Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Stätter
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Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Zusammenfassung:

Wie geht es aus?

Kmossen verläßt am 22. Oktober 2097 NGZ, also 17 Tage nach dem Komplex-Mord an der Priorrätin Adhoree tan Thanor, mit seiner WERKSTATT das Khanonsystem.
Sein Plan des Zugriffs auf die politische Führungsebene der Akonen und auf den USO-Chef Monkey ist gescheitert.
Der Irreführer betrachtet das aber positiv als »Vorwärtsscheitern« mit Lerneffekt: Menschen sind gefährlicher als ihm bisher Bekanntes.
Kmossens starkes Interesse an Monkey bleibt: Er könnte irgendwann in der Zukunft ein wertvolles »Eigentum« sein.
Die RT ist zu diesem Zeitpunkt schon längst auf dem Weg nach Spaphu: Wie wir aus den Romanen PR 3250/51 wissen, wird die WERKSTATT sie flott überholen und die Galaktiker hinter dem Hypergespinst am Bauplatz FENERIKs erwarten.

Ram Wood & Settoia Taurim:

Wood provoziert Kmossen verbal als »kleinen Intriganten«, glaubt angeblich nicht an die Echtheit des nach wie vor in Fesselfeldern hängenden Monkey und darf mit Erlaubnis des Heddu die Wunde über dem Bett des im Vorroman entrissenen und an Maccao aka ont Viu übergebenen Zellaktivators testen, wobei er darin unbemerkt einen winzigen Ortungssender versenkt. Zudem darf er mit gönnerhafter Zustimmung des Irreführers seinen »Besitz«, den Kleinroboter Kolossos behalten.

Zwischenzeitlich kommt - als »Leiche« abgelegt in einem Transmitterraum der akonischen Forschungsstation Omex-7 - die von Wood in PR 3261 »fakeerschossene« akonische Mitstreiterin Settoia Taurim (Totmannsimulation des Schutzanzuges!) ziemlich einsam wieder zu sich.

Nur ont Viu und einige Kristallhaut (Kommandomembran)-Zwangslakaien Kmossens sind in der Nähe.
Man befürchtet einen Zugriff des akonischen Energiekommandos auf die bei der neuen Priorrätin Nemena tan Thanor in Verdacht geratene Forschungsstation.
Die zusammen mit Wood und Monkey abgängige Settoia ist ja deren Vertraute und Leibwächterin.
Der Gestaltwandler gibt sich gegenüber der Einblick fordernden akonischen Sicherheitsrätin Arna ter Lharun als supermutantischer (tefrodischer?) Terrorist aus, der die Komplettkontrolle über Omex-7 übernommen habe und erzwingt mit ultimativer Todesdrohung für die Besatzung ein 4-Tage Stillhalteabkommen der Sicherheitskräfte.

Dann verschwindet ont Viu erstmal vom Schauplatz, die vermeintliche »Settoia-Leiche« wird vom Vrochonen (*siehe unter »Kmossen«) Drochinur in der Stationsperipherie abgelegt. Settoia geht auf Erkundung.

Währenddessen wird Ram Wood vom Vrochonen Zaguna zu einem akonischen Transmitter verbracht, der die Beiden zu einem Hangar der WERKSTATT im Kern Hunjoms mit einem dort befindlichen Beiboot abstrahlt.

Wood bekommt einen ultraleichten Spezialanzug, der für die tiefsten Tiefen des Gasriesen Hunjom geeignet ist.
Angeblich wird die WERKSTATT von Oldoronium-Kristallen in die Tiefe gezogen. Wir kennen das 6D-Hypermineral schon aus PR 3259: Nach Narrativ stammt es vom Eisplaneten Oldorons Hort im System von Oldorons Stern, 18.000 LJ vom Khanonsystem entfernt). Der Name des Minerals stammt von der Mehandor-Sippe der Oldoron, die gegen Bezahlung mit diesem Mineral mit ihrer OLDORON XXII den tödlichen »Unfall« der Priorrätin Adhoree verursachten.

Eigentliche Aufgabe Woods scheint die Oldoroniumernte zu sein, das Mineral stammt natürlich von Hunjom und nicht von Oldorons Hort.

Wood und Zaguna schleusen sich in den Ultra-HighTech-Schutzanzügen aus der WERKSTATT aus. Hinein in die infernalischen Tiefen Hunjoms nahe am Kern.
Die Anzüge sind wahre Wunderwerke. Man bewegt sich in Flüssigkeiten unter unglaublichem Druck und in abenteuerlichen Temperaturen. Die WERKSTATT ist teilweise in den festen Hunjom-Kern eingedrungen. »Weißes körniges Oldoronium« umgibt es, das bei Berührung opalisiert und blaugrün mit braunen und roten Einsprengeln imponiert. Gleichzeitig löst es die taktile Wahrnehmung eines »kalten Brennens« aus.
Zaguna und Wood ernten das 6D-Mineral, der USO-Spezialist wird offenbar durch die dakkarähnliche Strahlung des Minerals psychogen massiv beeinflusst und immer müder. Mit letzter Kraft gelingt die Rückkehr in die WERKSTATT. Offenbar sind bei ähnlichen Einsätzen schon Vrochonen gestorben.

Das weiße Mineral ist »nur« Proto-Oldoronium, das erst durch »Vitalenergieentzug« beim »wollenden Sammler« unter den Bedingungen des Hunjom-Inneren zum vollwertigen 6D-Mineral transformiert wird. Robotische Ernte somit unmöglich. Die Kristalle sammeln sich lediglich in der Umgebung des »besonderen Schiffs« namens Werkstatt.
Sie steckt nicht fest, das ist nur eine Mär. Bei weiteren erfolgreichen Ernteinsätzen soll Wood ein Privantum (*siehe unter Kmossen) erhalten.

