Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Stätter
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Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Wegen der Länge ist die Zusammenfassung hinter einem Spoiler-Button versteckt. :devil:
Spoiler:
Zusammenfassung:

Es gibt zwei Erzählebenenen, die sog. »Barunebene« spielt sich als intermittierendes Tableau zeitlich nach der Ankunft unserer Protagonisten auf dem Planeten Falund ab, wird aber in die Haupterzählung in 6 eigenen Episoden eingestreut:

Barun der Lügner aka Barun Jannerwin, ein alter Terraner, erzählt den Besuchern aus der Michstraße von der gefährlichen Ebene bzw. dem Hohen Land des Lundmark-Planeten Falund und vom Sternensand.

Vor langer Zeit stand man von Falund aus im regulären Kontakt mit dem 3500 LJ entfernten Zentralplaneten Goroldoa im System der blauen Sonne Nasarwan.

Dort trafen die Hayelen Entscheidungen: Angehörige der Sternenassoziation Haye.
Auf Nasarwan soll es auch einen alten Kontor der Kosmischen Hanse geben, der im Rahmen der Hyperimpedanz (»Ultimater Bruch«) nie eröffnet und schließlich vergessen wurde.

In der Lundmark-Galaxis gilt die Sternenassoziation Haye als solitäre Ordnungsmacht und »Distributionsorganisation für Alles.«

Das »Commonwealth« und die arkonidisch geprägte »Kristallkolonie« sind weitere politische Faktoren.

Allerdings sind die Informationen Baruns 700 Jahre alt, Falund wird seltenst von Außen besucht.

—//—

Am 31. Oktober 2097 NGZ, also wenige Tage nach dem Abflug der WERKSTATT aus dem Khanonsystem der Akonischen Räterepublik am 22. des Monats, bricht eine kleine Galaktische Flotte aus acht GALILEI-Explorerschiffen unter Führung Guckys auf der THORA zur ES-Fragmentsuche in die Galaxis Wolf-Lundmark-Melotte auf, der Einfachheit halber wird sie zumeist als WLM abgekürzt.

Das Unternehmen trägt den Codenamen »Walfisch«, da WLM senkrecht unter der Milchstraßenhauptebene in der Achse dieses Sternbilds liegt. Die politische Federführung hat Cascard Holonder inne.

Kommandant des Flaggschiffs ist der 107 Jahre alte hocherfahrene Admiral Holger Bendisson, der gerne mit seiner bald möglichen Pensionierung kokettiert.

WLM liegt am Rande der Lokalen Gruppe in ca. 3 Mio LJ Entfernung zur Milchstraße. Die Reisedauer beträgt über 6 Monate, was etwa der Reisezeit der RT nach Spaphu entspricht, die Kondorgalaxis liegt aber 70mal weiter weg.

Die vorliegenden Informationen über WLM sind stark veraltet, auch wenn die Kosmische Hanse dort präsent war und es Stippvisiten von Perry und Gucky gab.

Mit von der Partie sind die Haluter Bouner Haad, Kro Ganren und Madru Bem, denn es sind drei Haluterraumer in der Lundmark-Galaxie verschollen. Und fehlen darf auch nicht Suyemi Taeb als Sonderoffizierin mit ihrer CdL-Erfahrung, da man vermutet, dass sich wieder mindestens einer der Leuchter in die Expedition als Spion oder Saboteur eingeschmuggelt hat.

Von Achill Maccao, dem Milchstraßenverweser Kmossens, weiß man immer noch nicht, welcher Gestaltwandlerspezies er angehört.

Kurz vor Aufbruch der Flotte aus dem Solsystem stößt noch die BOX-29 dazu, eines der geheimnisvollen ältesten Posbischiffe, den sog. »Ersten Dreißig« zugehörig. Es ist im Grundformat ein Kubus von 1700 m Kantenlänge.
Kommandantin ist die morphologisch weibliche Posmi Diva Wintersturm.

Sie verkündet, dass sie von Jawna Togoya, der Sprecherin der »Union Positronisch-biologischer Zivilisationen«, darum gebeten wurde, da es eine speziellle eigene Interessenlage der Union in WLM gebe.

Wintersturm bleibt etwas undurchsichtig und es entstehen unmittelbar vor dem Flottenaufbruch Spannungen zwischen ihr und der Posmi Aurelia Bina, der Ligadienst-Chefin.

