Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Brandheiß: Das allerneueste Heft der Erstauflage, die neuesten Spekulationen!
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Fallada
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Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Fallada »

Hallo zusammen. Den aktuellen Band von Susan Schwartz werde ich in der Lektüre auslassen.
Zuletzt geändert von Richard am 13. März 2024, 20:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Poll hinzugefügt ...
Welche A*schgeige hat denn heute wieder die Morphogenetischen Felder so bekloppt programmiert??? Hatte deswegen einen shittigen Arbeitstag :motz: .

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kneti
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Re: Spoiler 3265 "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von kneti »

Darf man erfahren warum ? :gruebel:
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Ce Rhioton »

Jetzt warten wir auf den Spoiler von Stätter - und auf den Poll von Richard. B-)
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Fallada
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Re: Spoiler 3265 "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Fallada »

kneti hat geschrieben: 13. März 2024, 11:48 Darf man erfahren warum ? :gruebel:
Ich brauchte mal eine Auszeit :D
Welche A*schgeige hat denn heute wieder die Morphogenetischen Felder so bekloppt programmiert??? Hatte deswegen einen shittigen Arbeitstag :motz: .

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Stätter
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Stätter »

Wie schon letzte Woche war auch diesmal am Mittwoch kein neuer PR-Roman im Bahnhofsbuchandel erhältlich.
Das durchbricht die »jahrelange Normalität« nun schon zum zweitenmal hintereinander. Gründe waren der Belegschaft unbekannt.

Wir werden sehen, ob sich das wieder einpendelt oder ein nun verschärftes, bundesweit vereinheitlichendes Auslieferregime seitens des Verlags die Ursache ist.
Hoffen wir mal auf morgen!


Appetizer:

Am 1. 07.2098 NGZ erreicht die WLM-Expedition - vom Kenotaphen-Planeten »Goroldoa« im zentrumsnahen »Nasarwan-System« aus kommend - den Planeten »Inferno« im System der hellblauen Sonne »Irkalla«.

Dorthin sind die Prophanie-Terroristen, der Thourine Danou Shinshid und zwei engste Vertraute des arkonidischen Hohen Botschafters Bunon da Ortova samt vrochonischen Auftraggebern / Helfern mit einem Beiboot der SIHUNDAS I entwichen.

Das System liegt unweit der roten Sonne »Mala« mit dem 512 NGZ von Tieker Armstrong entdeckten Hauptplaneten des »terranisch-tefrodischen Commonwealth«, der »Armstrongs Welt« heißt.

»Inferno« ist ein Planet rasanter Mutationen und hochgiftiger Tiere und Pflanzen, dort gibt es eine kleine toxikologische Forschungsstation des »Commonwealth«.

Den Expeditionsleiter Gucky beschäftigt die Frage, ob es die Schattengarde auch in der Milchstraße gibt.
Von dieser gegährlichen Organisation Kmossens, die hierarchisch eindeutig oberhalb des CdL rangiert, hat der Mausbiber knapp aus den Gedanken des thourinischen Attentäters Danou Shinshid erfahren, der allerdings als Paraneutralisator für Guckys Paragaben auf der »Kenotaphenwelt Goroldoa« kaum fassbar war.

Sind alle Schattengardisten Vrochonen? Oder gibt es andere Angehörige dieser Truppe, womöglich sogar als Schläferagenten in der Milchstraße? Wieso begegnet man ihnen erstmals ausgerechnet in der Lundmark-Galaxie?

Was war überhauot der Sinn des Terrorakts im unmittelbaren Vorfeld der Prophanie gewesen, der viele Todesopfer forderte?

Was ist mit dem ( lokalen / regionalen?) Anführer der Schattengardisten namens Rapach?

Mit von der Partie ist auch die Streuner-Posbi-BOX-29.

Die kleine Flotte nähert sich »Inferno« im Schutz der Laurin-Antiortung.

Nur die OLYMP-Fregatte EUDORA soll öffentlich in Erscheinung treten und auf »Inferno« landen. Man nimmt Kontakt zur »Commonwealth«-Forschungsstation in Gestalt deren wissenschaftlichen Leiters Nikolo Bonasera auf.

Und hier kommt für mich ein Logikbruch:

Moria Armsrrong, die Nachfahrin des Entdeckers des Commonwealth-Hauptplaneten »Armstrongs Welt« und Leiterin des Büros der Kosmischen Hanse auf Goroldoa, die sich der Expedition der Milchstraßler angeschlossen hat, stellt sich vor:

»Ich rufe von der THORA an, die unter terranischer Flagge fliegt. Neben mir steht Kommandant Holger Bendisson.«

——

Möglicherweise klärt sich das auf den nachfolgenden Romanseiten noch auf, aus der Leseprobe ergibt sich aus der offen namentlichen
THORA-Nennung kein rechter Sinn.
Will man vortäuschen, dass die Flotte andernorts stehe und nur die EUDORA vor Ort sei?