Der Ernteinsatz ist nicht nur psychisch, sondern auch körperlich massiv zehrend. Der hyperthyreote Ram Wood kommt mit dem Essen gar nicht mehr hinterher.

Die WERKSTATT hat sich weiter in die Oberfläche des Hunjom-Kerns gebohrt.

Beim nächsten Außeneinsatz hängt Wood seinen vrochonischen Aufpasser ab und ortet Monkey, der ebenfalls für die Ernte eingesetzt wird. Der Oxtorner ist halbtot und durch Oldoronium-Kristalle mit der WERKSTATT verwachsen. Zusammen mit dem Monkey-Begleiter Maccao/ont Viu schaffen sie den fast Toten zurück in das Irreführer-Schiff. Mit knapper Not wird der USO-Chef vor dem Tode gerettet.

Vor der medizinischen Untersuchung entfernt Wood Monkeys Ortungs-Chip und schiebt ihn ont Viu in die Kleidung. Dieser führt ja den Monkey-Zellaktivator mit sich.

Später befreit Wood Monkey aus der Medostation, dieser deaktiviert über eine via Optikum manipulierte Recheneinheit der WERKSTATT die Befehlsmembranen der Akonen in Omex-7.

Dann erscheint Kmossen in einem schwarzen Kraftverstärkeranzug persönlich und greift Monkey körperlich an.
Monkey lässt ihn die Oberhand gewinnen.
Und dann redet Kmossen: Er ist weiterhin an Monkey interessiert, hat einen Narren an ihm gefressen. Wood provoziert den Heddu verbal und wird fast erwürgt. Hunjom mit seinen 6D-Kristallen sollte eigentlich eine zentrale Machtbasis des Irreführers in der Milchstraße werden.
Jetzt ist die verdeckte Machtübernahme in der Räterepublik gescheitert.

Monkey provoziert Kmossen mit ES, dieser prahlt mit der teilweise gelungenen Irreführung. Er kenne die SI und wisse eine Menge über sie.

»ES hat im Laufe seiner Existenz immer wieder einmal eine Fluchtburg für den Fall der Fälle konstruiert. Es existieren etliche dieser sogenannten Fragmentrefugien.
Die meisten befinden sich dort, wo es für eine Superintelligenz gewissermaßen fruchtbaren Boden gibt. Manche existieren auch im kosmischen Ödland.
Die Fragmente haben im Lauf der Fragmentierung solche Refugien angesteuert.«

»Und du hast sie auf ihrem Weg in die Irre gelockt?«, hakte Monkey nach.
»So ist es. Ich habe bei der Frage angesetzt, wem oder was die Fragmente folgen, nachdem das komplexe Gesamtbewusstsein aufgelöst worden war. Ich will hier nicht in die Tiefe gehen. Es zählt das Ergebnis. Zumal dieses Ergebnis auch für euch Galaktiker bedeutend ist.«

»Die Wiederherstellung von ES zu verhindern, liegt im Interesse der Galaktiker.«

»Das ist eine interessante Behauptung«, stellte Monkey ungerührt fest. »Doch welche Beweise hast du dafür?«

Kmossens Gesicht verzerrte sich.
»Halt mich nicht für dumm! Ich weiß, dass auch du schon darüber nachgedacht hat, ob die wiederhergestellte Su-perintelligenz wirklich der alten gleicht, so wie ein Klon der Priorrätin ihrer Vorgängerin. Ob sie Schaden genommen oder sich neu orientiert hat. Ob sie sich gegen die Galaktiker wendet. Ich sage dir, genau das wird geschehen! Die Gefahr dafür ist viel zu hoch, um sie zu ignorieren. Deswegen erneuere ich mein Angebot. Ich bin bereit zu helfen, die Milchstraße und ihre kosmische Umgebung von einer unkalkulierbaren, mentalen Übermacht frei zu halten. Einer unberechenbaren Superintelligenz.«


Kmossen deutet eine wichtige Rolle für die USO an (Zweckehe!) und ein ES-Fragment im Orion-Arm der Milchstraße. Räumlich und zeitlich verwischt und für den Irreführer nicht klar ortbar, zudem ein Refugium in Wolf-Lundmark-Melotte.

Kmossen spricht von einer »Welt der Kenotaphe«, also eine Welt leerer Grabmale, wo sich die Gefährlichkeit einer Rekonstitution von ES beweisen ließe.




Zwischenzeitlich lässt sich Settoia von einer spleenigen »Druckerpositronik« namens Posi, die Großartige, zur Tarnung eine Fake-Kommandomembran anfertigen und besorgt sich ein Armband mit offenen Zugangsrechten in der Station.
Durch Monkeys Abschaltbefehl zerfallen die Kommandohäute der akonischen Besatzung
von Omex-7.
Die Vrochonen flüchten via Transmitter zur WERKSTATT.
Die belagernden akonischen Sicherheitskräfte übernehmen die Forschungszentrale.

Settoia startet eine persönliche Rettungsmission in die Hunjom-Atmosphäre.

Akonische Sonden entdecken die WERKSTATT in den Tiefen Hunjoms.

Monkey und Wood fliehen, zuvor kommt es zum Kampf, der Oxtorner verprügelt den Heddu und entreißt ihm einen schwarzen Datenkristall. Kmossen ist kurz bewusstlos.

Dann entreißt man ont Viu den Zellaktivator. Der Gestaltwandler nimmt gerade die Form Monkeys an, um seinen Zellaktivator zu nutzen.

Dann greift Kmossen wieder an und rettet den Gestaltwandler, sein »Eigentum«.
Er erhebt auch weiter Eigentumsanspruch auf Monkey.