Angeblich sei ein Grund der Mitreise der BOX-29 mit der Flotte eine in WLM verlorengegangene Posbi-Box und zudem habe sie, Diva Wintersturm, ein persönliches Anliegen, sie sei eine »Berufene«.
Die Posmi selbst reist auf der THORA, an Bord des Posbi-Würfels befinden sich auch zwei Zain-Konstrukte: Vederloh und Schell.
Sie sehen wie humanoide Bernsteinstatuen mit Technoeinschlüssen aus.

Trotz bestehender deutlicher Skepsis von verschiedener Seite gegenüber dem undurchsichtigen Ansinnen setzt Holonder den Mitflug Wintersturms und der alten Posbi-Box durch.

THORA-Kommandant Bendisson mag Suyemi Taeb nicht, sieht sie als Störfaktor, lässt sie auf Weisung des Expeditionskommandanten Gucky überwachen, denn sie könnte eine »Umgedrehte«, eine besonders gewieft eingeschleuste CdLerin sein.

Suyemi selbst fühlt sich aus ihr unklaren Gründen auf der THORA unwohl. Sie leidet immer noch unter dem gewaltsamen Tod ihres Freundes Sascha Liebkind.

Durch ausgiebige Untersuchungen wird sie rehabilitiert.

Der lange Flug gestaltet sich langweilig, immerhin kommen sich Bendisson und Taeb etwas näher, es besteht vielleicht sogar eine larvierte erotische Spannung zwischen den Beiden.

Dann meldet sich nach langer Zeit wieder einmal Suyemis Extrasinn zu Wort, sie kommunizieren über die möglichst rationelle Eingrenzung der zunächst 500 potenziell CdL-Verdächtigen an Bord.

Am 19. Juni 2098 NGZ erreicht die Expedition die WLM-Außenbereiche, und zwar die sog. »Stummzone«, einen Sektor von 50 LJ Diameter.

Hier sind die 3 Haluterschiffe VANNTA, KOLOTO und TONUM verschollen, letztere mit Bessen Quar, einem Haad-Bekannten an Bord.
Alle Schiffe hatten SI-Sextadimspürer.
Die verspätete Informationsweitergabe der Haluter erst vor Ort, belastet das Verhältnis der Expeditionsleitung zum Trio.
Für die Haluter ist der Verlust der Raumer eine gesellschaftlich basierte »schamvolle Frage der Ehre«, ganz im Kontrast zu ihrem sonstigen, logisch ausgerichteten Denken. Sehr ungewöhnlich und gar verdachterregend.

Auch die Haluter sollem nun überwacht werden. Eine Atmosphäre des Misstrauens in jede Richtung eskaliert, allerdings durch schlimme Vorerfahrungen mit dem CdL durchaus sachlich begründet.

Letztlich ist auch Gucky selbst nicht aus der Verdachtsmelange.

Man stößt in der Stummzone auf eine alte rote Sonne (Passal), der zweite Planet (später bekanntgewordener Name: Falun) ist besiedelt, Funkverkehr nach Außen existiert nicht.

Auf dem Äquatorkontinent liegt eine moosbewachsene Hochebene von 900 x 100 km, tausend Meter über dem Meeresspiegel. Man entdeckt dort vegetationsüberwachsene Artefakte, alte Raumschiffe und Siedlungsreste. Eine einzige vitale, aber in Primitivität zurückgefallene Siedlung ist auf Falun existent, bewohnt von Menschen, Terraabkömmlingen, Akonen, Arkoniden, Echsenabkömmlingen sowie von Kristallwesen, insgesamt etwa 150.000 hierher Verschlagene.

Dazu gibt es eine uralte, energetisch tote kugelförmige Raumstation von 100 m Durchmesser im Orbit um den Planeten.
Diese soll noch vor einer Planetenlandung zunächst untersucht werden.

3 CdL-mitgliedschaftsverdächtige Wissenschaftler (Goumar Einhard, Ada Amaxl und Venevér) aus den THORA-Labors sollen auf Vorschlag Taebs zu Entlarvungszwecken die kleine Expedition begleiten.
Einhard ist Xenotechnik-Analyst, Amaxl Materialforscherin und der Ferrone Venevér Multiexperte.

Die beiden 240 m OLYMP-Raumer PHAIO und EUDORA fliegen in das System ein. Auch das Halutertrio ist an Bord der PHAIO.