———

Die hier verkürzt referierte Leseprobe bringt eigentlich nichts Neues, es wird an Faktenessenz lediglich wiederholt, was uns schon aus dem Vorgängerband »Prophanie« von MMT bekannt ist.

ZWEI ANMERKUNGEN:

• Die WLM-Ebene des Zyklus liegt momentan mit dem 1. Juli 2098 NGZ in der Zeitschiene deutlich in Front, sogar noch vor der RT-Handlung, die vorläufig bis zum 15. März 2098 NGZ führte.
Die Spaphu-/Alterversum-Bühne hängt momentan mit dem 21. September 2097 NGZ am weitesten hinterher und Atlans Blaugoldi-Reise liegt auf dem Bronzemedaillenplatz mit 15. Oktober 2097 NGZ.

• Der nachfolgende Roman »Iluntasunas Hammer« führt wieder zu Perry, Lato und Poquandar.
Die Frage ist, ob Band 3270 »Die Transitwelt«, der wie der vorliegende von Susan Schwartz geschrieben ist, wieder nach WLM führt oder noch zum Rhodan-Trio-Setting gehört.

PR 3271 »Nieuw Amsterdam« von MMT dürfte jedenfalls wieder in WLM spielen, möglicherweise heißt der Hansekontor auf »Armstrongs Welt« im »Malasystem« so.
Zuletzt geändert von Stätter am 13. März 2024, 15:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Atistippos
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Atistippos »

Ce Rhioton hat geschrieben: 13. März 2024, 13:18 Jetzt warten wir auf den Spoiler von Stätter - und auf den Poll von Richard. B-)
Das kann ich verstehen. ;)
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Fallada
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Fallada »

@Stätter - Appetizer:

Klingt langweilig aber die Leseprobe hat ja nur 11 Seiten... Bin echt mal gespannt auf deinen Spoiler :st:
Welche A*schgeige hat denn heute wieder die Morphogenetischen Felder so bekloppt programmiert??? Hatte deswegen einen shittigen Arbeitstag :motz: .

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Atistippos
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Atistippos »

Stätter hat geschrieben: 13. März 2024, 15:26 (...)De Spaphu-/Alterversum-Bühne hängt momentan mit dem 21. September 2097 NGZ am weitesten hinterher (...)
Und spielt obendrein in einem katachronen Universum. Da mag man sich doch fragen, an welchem Datum Rhodan dann wieder im E8instein-Universumd auftaucht. Am liebsten wäre mir ja vor dem Abflug der RA, nur um sich und die anderen zu warnen.

Nur, was machte Sichu dann mit zwei Perrys? Wo bettete sie da ihren Kopf. :devil:
Sorry! Aber die Lektüre des Romanes... ;)
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Stätter
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Stätter »

Zusammenfassung:

Ich empfehle zunächst meinen »Appetizer« von gestern zu lesen, der die Ausgangssituation beschreibt und den Heftroman bis Seite 10 abdeckt.

VORSICHT: SPOILERLÄNGE!!!! :devil:
Spoiler:
Die geschilderten Ereignisse starten am 1. Juli 2098 NGZ mit dem Einflug der Milchstraßenflotille ins System der Sonne Irkalla und enden am 3. Juli mit dem Verlassen des »Inferno«-Planeten und dem Aufbruch der Milchstraßen-Flotte ins nahe »Mala-System« bzw. nach »Armstrongs Welt«.

Die Telekommunikation von Bord der THORA mit Nikolo Bonasera, dem wissenschaftlichen Leiter der Forschungsstation auf Inferno, ergibt, dass die von Goroldoa geflüchteten Attentäter tatsächlich vor kurzem mit der SIHUN 2, dem entwendeten Beiboot des arkonidischen Botschafterschiffs SIHUNDAS I, angekommen sind.
Vorgeblich handele es sich bei der Besatzung um eine »Forschungsgruppe der Kristallkolonie«.

Sie sind auf dem durch seine spezielle aggressive und toxische Megafauna besonders gefährlichen Kontinent »Nephilia« gelandet, die terranisch-tefrodische toxikologische Forschungsstation des »Commonwealth« liegt auf dem weniger brisanten zweiten Kontinent »Scorponia«.
Gleichwohl ist »Inferno« insgesamt (!) wegen seiner höllischen »unnormalen« Biosphäre berüchtigt.