Die WERKSTATT flieht aus Hunjom.
Monkey und Wood entgehen einer Falle Kmossens und fliehen nur mit Schutzanzügen in die Hunjom-Atmosphäre.
Dort werden sie von Settoia gerettet.

Ram Wood tritt in den Dienst Nemenas und ist so künftig seinem Schwarm Settoia nahe.

Der entwendete Datenkristall offenbart die fortgeschrittenen Forschungen der Kmossen-Truppe an einem Subdakkarwellengenerator, der als SI-Schreck dienen soll.

Gibt es eine Abwehrwaffe? Kann man ein solches Gerät evtll. später selbst zum Schutz vor bösen SIs bauen.
Evtll. sogar gegen ein bösartig verändertes ES?

Monkey:
Kmossen unterhält sich mit dem nach wie vor im Fesselfeld befindlichen Monkey, dieser testet die verborgenen technologischen Fähigkeiten seiner Kunstaugen (Optikum).

Später wird Monkey von Kmossen in einen fast tödlichen Ernteinsatz von Oldoroniumkristallen in den tiefsten Tiefen Hunjoms geschickt.

Es ist allerdings nur ein gewollt extrem grausamer, doch kontrollierter Test seiner Physis.

Das Optikum ist ein überlegenes Hilfsmittel, es kann z.B. einen Rechner der WERKSTATT anzapfen und manipulieren.

Letztlich geht Monkey schon mit einigen Argumenten Kmossens schwanger. Insbesondere könnte er evtll. Bully aus FENERIK auslösen
(wenn Kmossen denn eine Spur des Chaoporters hätte). :D

Kmossen:
Nach dem Scheitern der larvierten Machtübernahme in der Akonischen Räterepublik steht komplett Monkey im Zentrum des Irreführerinteresses, ihn gilt es künftig als »Eigentum« zu besitzen.

Originäre unterwürfige Begleiter des Letzten der Heddu sind dünne knochige, bis 1,40 m große, in schwarze Schutzanzüge gekleidete Wesen mit onyxfarbenen Augen hinter Helmvisieren und sechsfingrigen Händen: Sie gehören dem Volk der Vrochonen an.

Einer von ihnen trägt den Namen Zaguna und wird von Kmossen als einer seiner »Kadetten« und »sein Besitz« bezeichnet. Ein anderer namentlich erwähnter Vrochone heißt Drochinur.

Jeder Vrochone trägt stolz ein sog. »Privantum«-Abzeichen auf der Brust, das ihn als »Eigentum Kmossens« ausweist. Eigentum zu sein bedeutet für diese Wesen Kmossens Schutz und darüber hinaus »Befreiung von Egoismus«. Der Irreführer wird als uraltes erhabenes und weises Wesen über den »Mindergeistigen« verehrt.

Wie alt ist Kmossen? Wir Leserinnen und Leser wissen, dass er uralt sein muss und aus der Ära der Erbauung FENERIKs stammt.

Der Irreführer hat eine natürliche Hybris, hält sich für eine Art Krone der Schöpfung, weit über den Wesen der Niederungen.

In der Milchstraße ist er schon vor der Havarie FENERIKs (Kasus 443) in Cassiopeia im Jahre 2061 NGZ tätig gewesen.

Er interessiert sich für die Lemurische Allianz, das Solsystem, Akon und die USO. Für Monkey insbesondere! Natürlich ist Kmossen die Hintermacht des CdL.

WERKSTATT:

Das Schiff wird als mächtig, aber nicht allmächtig beschrieben.
»Das Schiff war walzenförmig, knapp dreimal so lang wie breit. Am Bug wie am Heck saßen halbkugelförmige Kuppeln. Aus beiden Kuppeln ragten je vier Antennen, die etwa ein Drittel der Zylinderlänge maßen.«

Aus PR 3251 kennen wir die Maße und die Farbe:
Die WERKSTATT ist eine Walze von
1400 x 500 m. Farbgebung »dunkelmarmoriertes Düstergrau«.

Typisch an Bord scheinen Stabroboter und Vrochonen.
Die Wände wirken wie eingefrorenes Flüssigmetall und erzeugen teils optische Halluzinationen.
Zuletzt geändert von Richard am 21. Februar 2024, 22:30, insgesamt 1-mal geändert.
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Kritikaster
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Bud Spencer und sein dürrer Kumpel Terence Hill prügeln, schießen und bomben sich durch ein mehr als phantasievolles Fantasyland.
Absolut nicht mein Ding.
Wenn ich Alles, was ich in diesem Roman als unlogisch angesehen habe, kommentieren wollte, käme ich wohl kaum mit 63 Seiten aus.
Erinnert mich an einige sehr alte Romane, als so etwas in der Serie schon mal vorkam. Muss ich aber wirklich nicht mehr haben. 8-)
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Ingo
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Ingo »

:unsure: :unsure: :unsure:
Wenn mir schon der Spoiler zu lang und zu langweilig ist um ihn komplett zu lesen, wie wird es dann erst mit dem Roman sein?
:susp: :blink: :susp: :blink:
Wenn die Welt vollkommen wäre
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Richard
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Richard »

Der Roman kann trotz eines langweiligen Spoilers spannend geschrieben sein.
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Stätter
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Ingo hat geschrieben: 22. Februar 2024, 07:11 :unsure: :unsure: :unsure:
Wenn mir schon der Spoiler zu lang und zu langweilig ist um ihn komplett zu lesen, wie wird es dann erst mit dem Roman sein?
:susp: :blink: :susp: :blink:
Man kann den Spoiler auf die Tatsache einkürzen, dass unsere beiden USO-Leute entkommen, der Irreführer erstmal (vermutlich auf Wiedersehen! :D) wieder abfliegt, ein paar Aussagen zu ES getroffen werden,
Monkey seinen Zellaktivator (zurück)erhält und Ram seine Settoia.