Mit einer ZALTERTEPE-Jet fliegt das Team an die Station.
Gucky teleportiert vor, Taeb hält das für einen Expeditionsleiter eigentlich für unverantwortlich. Die Station ist innen leer, wie ausgehülst, ohne Atmosphäre, wirkt rostig zerbröselt: Ohne Sauerstoff … ein Widerspruch!
Überall ist kristalliner Staub, der an die Kommandomembranen in Omex-7 auf Xokolon erinnert. Er umwuchert sämtliches Stationsmaterial.
Der Begriff »Sternensand« wird geprägt.

Materialproben werden zwecks Analyse von einem Roboter mit Sicherheitsbehältnis entnommen, auch Diva Wintersturm beharrt auf einer separaten eigenen Probenentnahme, die sie Körperinneren in einem Sicherheitslabor birgt.

Dann landet die PHAIO auf dem Planeten. Auch hier ist Alles um die Siedlung voller schwarzem Sternensand. Immerhin durchdringt er die Prallschirme des Schiffs nicht.
Bei der initialen Außenexpedition sind Taeb, Einhard und Venevér mit von der Partie, Gucky begleitet sie im Schutze eines Deflektorfelds.

Die Stadt wirkt verfallen, die Bevölkerung aus 15 Spezies ist inhomogen, offensichtlich allesamt Nachfahren notgelandeter Raumfahrer.

Unsere Protagonisten werden von einem Terraner namens Loco Straaten (»Empfänger der Stadt«) begrüßt, der fragt, ob die Isolation bzw. Quarantäne Falunds durch das »Commonwealth« beendet sei. Den letzten verirrten Besuch von Außen gab es vor ca. 50 Jahren.
Straaten hat für weitere Auskunftserteilung keine große Lust und verweist auf Barun den Lügner, den man in einem Saloon findet.

Nach der Hyperimpedanz tauchten »Artefakte« in WLM auf. Sie waren meist dysfunktional, zerstörten aber auch Raumschiffe und befielen ganze Welten. Auch der »Schwarze Sternensand« gehört zu den Artefakten. Insbesondere konzentriert er sich auf der Hochebene, wo geheimnisvolle Dinge geschehen. Ansonsten zersetzt er Technik.
Seit Hunderten von Jahren ist man auf Falund isoliert.

Erste Analysen ergeben, dass die überformenden Kristalle »Maschinoide« sind.

Nun wollen unsere Protagonisten auf die Hochebene. Bouner Haad und Madru Bem stoßen dazu. Gucky, Taeb, Einhard und Venevér sind eh dabei.
Man fliegt mit der ZALTERTEPE.
Dann erreicht man den Raumschiffsfriedhof auf der Moos-Ebene. Erste
Instrumente versagen. Eines der Wracks ist ein Haluterschiff. Es ist die vor ca. 7 Jahren nach WLM aufgebrochene TONUM.

Gucky fühlt sich geschwächt, er teleportiert mit Bouner Haad zum Wrack, beide fühlen sich sehr müde. Funksignale fallen aus, Guckys Parakräfte sind schwer gestört, Teleportation misslingt. Plötzlich ist Schwarzer Sternenstaub im Inneren des Wracks in der Luft.
Bouner Haad wandert mit seiner Paragabe der Parapassage mühsam durch die Wrackwände. Desintegratorbeschuss auf den Kristallzucker ist fast wirkungslos.

Dann dringt man nochmals in die TONUM vor. Überall ist schwarzer Kristallstaub.

Ein Daniel-Roboter der Expedition birgt einen darin befindlichen Kokon.
Er wird mit massiver Waffengewalt geöffnet.

Darin befindet sich ein mumifiziertes Wesen. Ein vergreister Haluter namens Bessen Quar, der Besitzer der TONUM. Offensichtlich vom Sternensand getötet.

Der Daniel-Robot sprengt sich auf Weisung Suyemi Taebs sicherheitshalber in die Luft.

An Bord der PHAIO, inzwischen wieder im Weltraum, fallen immer mehr technische Geräte aus.
Offenbar war man dort mit der Analyseprozedur der Schwarzen Kristalle aus der Raumstation in den Labors nicht vorsichtig genug gewesen.

Gucky geht es nach wie vor schlecht, er fühlt sich bis zum Anschlag ausgelaugt und soll trotzdem die fatale Eskalation auf der PHAIO regeln.

Der Kreuzer muss aufgegeben werden, die Zerstörungen durch den irgendwie aktivierten Schwarzen Sternensand werden immer schlimmer.
Allem Anschein nach reichen ein paar winzige Teilchen, um ein ganzes Schiff außer Gefecht zu setzen.