Nun beschließt man endgültig die Landung auf diesem besagten Höllenplaneten mit der
OLYMP-Fregatte EUDORA.

Gucky leitet persönlich die Inferno-Expedition, Suyemi Taeb bleibt als Backup auf der THORA.

Moria Armstrong, die Hanse-Büroleiterin auf Goroldoa, ist mit von der Partie, zusätzlich drängt sich die »berufene« Posmi Diva Wintersturm auf.
Auch der Haluter Madru Bem ist dabei und der Nosmo-stämmige Exobiologe Toman Kattner.

»Inferno« mit seinen zwei Kontinenten und tausenden von Kleinstinseln in den Ozeanen ist eine von der Charakteristik tropische Dschungelwelt mit atembarer Atmosphäre und 1,1 Gravos Schwerkraft.

Nach der Landung werden sie von Nikolo Bonasera und dem schlangenartigen Ellanaren (»Sternennest Ella«) Vneo Onello, dem Sicherheitsbeauftragten der Forschungsstation, abgeholt. Ein Ausstieg auf eigene Faust empfiehlt sich nicht. Schon auf dem Weg zum schwebenden Forschungshabitat erfolgt ein Angriff von Nazoren, das sind Flugschneckenschwärme, die giftige Kalkpfeile aus ihren Körpern verschießen. Dazu greifen vom Boden aus rote Znerra-Würmer an, über Stachel verbringen sie Gift und Eier in ihre Opfer. Gucky, Toman Kattner und Moria Armstrong erwischt es schwer bevor letztlich der Ellanare mit Hypnosuggestion die kombinierte Attacke beendet. Gucky rettet der Zellaktivator, die beiden anderen Opfer erhalten ein Antitoxin.

Trotz Schutzschirm unterliegt die Forschungsstation permanent durchaus nicht wirkungslosen Angriffen der teils tödlichen Fauna. Um sie von außen zu betreten, muss man Dekontaminationsschleusen passieren.

Die ellanarische Schutzmannschaft verfügt über psychosuggestive Kräfte, teils sind sie schwache Telekineten und vereinzelt sogar Teleporter.

In den Labors wird von Lundmark-Terranern und -Tefrodern die zeitlich extremst beschleunigte planetare Bioevolution erforscht. Viren und Sporen spielen für diesen Express die »Genspediteure«, möglicherweise sind sie Ergebnis oder Werkzeug einer gezielten Manipulation. Ganz »Inferno« könnte Bestandteil eines düsteren Plans sein.

Mit einem schwerst gepanzerten Forschungsgleiter bricht man nach »Nephilia« auf, der parabegabte Ellaner Vneo Onello begleitet die Milchstraßler samt Moria Armstrong.

Die Beschreibung des Flugs mit den weitläufig geschilderten Angriffen aus der Bestienwelt spare ich mir hier.

Die gesuchte SIHUN-2 ist wie vom Erdboden verschluckt.

Unter den Angriffen von Bestien-Fauna und -Flora stürzt der Gleiter ab und wird zum Wrack.
Funk und Hyperfunk sowie zahlreiche SERUN-Techniken sind ausgefallen, zudem werden die Parakräfte Guckys und des Ellanaren aktiv gestört.

Dann taucht ein Gleiter der SIHUN-2 auf.
Unsere Gruppe flieht, so gut es geht. Man trennt sich: Gucky will ins Schiff der Attentäter, der Haluter mit Moria und Toman ebenso. Onello soll sich aus der Störzone begeben und Hilfe organisieren, Diva Wintersturm ist Joker.

Gucky wird von der Planetenfauna schwer angegriffen und verliert sogar seinen SERUN.

Ein weiterer Gleiter kommt an, Gucky verspürt »dunkles Gedankengut, im Schatten liegend«.
Er versteckt sich.

Der thourinische Goroldoa-Attentäter Danou Shinshid entsteigt. Er ist bekanntlich Paraneutralisator. Dazu der Chef der Schattengarde, der vrochonische »Adjunkt« Rapach. Er ist die Quelle der »dunklen Gedankenpräsenz«.
Gucky versucht per Teleportation zu entkommen, Shinshid ist aber ein »Parapartizipierer«, eine »Parazecke«, die die Kräfte unseres Mausbibers absaugt.

Die Notteleportation zur SIHUN-2 wird im Verlauf unterbrochen. Er landet mitten im Urwald und muss zu Fuß bzw. auf allen 4 Pfoten weiter.
Letztlich wird er von Shinshid und Rapach aufgespürt, die offenbar auch die Fauna teilweise steuern können. Gucky wird paralysiert.