Dazu sage ich nur: Oldoronium, Oldoronium und nochmals Oldoronium! :devil:

Und natürlich geht es um den jovial-brutalen wie irgendwie auch offenen Kmossen, der zudem zwischendurch mal verprügelt wird und vielleicht auch deswegen auf Monkey (Oxtorner-Crush! :P) steht, der aber - umgekehrt - auch von ihm etwas »angefixt« wird!

Ein wildes Hin und Her in Omex-7, in der WERKSTATT und am festen Kern des Gasriesen Hunjom, Letzteres in irgendgearteter Realität wirklich kaum vorstellbar.

Habe ich was vergessen? Ach ja, die immer zu knappen Kohlenhydrate!

»To eat or not to eat«: Das ist für unseren guten Ram W. mit dem »hyperaktiven Gehirn« »not the question.«
:devil:

Wenn das als »Spoiler« genügt, Bitteschön! :st:

In meiner »Lang«-Zusammenfassung ist übrigens der durchaus nicht knappe Romankomplex um Settoia Taurim und ihre Abenteuer in Omex-7 auf Xokolon fast komplett weggelassen. Ebenso die Rettungsmission in der Atmosphäre des Gasriesen.

——
Im »Lang«-Spoiler ist auch nicht erwähnt, dass nun in Roman 3262 die in PR 3260 eingeführte merkwürdige Differenzgravitation Xokolons gar nicht mehr vorkommt, die Idee war ja schon im Vorheft weitestgehend »stille dahingeschieden«.

Dieses doch »sehr sehr spezielle astrophysikalische Setting« wurde nach der Präsentation durch Kai Hirdt im aktuellen Viererblock für die Handlung so gut wie nicht benutzt.
So wie auch Krey im Xaxiasystem in Spaphu praktisch nur Wandmalerei blieb. Der physikalisch unmögliche Riese stand halt irgendwie mystisch purpurn über dem Regenhimmel des Beerdigungsmondes Gée und hatte seinen »Sigleiru-Heiligenschein«.
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Ingo
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Ingo »

Stätter hat geschrieben: 22. Februar 2024, 08:26
Ingo hat geschrieben: 22. Februar 2024, 07:11 :unsure: :unsure: :unsure:
Wenn mir schon der Spoiler zu lang und zu langweilig ist um ihn komplett zu lesen, wie wird es dann erst mit dem Roman sein?
:susp: :blink: :susp: :blink:
Man kann den Spoiler auf die Tatsache einkürzen, dass unsere beiden USO-Leute entkommen, der Irreführer erstmal (vermutlich auf Wiedersehen! :D) wieder abfliegt, ein paar Aussagen zu ES getroffen werden,
Monkey seinen Zellaktivator (zurück)erhält und Ram seine Settoia.

D
Ich denke mal, dass die "Wahrheit" der Länge eines Spoilers irgendwo in der Mitte liegen wird. :st:

Ein Spoiler soll mMn Appetit auf den Roman machen. Vielleicht auch ein bisschen zusammenfassen, so dass man beim Lesen vielleicht einen AHA-Effekt hat.
Ich werde mich nun mal am Lesen des Romans versuchen und das Ergebnis später mitteilen. :unschuldig:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Ce Rhioton »

Kritikaster hat geschrieben: 21. Februar 2024, 22:39 Bud Spencer und sein dürrer Kumpel Terence Hill prügeln, schießen und bomben sich durch ein mehr als phantasievolles Fantasyland.
Das wäre doch etwas für's Marketing: Ein PR-Videospiel - eine Mischung aus Jump and Run & Shooter mit Monkey: "Super Monkey Land" oder ähnliches. :D
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Stätter
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Ingo hat geschrieben: 22. Februar 2024, 15:01

Ich denke mal, dass die "Wahrheit" der Länge eines Spoilers irgendwo in der Mitte liegen wird. :st:

Ein Spoiler soll mMn Appetit auf den Roman machen. Vielleicht auch ein bisschen zusammenfassen, so dass man beim Lesen vielleicht einen AHA-Effekt hat.
Ich werde mich nun mal am Lesen des Romans versuchen und das Ergebnis später mitteilen. :unschuldig:
Ich würde vorschlagen, dass Du anhand Deiner Romanlektüre selbst mal versuchst,
diesen Roman PR 3262 auf ein »mittiges Spoilerformat« einzukürzen. Meine Zusammenfassung hast Du ja erleichternd als zusätzliche Vorlage und in der ist schon eine Menge weggelassen!

Ich bin auf Dein persönliches Ergebnis gespannt, das nichts Signifikantes weglässt und dazu noch »Appetit auf den Roman macht«!

Nur zu, ein bisschen Mut: Ein zusätzlicher Spoiler ist garantiert nicht verkehrt und man merkt selbst mal, dass das sogar ein wenig Mühe bedeutet.

Fallada stellt ja sicher auch noch einen ein und seine sind in der Regel Einiges länger als meine.

Es gibt durchaus Romane, die sich in 10 Sätzen einkürzen lassen, dieser eher nicht!

Wenn Du ihn liest, wirst Du selbst merken, warum.
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Ingo
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Ingo »

Stätter hat geschrieben: 22. Februar 2024, 15:32
Ingo hat geschrieben: 22. Februar 2024, 15:01

Ich denke mal, dass die "Wahrheit" der Länge eines Spoilers irgendwo in der Mitte liegen wird. :st:

Ein Spoiler soll mMn Appetit auf den Roman machen. Vielleicht auch ein bisschen zusammenfassen, so dass man beim Lesen vielleicht einen AHA-Effekt hat.
Ich werde mich nun mal am Lesen des Romans versuchen und das Ergebnis später mitteilen. :unschuldig:
Ich würde vorschlagen, dass Du anhand Deiner Romanlektüre selbst mal versuchst,
diesen Roman PR 3262 auf ein »mittiges Spoilerformat« einzukürzen. Meine Zusammenfassung hast Du ja erleichternd als zusätzliche Vorlage und in der ist schon eine Menge weggelassen!