Auf Falund versuchen die Expeditionsteilnehmer die maximale Reinigung ihrer Seruns, bevor sie an Bord der ZALTERTEPE-Jet den Quarantäneplaneten verlassen.

Gucky teleportiert mit Bouner Haad in den Weltraum in die Nähe der PHAIO.
Der Sternensand zerstört das Schiff in rasendem Tempo, offenbar orientiert er sich an technischen Gerätschaften.
Haad dringt in das Schiff ein, durch einen Schutzschirm geschützt.
Auch Gucky teleportiert in die PHAIO. Er fühlt sich wie mit einem Hammer geschlagen, der Zellaktivator arbeitet in Grenzlast.
Er versucht Besatzungsmitglieder zu retten, dem Schiff droht der schnelle Untergang, Schwaden des Sternensands treiben überall.
Die PHAIO zerfällt, Gucky ordnet den finalen Sturz in die Sonne Passal an, alle Besatzungsmitglieder müssen schnellstens von Bord.
Doch auch die Beiboote und viele SERUNS zerfallen.
Die Rettung auf die EUDORA wird schwierig, die zu Rettenden müssen wegen möglicher Kristallanhaftungen allesamt durch reinigende Energieschleusen auf deren präparierte Beiboote, die Besatzungsmitglieder mit zerstörtem SERUN müssen durch Gucky aus der PHAIO direkt in die EUDORA-Beiboote herausteleportiert werden.
Der Mausbiber ist am Ende seiner Kräfte.
Irgendwann kann er nicht mehr und strandet im Weltraum. Ist Guckys SERUN befallen?
Immerhin ist die ganze PHAIO-Besatzung gerettet.
Gucky selbst wird von Goumar Einhard im All aufgelesen.
Alles Kontaktmaterial mit dem Schwarzen Sternensand wird vernichtet.
Die THORA erscheint frei von Affektion durch die Schwarzen Kristalle.

Nur die Posmi Diva Wintersturm trägt dieses verderbenbringende Zeugs noch in einem Kleinlabor in ihrem Inneren. Relevante Erkenntnisse gibt es auch von ihr noch nicht.

Immerhin gibt es eine Ähnlichkeit mit den Kristallmembranen in
Omex-7.
Steckt Kmossen auch hinter dem Schwarzen Sternensand von WLM?

Nächstes Ziel ist der Planet Goroldoa mit dem Hansekontor, im Zentrumsbereich WLMs gelegen.

Persönliche Meinung:

Die Atmosphäre des Romans ist eine des umfassenden Misstrauens, der Feind könnte überall stecken. Die Erlebnisse mit dem Schwarzen Sternensand sind hochbedrohlich und unheimlich:
In mir kommen gewisse Erinnerungen an den Film »Aliens: Die Rückkehr« auf.
Zuletzt geändert von Richard am 29. Februar 2024, 12:51, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Poll hinzugefügt ...
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Askosan
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Askosan »

Stätter hat geschrieben: 29. Februar 2024, 03:03 Wegen der Länge ist die Zusammenfassung hinter einem Spoiler-Button versteckt. :devil:
Hat auch nichts gebracht. Als ich den Spoiler geöffnet habe, bin ich fast vom Stuhl gefallen. :D

Vielen Dank für den Spoiler. :st:
Gucky_Fan
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Gucky_Fan »

Vielen Dank für den Spoiler und endlich wieder ein Guckyroman
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Carrasco
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Carrasco »

Ich warte ja schon darauf, dass Ram Wood und Bouner Haad mal zusammenarbeiten ... :D
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Askosan
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Askosan »

Carrasco hat geschrieben: 29. Februar 2024, 09:52 Ich warte ja schon darauf, dass Ram Wood und Bouner Haad mal zusammenarbeiten ... :D
Ein Wettessen in Sachen Nudeln wäre interessant. :D
DerBert
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von DerBert »