Paraneutralisiert und mit Drogeninfusion vollgepumpt kommt er mit Gurten festgeschnallt an Bord der SIHUN-2 wieder zu sich.

Rapach tritt ihm gegenüber.
In launigem Disput mit Gucky erteilt er Auskünfte.
Die beiden am Goroldoa-Attentat beteiligten arkonidischen Helfer wurden inzwischen beseitigt.
Sie waren in der Logik der Schattengarde nicht länger von Nutzen.

Der Adjunkt will unseren Mausbiber für die Schattengarde gewinnen. Er spielt dabei die bekannte Karte der Einsamkeit des Letzten der Ilts.
Das Gespräch läuft sehr seicht, nicht bösartig, aber ohne bekannte Moralgrundlagen:

Rapach: »Auch ich habe sehr viel Dunkelheit erfahren. Mein Herr Kmossen, der in den Schatten, hat mich geleitet, und er erleichtert mich. Dieses Gefühl könntest auch du genießen, Gucky. Der Kosmos braucht die Schatten, um einen Ausgleich zu schaffen gegen die Verblendung durch das Licht.«

»Natürlich wird das Licht benötigt«, sagte Rapach. »Ich habe von Verblendung gesprochen, das ist ein bedeutender Unterschied. Verblendung - und auch Durchleuchtung, und zwar durch die Kosmokraten.«

Gucky: »Ah, darum geht es hier also. Chaotarchen gegen Kosmokraten, das Übliche. Kmossen gehört zu den Chaosmachten.«

Rapach: »So simpel ist das nicht. Die Kosmokraten wollen alles Geheime ausbren-nen, alles Dunkle auslöschen.

Gucky: »Wenn in dem Dunkel das Böse lauert, dann recht so.«

Rapach: »Aber das Böse lauert dort nicht. Das ist eben der große Irrtum, den die Kosmokraten zur Wahrheit stilisieren.«


Rapach referiert darüber, dass die Chaotarchen Gucky und der Gemeinschaftszivilisation der Milchstraße ein »Rangerhöhungsangebot« machen würden, die Kosmokraten hätten das Interesse an den Terranern verloren. Diese Ordnungsmächte seien Trug, die Wahrheit liege in den Schatten.

Eigentlich Alles pseudoreligiöses Gefasel.

Gucky antwortet mit einem Plädoyer für die unzähligen Wesen des Typs »The Normal One«, die den Kosmos bevölkern und kein Interesse am Streit der Hohen Mächte und einer Positionierung in diesen Angelegenheiten haben.

Inzwischen sind der Haluter und Moria sowie Toman ebenfalls eingefangen.

Diva Wintersturm und Vneo Onello sind noch auf freiem Fuß.

Offenbar konnte der Ellane Hilfe organisieren, die EUDORA unter Kommando von Suyemi Taeb greift an.
Wintersturm und Onello sind an Bord.

Taeb will die Aufgabe der Schattengarde erzwingen, Rapach droht mit dem Tod der 4 Geiseln.

Die Sache wird durch den halutischen Parapassanten Bouner Haad entschieden, der plötzlich in der Zentrale der SIHUN-2 auftaucht und die Vrochonen niederkämpft plus den Schutzschirm abschaltet.
Dann entscheidet der dazustoßende Onello psychosuggestiv die Sachlage.

Zwei starke Mutanten kann Shinshid nicht parallel blockieren.

Die Schattengardisten einschließlich Rapach und Shinshid werden auf der EUDORA inhaftiert.

Nennenswerte Erkenntnisse werden auf die Schnelle nicht gewonnen.

Dann materialisieren vier 1200 m durchmessende Kugelmuldenraumer der »Thourinen« (Schildkrötenartige - Thour-Republik), also des Volkes Shinshids. Das Flaggschiff ist die THUTESUR.

Sie wollen angeblich Shinshid und die Vrochonen wegen des Terrorakts auf Goroldoa verhaften. Sie stellen ein Auslieferungsultimatum.

Bonasera kontaktiert den Regierungssitz des »Terranisch-Tefrodischen Commonwealth« in der Hauptstadt von »Armstrongs Welt«: Tamanio City.

Nach endlosen diplomatischen Klimmzügen werden die gefangenen Schattengardisten den Thourinen überstellt.

Shinshid ist gut gelaunt und Rapach avisiert Gucky ein »baldiges Wiedersehen und den Weg in den Schatten«.

Der Ilt schickt der THUTESUR vier Linearsonden nach. Gucky rechnet mit der Machtübernahme der Schattengardisten auf dem Flaggschiff der Thour-Republik.