Ich bin auf Dein persönliches Ergebnis gespannt, das nichts Signifikantes weglässt und dazu noch »Appetit auf den Roman macht«!

Nur zu, ein bisschen Mut: Ein zusätzlicher Spoiler ist garantiert nicht verkehrt und man merkt selbst mal, dass das sogar ein wenig Mühe bedeutet.

:D Ein guter Versuch mich als Spoilerschreiber zu aquirieren. :D
Aber daraus wird nichts. :nein: :nein: :nein:

Und das ein Spoiler ein wenig Mühe bedeutet, wage ich zu bezweifeln. Ich denke er bedeutet eher mehr Mühe.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Ingo hat geschrieben: 22. Februar 2024, 18:43
:D Ein guter Versuch mich als Spoilerschreiber zu aquirieren. :D
Aber daraus wird nichts. :nein: :nein: :nein:

Und das ein Spoiler ein wenig Mühe bedeutet, wage ich zu bezweifeln. Ich denke er bedeutet eher mehr Mühe.
Einmal ist Keinmal! :D
Deswegen bist Du doch kein Dauerspoilerant und zu Nichts verpflichtet.

Wäre einfach mal wirklich nett von Dir, einen einmaligen Versuch zu wagen! :devil:

Im Gegensatz zu ehemals Macca, haben Fallada und ich mit beruflicher Schreibe Nichts zu tun.
Deshalb solltest Du uns evtll. Ungelenkheiten der Zusammenfassungen oder Spoiler etwas nachsehen.

Der vorliegende Roman ist nur deutlich komprimierbar, wenn man Etliches weglässt.

Er besticht weniger durch klare große Linien als durch unzählige Handlungsbausteine in der von Kmossen gekaperten Forschungsstation Omex-7, in den Tiefen Hunjoms und in der WERKSTATT. Dazu kommt noch der Komplex Kmossen, die Psychologie des Irreführers, sein Habitus und seine mitgeteilten Infos über ES. Im Nebenschluss dazu noch Maccao/ont Viu und die erstmals auftauchenden Vrochonen.

In diesem Riesengemenge findet die Autorin Michelle Stern kaum noch Platz für die im Vorband von Oliver Fröhlich schön herausgearbeiteten erotischen Gefühle zwischen Ram und Settoia.
Die Hirdtsche Differenzgravitation Xokolons hat gleich gar keinen Platz mehr.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

Stätter hat geschrieben: 21. Februar 2024, 20:17 Monkey provoziert Kmossen mit ES, dieser prahlt mit der teilweise gelungenen Irreführung. Er kenne die SI und wisse eine Menge über sie.

»Und du hast sie auf ihrem Weg in die Irre gelockt?«, hakte Monkey nach.
»So ist es. Ich habe bei der Frage angesetzt, wem oder was die Fragmente folgen, nachdem das komplexe Gesamtbewusstsein aufgelöst worden war. «
Kmossen gibt also an, dass er die Fragmente auf dem Weg zu den Fragmentrefugien in die Irre gelockt hat. Aber so richtig scheint das nicht funktioniert zu haben. In Morschaztas hat das ES-Fragment das Fragmentrefugium auf der Tabuwelt Aschvalum erreicht und sich dort verankert.

Ein Mini-Fragment ist Teil des Mentalarchitektur-Prozessors und war im Katoraum versteckt. Auch dieses Fragment hatte offenbar seinen Weg zum Ziel gefunden.

In Spaphu sind Perry & Co. mittels der Sextadim-Konverse auf dem Mond Gée angekommen. Perry geht davon aus, dass die Fragmentrefugien von ES in direkter Nähe zu einem Konversen-Relais angelegt wurden. In direkter kosmischer Nachbarschaft befindet sich der Woya-Dhum-Nebel. Dieser Nebel scheint das Fragmentrefugium in Spaphu zu sein, aber das ES-Fragment wurde vor nicht allzu langer Zeit von der TEZEMDIA aus dem Nebel geborgen. Falls das alles so war, dann hat auch dieses ES-Fragment sein Ziel erreicht.

Das letzte ES-Fragment befindet sich in der Galaxis Wolf-Lundmark-Melotte. Laut Ras Tschubai wirkt das dortige Fragment wie "auf den Kopf gestellt". Das könnte bedeuten, dass in diesem Fall die Irreführung tatsächlich funktioniert hat.

Wenn man nun alle vier Fragmente betrachtet, dann haben drei Fragmente ihr Ziel erreicht. Keine besonders gute Quote für Kmossen.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Askosan hat geschrieben: 23. Februar 2024, 09:10

Wenn man nun alle vier Fragmente betrachtet, dann haben drei Fragmente ihr Ziel erreicht. Keine besonders gute Quote für Kmossen.
Es gibt ein weiteres Fragment:
Entweder sind es in summa deren fünf oder das Mentalarchitektur-Prozessor-Partial zählt nicht als Milchstraßenfragment.

In PR 3255 und im aktuellen Band beschrieben und auch in meinen jeweiligen Romanzusammenfassungen erwähnt, gibt es ein weiteres ES-Fragment im Orion-Arm der Milchstraße, »von dessen Standort aus Sol mühelos (!) sichtbar ist«.