Was versteht man in Wien eigentlich unter "antiquarischem Handel"? Wieviele alpenländische Fußballer sind wieder im Text versteckt? Warum wurde die Sonde aus der YAMXT500-Serie nicht mit dem längst lieferbaren Aggregat12V verstärkt oder wenigstens die schienbeinbrechenden Probleme durch Rückportierung der Lösung aus der YAMSR5002J4-Baureihe gemindert? Wäre besser eine HONXL500 zum Einsatz gekommen? Viele viele Fragen!
Aber ein nach dem flottem Einstieg mit neuleserfreundlicher Präsentation des Personaltableaus schön und spannend erzähltes Heft (erzählen kann der MMT ja wie kaum ein anderer in der Serie) mit allerlei gelegten Spuren, stimmig handelnden Charakteren und serienimmanent weitgehend korrekt funktionierender Technik (die Leistungen von Sensorik und Fernortung fand ich etwas dürftig und warum man im Weltall zulässt, dass Dinge unter ihrem eigenen Gewicht zusammenbrechen anstatt einfach die künstliche Schwerkraft auszuknipsen.... wenn Karl-Herbert das wüsste).

Auf die Fortsetzung dieses Guckyabenteuers freue ich mich und gehe davon aus, das der Autor sich sehr gut mit sich selbst abgestimmt hat.

Grüßle, DerBert
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Stätter
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Stätter »

Der Roman hat durchaus einige atmosphärische und sonstige Anklänge an den
Roman PR 74 »Das Grauen« von William Voltz.

Im aktuellen MMT-Roman wird ganz kurz darüber philosophiert, ob der Wirkungsweise des Schwarzen Sternensands Chronizitätseffekte zugrundeliegen.
Materialproben des von den Kristallen zerstörten Haluterraumers TONUM zeigen ein scheinbares Alter von mehreren Tausend Jahren, er ist aber tatsächlich im 17. Jahrhundert NGZ erbaut und »lediglich« etwas über 400 Jahre alt. Suyemi Taeb hat kurz die Idee einer zugrundeliegenden Zeitreise (Heftroman Seite 50!), aufgebrochen war das Schiff Bessen Quars Richtung WLM im Jahre 2091 NGZ.

Auch die zerfressene Raumstation über Falun wirkt uralt.

Gibt es hier evtll. eine Verbindung zum Thema
kontrachronales Universum?
Eine »Perforationszone«, durch die die »Artefakte« aus Baruns Erzählungen kurz nach der Erhöhung der Hyperimpedanz in WLM eingebrochen sind?

Eine ephemere Realität, ähnlich wie in Spaphu?
Zuletzt geändert von Stätter am 29. Februar 2024, 14:39, insgesamt 1-mal geändert.
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STDu1711
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

2-2-2.
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Fallada
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Fallada »

Dem schließe ich mich gerne an :D

Man findet meine Spoiler-Rezi bei Interesse hier:

https://igadka.wordpress.com/2024/02/29 ... s-thurner/
Welche A*schgeige hat denn heute wieder die Morphogenetischen Felder so bekloppt programmiert??? Hatte deswegen einen shittigen Arbeitstag :motz: .

igadka.wordpress.com - Rezensionen der EA seit Sommer 2019 und eigene FanFiction. Spoilergefahr beim expliziten Aufrufen einer Rezension :unschuldig:
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Oceanlover
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Oceanlover »

Der Autor Michael Marcus Thurner:
Vorab: Es gibt einige kleine Spoiler zum eben erschienenen PERRY RHODAN-Roman, vor allem zu den vorkommenden Figuren. Ich bitte darum, diesen kleinen Text erst nach der Lektüre des eigentlichen Romans zu lesen.
Weiter hier (ob vor oder nach dem Lesen, kann ja jeder selbst entscheiden. Ich lese das später. ;) ):

Einige Worte zu … PERRY RHODAN 3263
Nette Grüße
Oceanlover
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Askosan
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Askosan »

Ich habe gerade die ersten beiden Kapitel gelesen und gewöhnlich ignoriere ich Fehler in Sachen Rechtschreibung und Grammatik. Aber die Summe an Fehlern in nur zwei Kapiteln ist erschreckend.

Die liebe "Kritikaster" wird beim Lesen wohl Schwindelanfälle bekommen. :D
Atistippos
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Atistippos »

Eijeijeijei. Sonderoffizier Guck, der ja Sonderoffizier wurde, weil er zuvor so oft degradiert und befördert wurde, das nicht einmal mehr Rhodan wusste, welchen Rang er gerade hatte, als Expeditionsleiter… - das kann doch nur schief gehen.

Geht es dann ja auch.

Kaum angekommen, geht es los mit den zehn kleinen Ottifanten, denn das andere Wort darf man ja nicht mehr benutzen. Kaum da, ist das erste Schiff weg. Eijeijeijei. Lernen die Leute denn gar nichts mehr?
Aber mit einem Sonderoffizier Cuck als Expeditionsleiter? Was erwartet man da?