Der Weg der Milchstraßler führt nun nach »Armstrongs Welt«, sie sind dorthin eingeladen.

Gucky sinniert darüber, was »das mit den Schatten« überhaupt sein soll und ob da nicht Jemand noch oberhalb des Irreführer-Levels die Gesamtstrippen zieht.

—-//—-

Dass Kmossen selbst nur ein Premium-Statist ist, habe ich ja schon lange vermutet.
Hier wird es erstmals im Zyklus ausgesprochen!
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Stätter
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Stätter »

Eine kleine Ergänzung:

Wie schon auf der Leserkontaktseite des Vorromans weist Michelle Stern auch in diesem
Band darauf hin, dass Michael Marcus Thurner vor exakt 1000 Heftnummern mit PR 2265 als Autor in die Erstauflage eingestiegen ist:

Am Freitag, dem 14. Januar 2005, erschien der Thurner-Erstling »Die Krone von Roewis«.

Das Werk gehörte zum Sternenozean-Zyklus
und somit in die Exposé-Ära von Robert Feldhoff.

Der Autor liefert weiterhin verlässlich weit weit überdurchschnittliche bis großartige Romane ab, die auch in der aktuellen Großgeschichte zu gefallen wissen.

Herzliche Gratulation und weiterhin Alles Gute!
:st:
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Ingo
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Ingo »

Stätter hat geschrieben: 14. März 2024, 21:52
Der Autor liefert weiterhin verlässlich weit weit überdurchschnittliche bis großartige Romane ab, die auch in der aktuellen Großgeschichte zu gefallen wissen.

:st:
Wenn dieser Autor so weit über dem Durchschnitt liegende Romane abliefert, welche(r) Autor(en) liefern dann weit weit unter dem Durchschnitt bis sauschlechte Romane ab, um den rechnerischen Durchschnitt zu wahren? :devil: :unschuldig:


Ich für meinen Teil denke mal, jeder Autor liefert hervorragende Romane ab. Jeder in seiner speziellen Art, die von einer wechselnden Leserschaft gemocht werden. :unschuldig: :D
Wenn die Welt vollkommen wäre
dann wäre sie es wohl nicht
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Goshun
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Goshun »

Stätter hat geschrieben: 14. März 2024, 21:52 Am Freitag, dem 14. Januar 2005, erschien der Thurner-Erstling »Die Krone von Roewis«.

Das Werk gehörte zum Sternenozean-Zyklus
und somit in die Exposé-Ära von Robert Feldhoff.
Sehr interessant, vor allem aus meiner Perspektive wo mich damals Perry einfach nur mehr genervt hat. Ein "neuer Autor" ist da komplett an mir vorbeigegangen auch wenn ich erst mit 2270/2271 mit dem Lesen aufgehört habe. Ich müsste den Roman damals also noch gelesen haben, leider konnte der Autor an dem Zyklus, aus meiner Sicht, auch nichts mehr retten.

Den Autor habe ich damals persönlich bei den Stammtischen in Wien und bei den Cons kennenlernen dürfen... bevor er Autor wurde.
Ich sags mal so: einen größeren Fan der Serie fand man auch damals schwer.

2005 ist praktisch von heute unendlich weit weg... wie eine längst vergessene Zeit, finde ich schön wenn hier Autoren die die Qualität so hochhalten auf den LKS gelobt werden.

Ingo hat geschrieben: 15. März 2024, 06:56 Wenn dieser Autor so weit über dem Durchschnitt liegende Romane abliefert, welche(r) Autor(en) liefern dann weit weit unter dem Durchschnitt bis sauschlechte Romane ab, um den rechnerischen Durchschnitt zu wahren? :devil: :unschuldig:
Ich dachte auch mal so bis ich vor kurzem irgendwo von KNF ein Dankeschön gelesen habe für Arndt Ellmer wo er sich bedankt hat dafür wie oft er eingesprungen ist und die Sache gerade mal noch so hingebogen hat.
Das war mir damals nicht bekannt und ich habe mich oft genug über Romane des Autors aufgeregt aufgrund ihrer schwankenden Qualität. Unter dem Blickwinkel der Autor ist offensichtlich mehr als einmal "eingesprungen" und musste alles unter Zeitdruck aus dem Ärmel schütteln tut mir diese harsche Kritik damals leid.

Jetzt kann man sich natürlich auf dem Standpunkt stellen "ich bin der Kaiser und ich will Knödel", was scheren mich derartige Probleme? Halte ich aber für übertrieben, wer noch niemals flexibel Feuerwehr in der Arbeit betrieben hat werfe den ersten Stein.

