des Chaos" wie Negasphären und Katachrone Zonen negativen Superintelligenzen als evolutionäres Sprungbrett dienen können.
In der Perrypedia ist das nicht so dargestellt. Da ist er eher Chaotarch h.c. Da wird die von dir zitierte Textstelle (S. 49 vermute ich) anders interpretiert, nämlich das er nach dem Aufbau des Dekalogs den Status eines Chaotarchen erhielt.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

Atistippos hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:15
STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 08:34 (...)Die zwangsläufige Evolutionslaufbahn im ursprünglichen Zwiebelschalenmodell wird also (endlich) ad Acta gelegt.
(Hervorhebung von mir.)



Zwangsläufig gibt es bei Evolution schon einmal gleich gar nicht.
Ansonsten, ich habe schon einmal versucht, dir das zu erklären, hat die Entstehung der "hohen Mächte" in der Serie mit Evolution nicht szu tun.


Letzteres ist meiner Meinung nach das wichtigste Update der Perry-Rhodan-Kosmologie seit mehr als sechs Jahren.
Und so überflüssig, wie ein Kropf.

Das das Wort Evolution nicht passt, stimmt. Also dann Entwicklung.

Diese Entwicklung war im Zwiebelschalenmodell aber als zwangsläufig angelegt, inklusive der Zerstörung ganzer Möchtigkeitsballungen beim Schritt von der SI zur Materiequelle. Mit anderen Worten: jeder Kosmokrat hatte in Laufe seiner Entwicklung einen veritablen Genozid begangen.

So ein Szenario mag in den 70ern, als das ursprüngliche Modell festgeklopft wurde, noch nicht gestört haben. *) Aus heutiger Sicht ist das aber schon ein Problem für eine im Kern positive Utopie. Das man dazu nun Alternativen öffnet ist also keinesfalls überflüssig, sondern überfällig.

*) Das ist eine der zwei Sachen, die mich an der Volz-Ära gestört hat. Die andere war die Eliminierung von Verbrechen in der LFT durch Persönlichkeitsveränderung nach Heft 1000. In beiden Fällen hat man etwas nicht bis zum Ende durchdacht und die negativen Aspekte des literarischen Konstrukts oder Effekts nicht erkannt.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Askosan »

STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:21 nämlich das er nach dem Aufbau des Dekalogs den Status eines Chaotarchen erhielt.
Falls V'Aupertir nur den Status eines Chaotarchen hatte, also gar kein echter Chaotarch war, weil er nicht aus einer Materiesenke hervorgegangen war, dann dürfte auch Zou Skost kein echter Chaotarch sein, da er ebenfalls nicht aus einer Materiesenke hervorgegangen ist.

Zou Skost wird aber als echter Chaotarch gehandelt, zumindest kann ich mich nicht daran erinnern, dass er nur den Status eines Chaotarchen hat. Wenn aber die "Materiesenke-Genese" nicht das ausschlaggebende Qualitätsmerkmal eines Chaotarchen ist, sondern auch eine katachrone Genese ausreicht, dann könne auch eine Genese innerhalb einer Negasphäre eine echten Chaotarchen hervorbringen. Eine Differenzierung nach Status ergibt für mich keinen großen Sinn.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

Askosan hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:53
STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:21 nämlich das er nach dem Aufbau des Dekalogs den Status eines Chaotarchen erhielt.
Falls V'Aupertir nur den Status eines Chaotarchen hatte, also gar kein echter Chaotarch war, weil er nicht aus einer Materiesenke hervorgegangen war, dann dürfte auch Zou Skost kein echter Chaotarch sein, da er ebenfalls nicht aus einer Materiesenke hervorgegangen ist.

… Eine Differenzierung nach Status ergibt für mich keinen großen Sinn.
Aber genau das ist doch der Punkt. Genau das ist in diesem Heft von kosmokratischer Seite bestätigt worden. Eine Ausnahme (V‘Aupertir) ist genau das: eine Ausnahme. Mit der zweiten „Ausnahme“ wird die Ausnahme zur Regel.

Auf SI-Ebene war das schon klar: Es gab haufenweise SIs, die nicht durch Vergeistigung von Völkern, wie es das Zwiebelschalenmodell sagte, hervorgingen. Jetzt wissen wir: Es gilt auch für Chsorarchen - und damit vermutlich auch für Kosmokraten.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Askosan »

STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:59 Eine Ausnahme (V‘Aupertir) ist genau das: eine Ausnahme. Mit der zweiten „Ausnahme“ wird die Ausnahme zur Regel.
Also war deines Erachtens nach V‘Aupertir ein echter Chaotarch und nicht nur dem Status nach.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von STDu1711 »

Askosan hat geschrieben: 19. Januar 2024, 12:20
STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 11:59 Eine Ausnahme (V‘Aupertir) ist genau das: eine Ausnahme. Mit der zweiten „Ausnahme“ wird die Ausnahme zur Regel.
Also war deines Erachtens nach V‘Aupertir ein echter Chaotarch und nicht nur dem Status nach.
Bisher unsicher. Jetzt, nach dem aktuellen Heft, würde ich eher sagen: ja.
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Re: Spoiler Nr. 3257 "Welt der goldenen Wolken" von Leo Lukas

Beitrag von Askosan »

STDu1711 hat geschrieben: 19. Januar 2024, 12:25 Bisher unsicher. Jetzt, nach dem aktuellen Heft, würde ich eher sagen: ja.
Würde ich grundsätzlich zustimmen, da es in der gesamten EA die Formulierung "Status eines Chaotarchen" gar nicht gibt.

Trotzdem ergeben sich schwerwiegende Fragen, insbesondere hinsichtlich des geistigen Potentials eines Chaotarchen. Bei der "Materiesenke-Genese" erhöht sich das geistige Potential der Entität in einem gigantischen Ausmass und zwar durch die Assimilierung von unzähligen ÜBSEF-Konstanten der entsprechenden MB. Ohne Materiesenke-Genese fehlen diese ÜBSEF-Konstanten.

Man könnte nun einwenden, dass eine hohe Qualität eine fehlende Quantität ausgleichen könnte. Eine solche Argumentation sehe ich aber skeptisch.
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