Und dann noch diese Zusammensetzung der Expedition. Haluter mit Geheimnissen, eine BOX 29, Bestandteil der legendären ersten dreißig. Wieso fallen mir da jetzt die „Final Five“ ein? Da wird doch wieder ein Mysterium aufgebaut. Ob da wohl noch ehr kommt oder es bei der Nennung bleibt?

Dass man dann da ankommt, wo man ankommt, ist eigentlich fast schon verwunderlich, dass man dort dann auf Galaktiker trifft, nicht verwunderlich. Die sind ja wirklich eine universale Pandemie im Frühstadium.

Dass der Schwinigel, dann auch schon da ist, ist kein Wunder, der schummelt schließlich.

Interessantes Szenario eigentlich, aber das hatte ich bei der Terrania-Trilogie auch gedacht. Die nachfolgenden Erfahrungen haben der Skepsis dann aber doch einen ziemlichen Joule-Schub verabreicht. .
In Gänze schon schön. Angenehm zu lesen, ein feine Prise von Horror, mag der Autor ja sowieso und mit feinen Strichen gezeichnete Figuren und deren Konstellationen.
Hat gefallen. Keine Note,
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Goshun
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Goshun »

DerBert hat geschrieben: 29. Februar 2024, 12:55 Was versteht man in Wien eigentlich unter "antiquarischem Handel"?
Dasselbe wie überall anders auch...Antiquariate handeln mit:
Büchern, aber auch mit Handschriften, Autographen, Graphiken, Landkarten, Erstausgaben, Ansichtskarten, Zeitungen, Musikalien und anderem
Sagt Wikipedia.
Solche Händler gibt es (google sei dank leicht nachprüfbar) in Flensburg genauso wie in Bozen, in Aachen genauso wie in Eisenstadt.



Und weil ich heute ein wenig streitsüchtig bin:
Askosan hat geschrieben: 1. März 2024, 09:14 Aber die Summe an Fehlern in nur zwei Kapiteln ist erschreckend.
Was wäre denn mal ein Beispiel? Positronisch ist einmal großgeschrieben wo man es groß oder auch klein schreiben könnte. Das ist ein Eigennamen...

Das erste Kapitel ist ohnehin extrem kurz... was sind da für Fehler drinnen?
Some people are nice some people are nasty. There is always a Baldrick and there is always a Blackadder.
DerBert
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von DerBert »

Ich wollte nur sicher gehen. Die Beschreibung von Suemis Geschäften klang mir so geschraubt, dass ich vermutete die Österreicher meinen da was anderes.

Grüßle, DerBert
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Papageorgiu
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Papageorgiu »

Super Roman von MMT, genau wie der in der Vorwoche von Michelle Stern auch. Spannende, nachvollziehbare SF mit Retro-Touch. Höre gerade parallel Band 2 des Plophos-Kurzzyklus und erkenne überraschend viele Motive wieder: Entführte Aktivatorträger, die ums Überleben kämpfen, fremde Welten, die es zu erforschen gilt, und... ja, sogar ein Mausbiber als Kommandant! :) Komme in der EA zurzeit voll auf meine Kosten. Weiter so!
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Bärchen »

Danke Oceanlover, das du da den Link zur Seite von MMT reingestellt hast.

Ein paar Gedanken zum Roman vom Autor mehr brauchst nicht und ich bin schon zufrieden.

Keine elenlange Diskussion über ev. Hyperphysik oder wie an eine Waffe richtig hält.

Hat da jeder Autor.innen eine Seite und stellt da seine Ansichten über die Entstehung seiner Romnae rein?

Wäre schön wen da jedesmal ein Link im Forum wäre, ok ich bin da ev. zu faul zum suchen, könnte aber auch zu dämlich sein da ich nicht wirklich was finde.
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Bärchen
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Bärchen »

Ja und Gucky gefällt mir dies mal ausgezeichnet Michael holt aus einer alten bekannten Figur das Beste raus, so mag ich ihn, und auch den Autor.
STDu1711
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

Die verschiedenen Aspekte von Gucky kamen gut rüber. Er war sowohl der verspielte Mausbiber wie auch der erfahrene Zellaktivatorträger, der sowohl eine Flotte befehligen als auch die Evakuierung eines Schiffes organisieren konnte.