In dem Sinne bin ich auch heute mit der Kritik vorsichtiger geworden... und schlage hier leisere Töne an.
Some people are nice some people are nasty. There is always a Baldrick and there is always a Blackadder.
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Akronew
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Akronew »

Stätter hat geschrieben: 14. März 2024, 21:28 Hier sollte es um den Roman und den Zyklus gehen!
Bleib doch bitte ruhig, der Spoiler ist
doch jetzt fest in deiner Hand, das man
nun möchte das du die dazu notwendigen
Handgriffe übst, das gehört hier in
meinen Augen auch dazu. ;)

Schließlich entwickelt es sich hier fast
zu einen "Selbstgespräch". :unschuldig:
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Ich durchstreifte den Vorhof auf der Suche nach dem Aquarium, weil ich der Clansmutter eine Überraschung mitgebracht hatte.
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Stätter »

Akronew hat geschrieben: 15. März 2024, 12:21
Stätter hat geschrieben: 14. März 2024, 21:28 Hier sollte es um den Roman und den Zyklus gehen!
Bleib doch bitte ruhig, der Spoiler ist
doch jetzt fest in deiner Hand, das man
nun möchte das du die dazu notwendigen
Handgriffe übst, das gehört hier in
meinen Augen auch dazu. ;)

Schließlich entwickelt es sich hier fast
zu einen "Selbstgespräch". :unschuldig:
Damit dies von Dir bemängelte »mit fest in der Hand« und »Selbstgespräch« nicht geschieht, wird es von mir zumindest bis zum Ende des kommenden Alterversumblocks weder einen Spoiler noch eine Zusammenfassung geben, allenfalls übliche Meinungskommentare.

Es gibt gewiss genügend dazu befähigte Foristinnen und Foristen.

Mir missfällt eh, dass sich die Diskussionen im Thread kaum mehr um die Romaninhalte drehen. Mir geht es genau um diese und ggf. auch um Spekulationen zum weiteren Verlauf des Zyklus.

Das sehe ich im momentanen Diskurs im Forum nicht erfüllt.

Ich bin nicht der Typ »Ich weiß schon was, was Andere noch nicht wissen können«.

Ich habe meine zufällige »Gnade des frühen Zugangs zu den Romanen« gerne mit Anderen geteilt, ein »innerer Zwang« ist dies für mich aber nicht.

Ich als Frühleser brauche selbst sicher keinen Spoiler, für Andere ist es ein »Kann-Angebot«, NIEMAND MUSS Spoiler lesen., man KANN!

Für mich ist der Sinn dieses Forums nicht vorwiegende und fortwährende Selbstbespiegelung, sondern eine Diskussion zu den Romanen und Zyklen!

Ich gehe eh in absehbarer Zeit in den beruflichen Ruhestand und MUSS und WILL GAR NICHTS.
Ich KANN etwas machen, das beschreibt die Möglichkeit, sonst Nichts!
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Bärchen
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Bärchen »

Ich mag die Susan Schwartz Romane weil ich sie in einen Rutsch durchlesen kann und mag, passiert mir bei anderen Romanen nicht mehr so häufig.

Auch diesmal habe ich in fertig obwohl ich noch an den Panjasen knappere.

Und diesmal sogar ein Hylight obwohl wie bekannt Gucky mal wieder seinen Serun ausziehen musste, häufige Wendung bei Susan, und was soll sich sagen Gucky hat gerockt, hat Persönlichkeit bekommen so mag ich ihn noch viel mehr.
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Fallada
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Fallada »

Stätter hat geschrieben: Der Autor liefert weiterhin verlässlich weit weit überdurchschnittliche bis großartige Romane ab, die auch in der aktuellen Großgeschichte zu gefallen wissen.

Herzliche Gratulation und weiterhin Alles Gute!
:st:
Dem schließe ich mich gerne an :)
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Fallada »

Die Entwicklung der Ereignisse im aktuellen Zyklus folgt einem klaren Schema: Gegnerische Aktionen wie Terroranschläge werden bekannt. Starker Schaden entsteht. Der CdL wird vorgestellt und es tauchen mehrfach Antagonisten aus diesem Umfeld auf. Kmossen wird als Boss in das Setting eingeführt, der nun seine Schattengarde in die Schlacht führt. Ist das schon sein schärfstes Schwert oder hat er noch gefährlichere Pfeile im Köcher?