Die ersten Auskünfte stammten vom Projektoid Mu Sargais im goldenen Imagonon auf der Insel Soilam im Ozean des Sorgorenlands und sie stammen jetzt von Kmossen.

Das Orion-Fragment sei »räumlich und zeitlich verwischt und für den Irreführer mit den technischen Möglichkeiten der WERKSTATT nicht klar ortbar«. Kmossen ist sich aber sicher, dass ein voll funktionstüchtiger Chaoporter FENERIK diesbezüglich keine Mühe gehabt hätte oder haben würde.

Ergo, auch auf das zweite Milchstraßenfragment hat der Irreführer keinen Zugriff, in Spaphu musste er sich louwhanischer HiWis bedienen, wobei interessant wäre, was Kmossens ideelle oder materielle Kompensation und Benefit für diese Helfer war, die das Fragment ins Alterversum schafften.

—//—

Insgesamt versteht man den Irreführer nicht wirklich:
Frühkindliche, aber (vorläufig?) weggedrückte Traumatisierung im Rahmen der Komplettauslöschung seines Volkes der Heddu, später kaum geliebter Langzeiteinzelgänger im serendipen Vorlauf des Chaoporters und zugleich Ewiganwärter auf einen Direktionsposten. Jetzt gekränkter und irgendwo durch den Verlust seiner chaotarchischen Bezugsbasis auch eines Stücks Lebensinhalt beraubter Irrläufer, jedenfalls mehr Irrläufer als Irreführer. Immerhin hat er noch einige technische Chaotarchen-Gimmicks zur Verfügung und die nicht ganz durchsichtige nichtchaotarchische WERKSTATT.

Einen echten Kmossenplan sehe ich nicht, die nur teilgelungene Irrweisung von ES ist eine Art temporäre Selbstbefriedigung, wo sich doch momentan gar kein Weg zum entschwundenen neutralisierten Chaoporter erkennen lässt, dessen »chaotische Rolle rückwärts« der Irreführer ersehnt.

Im Grunde ist Kmossen lediglich eine uralte arme Seele, vom Chaos vor Äonen adoptiert, also von den Mördern seines Volkes, … und dieser Seite doch alternativlos als fundamentalem Lebenssinn und -inhalt verfallen.

Unseligerweise ist der sinnstiftende Chaoporter spurlos entfleucht.

Aus dem Spieler mit seiner gelangweilten Hybris und den Täuschungsfähigkeiten bis weit ins SI-Level wird jetzt gegenüber Monkey und Wood ein Erklärbär, Warner und selbsterklärter Pseudoretter der Galaktiker vor einem evtll. durchgeknallten wieder zusammengepuzzleten ES.

All das bringt Kmossen seinem eigentlichen Ziel auf FENERIK keinen Deut weiter. Wie auch?!
Was er da alles so treibt und vor sich hinwurstelt erzeugt lediglich schweren Schaden, … ohne Bezug zum Ziel.

Der Irreführer lebt schon zu lange und hat einen Knacks wie ihn auch etliche hochrangige Kosmokratendiener erfuhren.
Vielleicht sucht er in Monkey einen Kompagnon auf halbwegs Augenhöhe, die Einsamkeit und der Verlust seiner Chaoporter-Lebenssinngebung beißt tief ins uralte Heddu-Fleisch Kmossens.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Stätter hat geschrieben: 23. Februar 2024, 11:42 die Einsamkeit und der Verlust seiner Chaoporter-Lebenssinngebung beißt tief ins uralte Heddu-Fleisch Kmossens.
Sehr schön formuliert.
Aber als Grundlage seiner gegenwärtigen Motivation genauso wenig aussagefähig wie etwa "seine singuläre Heddu-Identität erfüllt ihn mit einmaligem Besitzerstolz", was ja impliziert, dass er Monkey nie und nimmer als Gleichwertigen betrachten kann. 8-)
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

Stätter hat geschrieben: 23. Februar 2024, 11:42 Es gibt ein weiteres Fragment:
Entweder sind es in summa deren fünf oder das Mentalarchitektur-Prozessor-Partial zählt nicht als Milchstraßenfragment.
Die Anzahl ist leider unklar. Ras Tschubai hatte vier Fragemente gegenüber Perry erwähnt. Aber als ich vor einigen Wochen das Titelbild zum Band 3163 gesehen hatte, dachte ich, dass es doch fünf Fragmente sind, weil ich den Roman in der Milchstraße verortet hatte.

Aber inzwischen ist klar, dass der Roman in WLM spielt. Die Angabe zum Orion-Arm trifft ja auf das Mini-Fragment und den MAP zu. Das System mit dem Versteck im Katoraum ist ja nicht weit entfernt vom Solsystem. Und die Formulierung "räumlich und zeitlich verwischt" könnte man auf den Katoraum beziehen. Inzwischen ist der MAP im Geist von Xenia Biefang gelagert.

Was Kmossen anbelangt, ist seine geistige Verfassung jedenfalls alles andere als solide. Im Roman ist mir folgende Stelle aufgefallen:

"Kmossen hob die dreifingrige Grobhand, in der weitere, dünne Finger verborgen lagen. Sie war von einer Schicht aus schmerzhaft blitzenden Kristallen überzogen, die wie eine zweite Haut daran lagerten und dabei ihre Farbe veränderten. Interessiert spürte Kmossen das Ziehen und Zerren der Kristalle, genoss ihre Fremdheit und die Verheißung, die in ihnen steckte. Wie viel komplexer und nützlicher waren diese Steine als die meisten Lebewesen!"