Und er war bei weitem nicht so leichtsinnig wie es Perry in der Vergangenheit gewesen wäre. Hätte der die Flotte befehligt, hätte er es warscheinlich wie im MdI-Zyklus gehandhabt, wäre mit der THORA auf dem Planeten gelandet und hätte ein weiteres Flottenflaggschiff auf die Etwas-Schwund-Ist-Immer-Liste gesetzt. :unschuldig:
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Richard
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Richard »

DerBert hat geschrieben: 1. März 2024, 16:21 Ich wollte nur sicher gehen. Die Beschreibung von Suemis Geschäften klang mir so geschraubt, dass ich vermutete die Österreicher meinen da was anderes.

Grüßle, DerBert
Es sollte eigentlich klar sein, dass die PR Romane alle KNF & Co gelesen und Autrizismen daher entfernt werden.
Das, was so manche Leute in *.de dann als vermeintiche Austrizismen zu erkennen glauben, sind dann üblicherweise Begriffe/Wörter, die (auch) in Süddeutschland üblich sind.
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Askosan »

Goshun hat geschrieben: 1. März 2024, 14:23 Was wäre denn mal ein Beispiel?
Der ganze Roman ist voll mit Fehlern, das passt auf keine Kuhhaut. Aber das kann unmöglich alles an MMT, KNF und Co. vorbei gegangen sein.

Ich lese die E-Books mit dem "Tolino-Webreader". Ich vermute, dass der Text punktuell verfälscht wurde. Vielleicht ist da inzwischen auch eine KI am Werk. Hier mal ein Beispiel aus dem zweiten Kapitel, wo Holonder Taeb auffordert, über die Lichtträger zu berichten:

»Womit wir bei einem ganz besonderen Gast sind, der mit auf die Reise gehen wird. Suyemi, wenn ich dich gebissen darf ...«


Muss natürlich "bitten darf" heißen. Und in dieser Tour geht es den ganzen Roman so weiter. Würde mich interessieren, ob anderen E-Book Lesern so etwas auch schon mal untergekommen ist.
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Goshun »

Askosan hat geschrieben: 1. März 2024, 21:38
»Womit wir bei einem ganz besonderen Gast sind, der mit auf die Reise gehen wird. Suyemi, wenn ich dich gebissen darf ...«[/i]

Muss natürlich "bitten darf" heißen. Und in dieser Tour geht es den ganzen Roman so weiter. Würde mich interessieren, ob anderen E-Book Lesern so etwas auch schon mal untergekommen ist.
Ich habe die Stelle gerade vor mir liegen. Bei mir am Tablet, E-Book vom Beamshop heißt das "wenn ich dich bitten darf".

Möglicherweise gibt es hier schon irgendein Problem aber das würde ich eher mal woanders verorten...

Keine Ahnung wie man hier im Forum ein Bild anhängen kann aber ich kann das auch photographieren. Ich hab mal spaßhalber die ersten beiden Kapitel in ein Word kopiert... da sind keine "Rechtschreibfehler".

Ich würde da eher vermuten dieser Webreader macht da irgendwas ganz komisches aber mein E-Book ist in Ordnung.
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STDu1711
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

Askosan hat geschrieben: 1. März 2024, 21:38
Goshun hat geschrieben: 1. März 2024, 14:23 Was wäre denn mal ein Beispiel?
Der ganze Roman ist voll mit Fehlern, das passt auf keine Kuhhaut. Aber das kann unmöglich alles an MMT, KNF und Co. vorbei gegangen sein.

Ich lese die E-Books mit dem "Tolino-Webreader". Ich vermute, dass der Text punktuell verfälscht wurde. Vielleicht ist da inzwischen auch eine KI am Werk. Hier mal ein Beispiel aus dem zweiten Kapitel, wo Holonder Taeb auffordert, über die Lichtträger zu berichten:

»Womit wir bei einem ganz besonderen Gast sind, der mit auf die Reise gehen wird. Suyemi, wenn ich dich gebissen darf ...«


Muss natürlich "bitten darf" heißen. Und in dieser Tour geht es den ganzen Roman so weiter. Würde mich interessieren, ob anderen E-Book Lesern so etwas auch schon mal untergekommen ist.
Also, erst mal geht auf eine Kuhhaut ziemlich viel. Man muss sie nur entsprechend zuschneiden. Stichwort: Dido und Karthago.