Ich bin mal sehr gespannt wie es weitergeht :o
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Kritikaster »

Also: Nach den letzten beiden Romanen der Autorin, die mir ganz und gar nicht gefallen haben, war ich auf das Schlimmste gefasst. Und wurde angenehm überrascht.
Von der ersten Seite an durfte ich hier einen Roman lesen, bei dem die Autorin sich viele Gedanken gemacht hat, sich Anmerkungen und Anspielungen leistet, die mir reine Freude bereitet haben. Ich kann nur jedem empfehlen, diesen Roman langsam und mit wachen Sinnen zu lesen, es lohnt sich.

Dabei geht es nicht so sehr um die Handlung als solche. Die ist altbekannt. Einsatztrupp, Gefahren ohne Ende auf genmanipulierter Welt, übermächtiger Gegner, der schließlich doch besiegt wird und am Ende vermutlich entkommt, um demnächst die nächste Runde einzuläuten.
Die Stärken des Romans liegen dagegen in der Schilderung der Gedanken und Gefühle des Mausbibers sowie in allgemeinen Betrachtungen und Querverweisen. Sehr schön.

By the way: Hat Gucky sich schon jemals vorher für das willkommene Angebot eines Teleporters bedankt, ihn mitzunehmen (S.50)?

Und Rechtschreibfehler? Ja natürlich.
Wer ist "Landmark" (S.5)?
S.22: "Er wird niemals annehmen, dass unsere Ankunft kein Zufall ist" Denn bekanntlich ist ja das ganze Leben eine Lotterie. 8-)
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Askosan
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Askosan »

Stätter hat geschrieben: 14. März 2024, 18:31 Rapach referiert darüber, dass die Chaotarchen Gucky und der Gemeinschaftszivilisation der Milchstraße ein »Rangerhöhungsangebot« machen würden, die Kosmokraten hätten das Interesse an den Terranern verloren. Diese Ordnungsmächte seien Trug, die Wahrheit liege in den Schatten.
Nicht die Chaotarchen, sondern die Kosmokraten werden der Gemeinschaftszivilisation der Milchstraße ein Rangerhöhungsangebot machen.

Fragt sich nur, ob das eine Idee von CM/WV ist, oder schon etwas, dass mit BCH abgesprochen ist. Falls ersteres der Fall ist, dann könnte es sein, dass die ganze Sache obsolet ist, weil der neue Expokrat andere Pläne hat.

Danke übrigens für den Spoiler. :st:
Atistippos
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Atistippos »

Askosan hat geschrieben: 17. März 2024, 09:59 Nicht die Chaotarchen, sondern die Kosmokraten werden der Gemeinschaftszivilisation der Milchstraße ein Rangerhöhungsangebot machen.

(...):
Ich hoffe doch einmal, das niemand, nie nicht ein solches Angebot unterreiten wird - und schon gar nicht, dass das jemand annähmen, denn das wäre da endgültige Abdriften der Serie in irgendwelche nicht mehr beschreibbare Sphären. In die Fantasy dann wohl.
Was den Roman angeht... - ich tue mich schwer mit ihm; und das hat nicht nur damit zu tun, dass ich it SuSchws Schreibe einfach nicht warm werde.
Der ganze Plot, wieder "Wilder Dschungelplanet" mit vielen wilden Gefahren. Das ist seit den Sauriem auf der Venus so etwas von ausgelutscht; und dann wieder ein "Bösewicht", der viel erzählt.
Das ist wirklich unteres erzähltechnisches Niveau. Das muss doch besser gehen, ging auch schon einmal besser, zeigt aber auch, dass es an der Fähigkeit fehlt, Geschichten zu entwickeln. Zeigt aber auch, dass man viel zu viel Zeit bei den Panjasen verbracht hat. Letztendlich hat man da mindestens zehn Bände damit verschwendet, weil man auf der Stelle trat, weil man - so die Thes - keine Ahnung hatte, was man überhaupt wollte..
na gut, für die Verhältnisse von Susan Schwarz ist das allerdings wirklich ein noch lesbarer romen.
Keine Noten. ;)
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Ce Rhioton
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Ce Rhioton »

Atistippos hat geschrieben: 17. März 2024, 10:41 und dann wieder ein "Bösewicht", der viel erzählt.
Das finde ich auch immer strange: Dass die Bad Guys ständig solche Labertaschen sind und unsere Helden zutexten.
Ich meine, hätte ich finstere Pläne, würde ich meinen Gegnern doch so wenig Informationen wie möglich preisgeben und nicht so viele wie möglich. :unsure:
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Gucky_Fan »

Durchwachsen aber es ging. Der Anfang war recht nett geschrieben. Das Dschungelabenteuer war nicht meins. Für mich deutlich weniger spannend als die beiden Vorgängerbände.
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von RolfK »