Ich vermute, dass es sich bei diesen komplexen und nützlichen Steinen/Kristallen um Hyperkristalle handelt. Vielleicht wird Kmossen mittels dieser Hyperkristalle kontrolliert. Ähnliches gab es in der Serie schon, beispielsweise die "Hypnokristalle" die gegen OLD MAN eingesetzt wurden.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Askosan hat geschrieben: 23. Februar 2024, 14:06
Ich vermute, dass es sich bei diesen komplexen und nützlichen Steinen/Kristallen um Hyperkristalle handelt. Vielleicht wird Kmossen mittels dieser Hyperkristalle kontrolliert. Ähnliches gab es in der Serie schon, beispielsweise die "Hypnokristalle" die gegen OLD MAN eingesetzt wurden.
Mit dem ES-Fragment im Orion-Arm und seiner Identität mit dem bereits aufgefundenen Kato-MAP in Xenia Biefang wäre ich mir nicht so sicher.

Eine Partialkomponente … »von deren Standort aus Sol mühelos (!) sichtbar ist«: Das auf den ehemaligen Aufenthalt im Katoraum zu beziehen, wäre mir persönlich ein wenig zu banal, vom Katoraum aus ist vermutlich Alles (!) gut sichtbar.

Das System des Blauen Riesensterns Trotak, der Ort der Auffindung, liegt am äußersten Rand des Sternengeleges der Topsider und damit in einem Ausläufer des Orionarms, so ca. 850 LJ von Sol.

Sol mag von dort aus mit Teleskopen sichtbar sein, aber »mühelos«???????

Achill Maccao und der CdL wussten doch um die Geschehnisse um Xenia Biefang, der Angriff Cordt Pahrs galt doch in erster Linie ihr und in zweiter Linie der Mrynjade Hruam.
Somit sollte der Standort des MAP Kmossen bekannt sein.

Kmossens Hautkristalle sind ein sehr guter Punkt.

Auch ich bin über diese Stelle am Romananfang gestolpert. Die Kristalle erinnern durchaus etwas an die Kommandomembranen mit denen die Lakaien des Irreführers an ihn gebunden werden.

Ganze vier kurze Sätze schreibt Michelle Stern dazu. Die Kristalle an den Fingern »ziehen und zerren«, »blitzen schmerzhaft« für die Augen des hyperlichtempfindlichen Heddu. Sie strahlen »Fremdheit und Verheißung« aus, sind »komplexer und nützlicher als die meisten Lebewesen«.

Es ist schwierig zu entscheiden, was man für eine Zusammenfassung weglässt, kann gut sein, dass es ein Fehler war, diese kleine Stelle nicht einzubringen.

Ich habe schon oft geschrieben, dass ich Kmossen für einen an Strippen Geführten halte, möglicherweise ist er sich dessen gar nicht bewusst und muss es auch nicht sein, solange er im (ihm unbekannten?) Generalplan verbleibt.

Möglicherweise sind die Kristalle das Imprint-Bindeglied zur WERKSTATT.
Kmossens aktiver Berechtigungstoken und Instrument der Kontrolle über den Irreführer zugleich.

Wir dürfen nicht vergessen: Die WERKSTATT ist nichtchaotarchisch. Über das Handover an den Proto-Quintarchen wissen wir noch NICHTS!
Das Schiff ist ultraschnell und übertrifft diesbezüglich die RT und erst recht die Blaugoldis und die RA, auch die 6D-Konverse.

Insgesamt erinnert mich das mehr an eine Konstruktion aus dem Parcours Hoher Mächte als an eine von SIs.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Kardec »

Eine traditionelle Ferienunterkunft :D von ES war ja immer das Wega-System.
Wäre mein Favorit für einen Fragmentstandort.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

Wenn man den Begriff "mühelos" eine große Bedeutung zugesteht, wie das "Stätter" tut, dann wäre das Wega-System ein heißer Kandidat. Diese Sonne ist von Terra aus gesehen der fünf hellste Stern am Nachthimmel. Noch leuchtstärker sind nur:

Sirius
Canopus
Arcturus
Rigel


Diese vier Systeme haben in der Serie bisher keine große Rolle gespielt, im Gegensatz zum Wega-System.

Auf der Suche nach den Fragmenten werden in der Milchstraße ja die SI-Spürer eingesetzt. Das Wega-System wird wohl mit diesem Messgerät überprüft worden sein. Aber wenn selbst die WERKSTATT die genaue Position wegen räumlicher und zeitlicher Verzerrungen nicht ermitteln kann, können das die SI-Spürer wohl ebenfalls nicht.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Askosan »

PS: Kommando zurück. :D Habe gerade bemerkt, dass Sol vom Standort des Fragmentes mühelos aus zu erkennen ist und nicht umgekehrt.

Keine Ahnung, ob Sol von Ferrol aus nachts gut erkennbar ist.
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Stätter
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Askosan hat geschrieben: 24. Februar 2024, 09:22 PS: Kommando zurück. :D Habe gerade bemerkt, dass Sol vom Standort des Fragmentes mühelos aus zu erkennen ist und nicht umgekehrt.

Keine Ahnung, ob Sol von Ferrol aus nachts gut erkennbar ist.
Das Problem bei Perry Rhodan ist tatsächlich, welches reale Gewicht man Schilderungen, Formulierungen und Erwähnungen beimessen sollte.

Die Sentenz von der »mühelosen Erkennbarkeit Sols vom Fragmentstandort aus« legt RC dem teilselbständigen sorgorischen Avatar Mu Sargais in PR 3255 »Das Imagonon« in den Mund, Michelle Stern hingegen lässt im vorliegenden Roman Kmossen vom »Orionarm« sprechen.

Welche Bedeutung hat »mühelos«? Hat es überhaupt eine Bedeutung?

Da kann man den Katoraum oder die Wega reininterpretieren … oder eben das Sterngelege der Topsider in über 800 LJ Entfernung (»mühelos … mit einem guten Teleskop :D). Auch der Mars oder der Mond oder Proxima Centauri kämen in Betracht. :devil:

Allein die Entwicklung der Figur, die man hauptsächlich Achill Maccao nennt, ist voller Widersprüche.