Zweitens: den Fehler habe ich in meiner gedruckten Ausgabe nicht. Da steht „bitten darf“. Da das bei Goshuns ebook genauso ist wie bei meinem gedruckten Heft, dürftest Du da in der Tat ein spezielles Problem haben. Da bleibt nur zu hoffen, dass auf deinem Tolino demnächst nicht Gucky tot und Mirona Thetin am leben ist, während alle anderen was anderes lesen.

Ich stelle mir vor, dass die Generierung solcher Fehler vor allem in großer Menge, schon eine ziemliche Leistung ist. Eigentlich ging ich davon aus, dass in den eBooks einfach der Text rein kopiert wird. Da sollten dann doch keine Fehler bei generiert werden.

Ich würde die Info mal an den Redakteur weitergeben. Das wäre etwas, was der Verlag sich anschauen sollte. Tolino ist doch das „Produkt der Wahl“ des deutschen Buchhandels. Da sollte man erwarten, dass die die Orthografie nicht verhunzen. Wäre für mich bei mehrmaligem Auftreten ein Grund für einen Anbieterwechsel.
thinman
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von thinman »

STDu1711 hat geschrieben: 1. März 2024, 22:30

Also, erst mal geht auf eine Kuhhaut ziemlich viel. Man muss sie nur entsprechend zuschneiden. Stichwort: Dido und Karthago.
Auf, nicht um.

Karthago wurde auf dem Gebiet errichtet, daß man mit einer Kuhaut umgrenzen konnte.
Allerdings kann man mit spitzer Feder sehr viel auf einer Kuhat schreiben, auch ohne sie mit einem Mikrotom zu spalten.

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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von Atistippos »

Îhh, thinman, bist du pingelig. Recht hast du ja, das ist aber noch rechthaberischer als STDu1711.
Schön allerdings, mal wieder von ir zu lesen.
Zur Sache: Ich lese ja nun auch digital. Mal in diesem, mal in jenem Format und mir sind schon häufiger Stellen aufgefallen, wo ich mir dachte: Okay, das ist jetzt ein korrumpierter Text. Hat einfach damit zu tun, das KI, nun ja. Künstlich ist klar; und Intelligenz ist eben ein eher wertfreier Begriff. Beschreibt nur eine bestimmte, eher diffuse Fähigkeit, nicht das maß der Ausprägung dieser Fähigkeit.
Anders ausgedrückt: Die KI´s, die ich bisher kennengelernt hage, waren alle ziemlich doof. Ich fühle ich da nach wie vor sehr an Weizenbaum erinnert, habe den Turing-Test aber sowieso immer eher für eine Test der menschlichen Intelligenz gehalten.
STDu1711
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Re: Spoiler 3263: Sternensand, von Michael Marcus Thurner

Beitrag von STDu1711 »

Mal blöd gefragt: was hat KI mit ebook-Readern zu tun? Ich dachte bisher eigentlich, dass der Verlag einfach eine Textdatei in irgendeinem mir nicht bekannten Format an Amazon, Apple usw. schickt und diese dort zu einem festgelegten Zeitpunkt hochgeladen wird. Vermutlich vorher noch in ein anderes Format, das die jeweilige Platform verwendet, konvertiert wird.

Wenn jetzt im gedruckten Heft etwas richtig steht, in einem ebook-Format auch richtig - und in einem anderen nicht, heißt das, dass da von dem ebook-Anbieter noch mal über den Text gegangen wird und so Fehler behoben oder zugefügt werden?

Oder schickt der Verlag verschiedene Dateirn an verschiedene Anbieter und in einer war der Fehler drin.

Am fehleranfälligsten müsste eigentlich das gedruckte Heft sein, da das ja zeitlich eigentlich als erstes produziert werden müsste. Wegen des längeren Vorlauf bei der Distribution. Es gab ja in der Tat vor ein paar Jahren mal den Fall, dass in einem Heft der Autor (MMT) oder das Exposé einen Anschlussfehler zum Vorgängerheft kreierte (er begann den Roman in der falschen Zeit, so knapp 20 Millionen Jahre vor dem Ende des Vorgängerheftes) und dieser Fehler nur in der gedruckten Ausgabe auftrat, im eBook aber korrigiert war. Zu spät entdeckt, um noch am Heft was zu ändern, aber früh genug, um bei den eBooks noch einzugreifen. Da erscheint mir ein fehlerhaftes ebook und ein korrektes Heft unerwartet.
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