Das Bestiarium der Woche ist wieder da. Folgt Fortsetzung?
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Stätter
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Stätter »

Ce Rhioton hat geschrieben: 17. März 2024, 10:52
Das finde ich auch immer strange: Dass die Bad Guys ständig solche Labertaschen sind und unsere Helden zutexten.
Ich meine, hätte ich finstere Pläne, würde ich meinen Gegnern doch so wenig Informationen wie möglich preisgeben und nicht so viele wie möglich. :unsure:
Weder Kmossen himself gegenüber Monkey und Ram Wood noch der Adjunkt Rapach gegenüber Gucky zeigen große Zurückhaltung, was die offene Ansage über die »Philosophie« der Generalpläne angeht, bezüglich der Details allerdings ist es doch etwas anders.

Warum ist das so?

Diese ranghohen Aktivisten gegen ES sehen ihre Agenda keinesfalls als verbrecherisch, sondern im ansozialisierten Sinne der dynamischen Balance der Kräfte der Ordnung und des Chaos als zwingend berechtigt.

Dass dazu Intelligenzwesen als ebenso voll manipulier- wie austauschbare Schachfiguren betrachtet werden und selbst viele Tote, extreme materielle Schäden oder Umweltdesaster ins Portfolio der Vorgehensweise gehören, ist aus dieser Sicht voll normal. In genanntem Sinne ist die Tötung der arkonidischen Anschlagshelfer von Goroldoa lediglich ein logischer Akt, wofür hätte der Adjunkt sie späterhin noch gebraucht!?

Allerdings ist diese »moralische Rigorosität« ein sehr zwiespältiges Kriterium, denn auch die Diener der Kosmokraten hatten nie Dankbarkeit oder Kompensation für ihre Handlangerdienste zu erwarten. Sie waren und blieben zeitbegrenzte Werkzeuge, die die Hohen Mächte nach Erfüllung ihrer zeitspezifischen Aufgabe - oder gar noch innerhalb dieser Aufgabe - ihrem oft unguten Schicksal überließen. Sie endeten meist verbittert, im Verfolgungswahn, im Wahnsinn oder in der Degeneration. Auch die Kosmokraten und ihre Bevollmächtigten hatten keine Hemmung, tödliche Raumbeben auszulösen, mit Galaxienzündern zu drohen, Ramihyn über Terra marschieren zu lassen, elementares Wissen um kommende kosmische Großbedrohungslagen vorzuenthalten.

Während Rapach wieder die schon von Farbaud oder Kmossen altbekannten Sprüche von der Wichtigkeit des Chaos als Gegenkraft zu erstickender Ordnung daherfaselt, argumentiert Gucky im Gegenzug gar nicht prokosmokratisch, sondern aus der Sicht des »hundsgemeinen Lebens an sich«.

Vielleicht spricht er dabei nicht von »Äquidistanz« zu den Hohen Mächten, aber er positioniert sich zumindest auch nicht klar auf die Seite der Kosmokraten.

Die Frage ist sowieso inwiefern der Adjunkt Kmossens den Terranern oder Milchstraßlern überhaupt eine »Rangerhöhung« durch die Chaotarchen versprechen könnte, er hat doch diesbezüglich ebensowenig Prokura wie sein Herr, der aktuell nur selbstermächtigter Freelancer mit selbst aufgesetzter seltsamer ES-Destruktionsagenda ist. Zumindest nach eigenem Verständnis, ich selbst bezweifele das seit langem. Auch Gucky wirft im vorliegenden Roman für sich diese Frage nach der »Hierarchiespitze« der Geschehnisse auf und ob der Irreführer nicht selbst Werkzeug Höherer ist.

In seiner Sicht ist das Ziel Kmossens die chaotarchische Rückverwandlung FENERIKS und seine Aufnahme in die dortige Quintarchie.
Allerdings hat er Null Ahnung, wo der Chaoporter
momentan steckt und insofern sind seine gegen ES gerichteten Klimmzüge um eine mögliche Masterqualifikation für den erstrebten Direktionsposten auf FENERIK irgendwo komplett sinnlos.
Weder Kmossen noch Rapach können den Galaktikern eine halbwegs zertifizierte Zusage
der Chaotarchen für Irgendetwas geben. Das ist eine völlige Luftnummer. Der Irreführer hat dazu Null chaotarchische Ermächtigung und sein Adjunkt erst recht nicht.
If the universe is expanding, why can't I find a parking space?
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Re: Spoiler 3265: "Angriff der Schattengarde" von Susan Schwartz

Beitrag von Gucky_Fan »

Nicht zu vergessen der passende Antimutant und die Monster der Woche.
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