Jetzt plötzlich in PR 3262 ist er ein stinknormaler Gestaltwandler, was den früheren Darstellungen gewiss nicht so wirklich entspricht.

Deshalb ist es schwierig, Romanaussagen zuviel Gewicht zu geben: Das gilt im Stern-Roman z. B. auch für die Kmossenkristalle.
Da ist zwischen »Kommt nie mehr vor« und »Ist von zyklusentscheidender Bedeutung« Alles drin.

»Perforierte Maschinenstadt«, »Stätter«, »vertikal-temporale Botschaft«, »Unsterblicher hinter dem CdL« etc. etc.: Werden wir je wieder davon hören oder wird das irgendwann nur noch als »Geschwätz von Gestern« verbucht?

Mit dem »19,442 Milliarden Jahre alten Finger« aus PR 2714 war das ja auch so.

Die Leser rätseln und rätseln und nachher keine Auflösung oder mehr oder weniger heiße Luft.

Mit dem sog. »Zweiten Galaktischen Rätsel« im Stardust-System geschah Vergleichbares: Da fielen den Planern irgendwann offenbar selbst weder weitere Rätsel noch sinnvolle Lösungen ein.

Ich mag es, Kniffliges zu erschließen, aber ich mag es nicht, wenn lang und breit aufgeschüttete Berge kleine Mäuse oder Garnichts gebären.

Zugegeben, von Maccao bin ich persönlich enttäuscht: Nach allen Vorschilderungen konnte das eigentlich kein hundsgewöhnlicher Koda aus der chaotarchischen Entourage Kmossens sein.

Und nun?
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Gucky_Fan »

Monkey Überlegung war auch interessant, dass niemand ihn vermissen aber viele Bullys Rückkehr wünschen würden. Da stimme ich voll zu.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Kritikaster »

Gucky_Fan hat geschrieben: 24. Februar 2024, 11:40 Monkey Überlegung war auch interessant, dass niemand ihn vermissen aber viele Bullys Rückkehr wünschen würden.
Das habe ich als roten Hering gelesen. Oder soll Monkey statt Kmossen Bully bei FENERIK ablösen? Ist mir zu unwahrscheinlich. 8-)
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Opa Norbert »

Stätter hat geschrieben: 24. Februar 2024, 11:03
Da ist zwischen »Kommt nie mehr vor« und »Ist von zyklusentscheidender Bedeutung« Alles drin.

»Perforierte Maschinenstadt«, »Stätter«, »vertikal-temporale Botschaft«, »Unsterblicher hinter dem CdL« etc. etc.: Werden wir je wieder davon hören oder wird das irgendwann nur noch als »Geschwätz von Gestern« verbucht?

Mit dem »19,442 Milliarden Jahre alten Finger« aus PR 2714 war das ja auch so.

Die Leser rätseln und rätseln und nachher keine Auflösung oder mehr oder weniger heiße Luft.

Mit dem sog. »Zweiten Galaktischen Rätsel« im Stardust-System geschah Vergleichbares: Da fielen den Planern irgendwann offenbar selbst weder weitere Rätsel noch sinnvolle Lösungen ein.

Ich mag es, Kniffliges zu erschließen, aber ich mag es nicht, wenn lang und breit aufgeschüttete Berge kleine Mäuse oder Garnichts gebären.

Das geht mir genau so, ich mag es nicht, wenn geheimnisvolle Rätsel aufgebaut werden und man später nie mehr davon liest.
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Troll Incorporation »

Ich finde, der letzte Band des Viererblocks fällt gegenüber seinen Vorgängern deutlich ab.
Insbesondere Ron Wood und Settoia Taurim waren mMn in den Bänden davor pfiffiger/liebevoller/"näher" ausgestaltet.
Schade.
3/3/3
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Stätter »

Troll Incorporation hat geschrieben: 24. Februar 2024, 19:42 Ich finde, der letzte Band des Viererblocks fällt gegenüber seinen Vorgängern deutlich ab.
Insbesondere Ron Wood und Settoia Taurim waren mMn in den Bänden davor pfiffiger/liebevoller/"näher" ausgestaltet.
Schade.
3/3/3
Aus meiner Sicht war der klarste Roman des Vierers der von Oliver Fröhlich.
Die ersten beiden Romane waren mit unzähligen Akonennamen überfrachtet und deshalb nicht so leicht zu lesen. Der Hirdt-Roman führte die für die Gesamthandlung überflüssige und sehr sonderbare Xokolon-Physik ein, die später folgerichtig keine Verwendung mehr fand.

Oliver Fröhlich zeichnete seine Figuren fein und mit einem Schuss Humor, insbesondere skizzierte er die sich entwickelnde Relation von Ram und Settoia sehr gut.

Der Stern-Roman ersoff meines Dafürhaltens in zuviel Kreuz- und Querhandlung an drei verschiedenen Schauplätzen (Omex-7, Hunjom, WERKSTATT). Dazu noch die für Zyklusfortschrittsbelange zu vermittelnden Informationen Kmossens zu Händen der Galaktiker.

Zuviel!
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Re: Spoiler 3262: Im Kern des Gasplaneten, von Michelle Stern

Beitrag von Gucky_Fan »

Ein schöner Abschluss des Vierers. Monkey war gut geschrieben. Wood war grandios. Kmossem düster aber nicht per se böse. Ob man wieder vom Oldionium hört? Schön auch die Hinweise, dass man sie Waffe gegen ES einsetzen könnte. Endlich mal auch alle Alternativen beleuchtet. Und die Akonen kam mal vor.
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